Die Tourismusregion Braunschweiger Land ist das Zeitreiseland. Die reiche Geschichte offenbart sich in Schätzen der Vergangenheit, Schrittmachern der Gegenwart und Laboren der Zukunft. ZeitOrte, das sind Pforten zu verschiedenen Epochen. Wir laden Menschen ein, auf eine spannende Reise durch die Zeit zu gehen. ZeitOrte sind offen gelegte geologische Einmaligkeiten, archäologische Ausgrabungen, Bauwerke oder Ensembles des Mittelalters, Bibliotheken der Aufklärung, alte Fabrikgelände, moderne Stätten von Kunst und Architektur, Museen der Zukunft und Produktionsstätten von Weltruf. Reisen Sie mit uns von der Urzeit bis in die Gegenwart & Zukunft auf unserem Zeitstrahl der ZeitOrte.
Created by ZeitOrte on 17/09/2010
Last updated: 01/12/10 at 10:33
Tags: ZeitOrte Reisen Attraktionen Zeitgeschichte Regionsgeschichte Braunschweiger Land Harz Heide
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Günter Grass - Grafiker Bildhauer Schriftsteller
Sonntag, 14. November 2010 -
Sonntag, 23. Januar 2011
Das bildnerisch-schriftstellerische Doppeltalent Günter Grass gehört zu jenen schöpferischen Giganten, dessen Arbeiten das kulturelle Leben in Europa deutlich mitgeprägt haben.
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft / Mittelalter:
Im Hof hinter der ehemaligen Jakobskirche bzw. an diese angrenzend befindet sich die sogenannte Jakob-Kemenate. Bei dem im 13. Jahrhundert entstandenen Bauwerk, bei dem an der Ostwand Mauerfragmente aus dem 12. Jahrhundert nachgewiesen wurden, handelt es sich um eines der ältesten Profangebäude Braunschweigs. Sie gehörte einst zur Jakobstraße 3, einem größeren mittelalterlichen Anwesen.
Seit 1765 wurde auf dem Grundstück Jakobstraße 3 die„Herzogliche Leihhausanstalt“ eingerichtet(gegründet von Herzog Karl I.). Sie gilt als ältestes deutsches Bodenkreditinstitut, welches den Ursprung der Braunschweigischen Staatsbank bildete, aus der die heutige Norddeutsche Landesbank (NORD/LB) hervorging.
In Braunschweig waren Kemenaten typische Steinbauten als Fluchtpunkt vor Feuer und Überfall, als Repräsentations-, Speicher- und Wohnbauten. Den großen Luftangriff auf Braunschweig vom 15. Oktober 1944 überstand die Jakobkemenate nur als Ruine. Mit einem Notdach versehen, wurden 1963 kriegsbedingte Reste des Vorderhauses großenteils beseitigt. 2006 wurde es von dem Architekten Rainer Ottinger, O.M.Architekten BDA, mit Förderung der Stadt Braunschweig, der Richard-Borek-Stiftung, des Landes Niedersachsen, der Stiftung Nord/LB • Öffentliche und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz aus Mitteln der Fernsehlotterie GlücksSpirale restauriert und erweitert. Der Hamburger Bildhauer Jörg Plickat hat für das Vorderhaus, weltweit einmalig, eine thermisch bewegliche genagelte Stahlfassade aus COR-TEN-Stahl mit einem starkem handwerklichen Duktus erarbeitet. Abgeleitet von der mittelalterlichen Schutztechnik, Stadt -und Kirchentore mit Eisenplatten zu beschlagen, wird so auf die ursprüngliche Schutzfinktion der Kemenate verwiesen. Es ist ein Gebäude-Ensemble entstanden, das in einer einmaligen Konstellation zugleich Baudenkmal, zeitgenössische Architektur und modernes Kunstwerk ist und als Kultur- und Begegnungsstätte jakob-kemenate genutzt wird.
Die zwei Skulpturen „Dialog“ aus COR-TEN-Stahl vor der Jakob-Kemenate von Jörg Plickat reflektieren das Aufeinandertreffen von alten und neuen Gebäudeteilen. Die Komposition ist entsprechend der skulpturalen Sprache des Bildhauers sehr reduziert. Ganz bewusst wurden die kubischen Elemente in den Akkord mit romanisch-gotischen Bogensegmenten, wie sie als Teile der Kernarchitektur der Kemenate vorkommen, gesetzt.
http://www.jakobkemenate.de/
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Das Geheimnis des Kakaos
Entdecken Sie bei einem Besuch im Rausch SchokoLand das Geheimnis des Kakaos: In der "dunklen Zone" tauchen Sie in die Welt der Azteken. Sie erfahren, welche Rolle der Kakao für die Azteken spielte und wie er durch die spanischen Eroberer für Europa entdeckt wurde.
http://www.rausch-schokolade.de/schokoland/schokomuseum.html
Ab 2010 widmet sich der Verein der Umsetzung des Projekts »ZeitOrte - Expeditionen ins Zeitreiseland«, welches die Tourismusorganisationen und Attraktionen der Region vernetzt.
http://braunschweigerland.org/wp/?cat=8
ZeitOrte - Gegenwart & Zukunft:
„Geschichte quicklebendig“ ist das Motto des Stadtmuseums Schloss Wolfsburg. Im historischen Ambiente der Remisen, zwischen Wehrmauern und Fachwerk, präsentiert es Schloss-, Regional-, und Stadtgeschichte in Hunderten von Originalexponaten, vom Gründungspfahl des Wolfsburger Schlosses bis zum kompletten Frisiersalon der 1950er Jahre. Hörstationen mit Musik und Zeitzeugenberichten, interaktive Medien und Filme ermöglichen eine sehr persönliche Begegnung mit dieser ganz besonderen Stadt.
Zum Stadtmuseum gehören auch die Dokumentation über die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und das kleine Museum in der Burg Neuhaus.
http://www.wolfsburg.de/irj/portal/anonymous?NavigationTarget=imperiafully://de/tourism/49c0e7b3.xml/Tourismus/Sehensw%C3%BCrdigkeiten%20%26%20Freizeit/Museen/Stadtmuseum
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Die Idee zum Haus der Wissenschaft enstand im Zusammenhang mit der Bewerbung Braunschweigs zur Stadt der Wissenschaft 2005. Schon in der damaligen Bewerbungsschrift war das Haus als fester Bestandteil vorgesehen und sollte in der Braunschweiger Innenstadt realisiert werden. Nach dem knappen Scheitern 2005 wurde das Haus der Wissenschaft erneut in das Konzept zur Bewerbung 2007 aufgenommen.Nachdem am 28.03.2006 die Entscheidung auf Braunschweig als kommende „Stadt der Wissenschaft“ fiel, wurde mit der „Ideenküche Braunschweig“ 2007 das Projekt „Haus der Wissenschaft“ weiter vorangetrieben. Zunächst musste der zukünftige Standort des Hauses bestimmt werden. Neben dem Platz der deutschen Einheit stand unter anderem auch der Windmühlenberg am Kennedyplatz zur Auswahl. Der richtige Durchbruch in dieser Frage sollte erst beim TU-Day 2006 gelingen: Die Idee, das Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule zu nutzen und umzubauen, kam bei der Besichtigung durch Staatssekretär Lothar Hagebölling, TU-Präsident Prof. Jürgen Hesselbach sowie Kulturdezernent Wolfgang Laczny. Oben auf dem Turm, einigten sich Technische Universität, Stadt und Land das Projekt an dieser Stelle zu verwirklichen. Noch vor Beginn des Wissenschaftsjahres 2007 konnte so ein zentrumsnaher Standort mit Bezug zu Forschung und Wissenschaft gefunden werden: die alte Pädagogische Hochschule in der Pockelsstraße. Der großartige Blick von der Dachterrasse (dem späteren Restaurant) überzeugte alle von der Eignung des Turmes für diese neue Nutzung.
http://www.hausderwissenschaft.org/hdw/index.html
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Die Experimentierlandschaft ist ein Wissenschaftsmuseum oder Science Center in Wolfsburg. »phæno« wurde von der irakisch-britischen Architektin Zaha Hadid entworfen und in Projektpartnerschaft mit dem Architekturbüro Mayer-Bährle realisiert. Nach etwas mehr als vier Jahren Bauzeit ist am 24. November 2005 die Dauerausstellung eröffnet worden. Über 300 interaktive Experimentier-Stationen (davon 40 von Künstlern gestaltet) machen Naturwissenschaft und Technik mit verschiedenen Sinnen erfahrbar. Die etwa 9000 Quadratmeter große Ausstellung ist untergliedert nach den Leitthemen „Leben, Licht und Sehen, Bewegung, Wind und Wetter, Mikro und Makro, Energie, Materie, Information, Spiele“. Allerdings gibt es keinen vorgeschriebenen Parcours entsprechend dem pädagogischen Konzept, dass ein spielerischer Umgang mit den Phänomenen das Begreifen am besten fördert. Einfache Experimentieranordnungen fordern die Besucher dazu auf, die jeweilige Funktionsweise durch Nachdenken und nicht nur durch bloßes Ausprobieren zu verstehen. Schau- und Texttafeln (deutsch und englisch) erklären an jeder Station den jeweiligen Vorgang. Im Erdgeschoss befinden sich ein Geschäft sowie ein Vortrags- und Veranstaltungssaal, darüber liegt das Hauptgeschoss, die „experimental landscape”.
http://www.phaeno.de/
ZeitOrte - Gegenwart & Zukunft:
Das Traditionsgebäude Dedelstorf wird von ehemaligen Soldaten ehrenamtlich betreut und zeigt Ausschnitte aus der Geschichte des Standorts von den 1930er Jahren bis zur Schließung 1993. In 15 Räumen werden nach Themen gegliedert Bilder und Dokumente, Uniformen und Ausrüstungsgegenstände, typische Möbel, Ausbildungsmaterial, eine originale Arrestzelle mit kompletter Einrichtung und vieles mehr gezeigt. Das ehemaligen Wachgebäude ermöglicht so in originalgetreu nachgestellten Szenarien Einblicke in das besondere Alltagsleben von Militär- und Polizeieinheiten, die hier stationiert waren. Dazu gehörten Truppenteile der Wehrmacht, der Alliierten aus Großbritannien und den USA, des Bundesgrenzschutzes und seiner Vorläufer sowie der Bundeswehr mit Panzerartillerie, Panzerjägern und Panzerpionieren. Zusätzlich werden auch Dokumente über "Displaced Persons" aus Lettland aund Litauen gezeigt, die hier in Dedelstorf neue Papiere bekamen. Displaced Persons waren vor allem Zwangsarbeiter und Zwangsverschleppte der nationalsozialistischen Herrschaft, die vornehmlich aus osteuropäischen Staaten aber auch dem ganzen Europa stammten und sich bei Kriegsende in Deutschland aufhielten.
http://www.richthofenkaserne.de/startseite.html
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Die Autostadt ist ein Erlebnispark, der direkt am Mittellandkanal zwischen der Wolfsburger Innenstadt und dem Wolfsburger Volkswagenwerk liegt. Die Gebäude und das 25 ha große Freigelände präsentieren zeitgenössische Architektur und Landschaftsarchitektur.
Die Autostadt dient dem Volkswagen-Konzern als Kommunikationsplattform zwischen Unternehmen, in diesem Fall den einzelnen Konzernmarken, und bereits bestehenden und zukünftigen Kunden. Sie kann als Mixed-Use-Center bezeichnet werden. Neben Exponaten, die die gesamte historische und aktuelle Modellpalette des Konzerns abdecken, werden zahlreiche Erlebnisangebote offeriert. Die Autostadt wurde im Juni 2000 als dezentrales Projekt der Expo 2000 in Hannover nach zweijähriger Bauzeit eröffnet. Die Gesamtplanung lag beim Büro HENN Architekten Ingenieure, die Kosten beliefen sich auf rund 430 Millionen Euro [1].
Seit der Eröffnung kamen nach eigenen Angaben bislang mehr als 20 Millionen Besucher aus aller Welt, viele davon verbinden den Besuch mit der Abholung ihres Neuwagens aus dem Volkswagenkonzern. Die Autostadt hat bis auf Heiligabend und Silvester ganzjährig geöffnet, pro Jahr kommen fast zwei Millionen Besucher in die Autostadt [2]. Flächenmäßig gehört die Autostadt zu den größeren deutschen Freizeitparks. Der Zutritt ist kostenpflichtig, ab 18 Uhr ist der Eintritt frei. Zu diesem Zeitpunkt haben die Pavillons bereits geschlossen.
Auf dem Gelände befindet sich ein Luxushotel von Ritz-Carlton. Die Innenausstattung stammt von der französischen Innenarchitektin Andrée Putman.
Eine Besonderheit auf dem Gelände ist der 15 m lange Dufttunnel mit 2160 Blumentöpfen, eine Installation des dänischen Künstlers Olafur Eliasson.
http://www.autostadt.de/
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Das Projekt "Grenzenlos - Wege zum Nachbarn" hat sich die Aufarbeitung und lebendige Darstellung der Thematik deutsche Teilung und Wiedervereinigung zum Ziel gesetzt. Dazu gehört eine Dokumentation des Zusammenprallens der verschiedenen Staats- und Wirtschaftssysteme ebenso wie auch die Beschreibung der Entwicklung des Zueinanderfindens und Zusammenlebens von Menschen, die für Jahrzehnte von diesen unterschiedlichen Staatssystemen geprägt wurden. Um das zu erreichen, werden erlebbare Zeitdokumente mit historischen und wissenschaftlichen Hintergrundinformationen in geeigneter Weise gemischt werden. Der Blick richtet sich dabei jedoch nicht nur in die Vergangenheit, sondern ebenso auf die Möglichkeiten und Chancen in der Zukunft, aber auch auf die Probleme, die es künftig zu lösen gilt.
http://www.grenzdenkmaeler.de/index.php?id=13
Der TourismusRegion BraunschweigerLAND e. V. besteht seit 1996, mit dem Ziel das Tourismusmarketing und den Vertrieb in der Region zu fördern.
http://braunschweigerland.org/wp/?cat=8
ZeitOrte - Industrialisierung:
Das Lübener Museum im Dorf bietet einen Einblick in das bäuerliche Alltagsleben zu Zeiten der Industrialisierung. Die Institution ist in vier Bereiche unterteilt, die historische Maschinen und Geräte aus Land-, Forst- und Hauswirtschaft ausstellt. Das Museum ist in Lüben im Landkreis Gifhorn befindlich.
Veranschaulicht wird in den Ausstellungen z.B., wie mit Haus- und Hofgeräten das bevorraten von Lebensmitteln funktionierte oder welche Gerätschaften man bei landwirtschaftlichen Arbeiten gebrauchte (z.B. Grasmäher oder Sense).
Eine besondere Widmung verdient die Rübenbestellung- und Ernte sowie die Kartoffelwirtschaft in einer gesonderten Ausstellung, da seit jeher der Anbau von Kartoffeln und Rüben im Landkreis Gifhorn eine wichtige Rolle spielte.
http://www.museum-im-dorf-lueben.de/
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Bis in die 80er Jahre war die Geschichte der Konzentrationslager im Salzgittergebiet weitgehend verdrängt und vergessen. Erst das Erscheinen des Buches von Gerd Wysocki "Zwangsarbeit im Stahlkonzern" und eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Salzgitter im Nationalsozialismus" anlässlich des 40jährigen Stadtjubiläums 1982 setzte eine öffentliche Diskussion in Gang.
1983 gründeten interessierte Bürgerinnen und Bürger den Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V. Gemeinsam mit der IG Metall und dem Betriebsrat der Stahlwerke engagierte sich der Verein für die Errichtung einer Gedenkstätte in den authentischen Gebäuden des ehemaligen KZ Drütte auf dem Werksgelände der Stahlwerke Peine-Salzgitter AG. Am 11. April 1985 organisierte der Betriebsrat dort die erste Gedenkfeier, die seitdem jährlich zum Tag der Befreiung auf dem ehemaligen Appellplatz stattfindet.
Der Kampf um die Errichtung der Gedenkstätte endete 1992 mit einer Vereinbarung zwischen Vorstand und Betriebsrat der Peine-Salzgitter AG: Der Konzern stellte einen der vier Unterkunftsräume unter der Hochstraße als Gedenkstätte zur Verfügung. Gestaltung und Trägerschaft für den denkmalgeschützten Raum übernahm der Arbeitskreis Stadtgeschichte. Am 11. April 1994 wurde die Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte schließlich eröffnet.
http://www.gedenkstaette-salzgitter.de/
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Das Kunstmuseum Wolfsburg wurde als ein lebendiges und dynamisches Zentrum für die Vermittlung moderner und zeitgenössischer Kunst geplant und realisiert. Es soll so als kulturelle und gesellschaftliche Institution einer aufklärerischen und visuell bildenden Aufgabe gerecht werden. Getragen wird das Museum durch eine private Stiftung.
Seiner Konzeption folgend ist das Kunstmuseum mit einer Bipolarität von Ausstellungen und Sammlung eine weltoffene Schaubühne mit einem kontrastreichen Programm voller Rotationen und Kadenzen. Es ist kein sakraler, hermetisch abgeschlossener Musentempel. Die wichtigsten Leitmotive der Museumsarbeit greifen Aspekte der modernen Industriestadt Wolfsburg mit ihrem Weltkonzern auf. Die breite Palette des Ausstellungsprogramms umfasst Präsentationen der modernen Klassiker sowie zeitgenössischer international etablierter und junger, innovativer Künstler. Dabei erhalten traditionelle und neue Medien der bildenden Kunst eine gleiche Gewichtung. Die Sammlung beschränkt sich auf wenige, ausgewählte Positionen zeitgenössischer Kunst.
Das Hamburger Architekturbüro Schweger und Partner hat das Gebäude des Kunstmuseums als eine offene und transparente Stadtloggia mit einem weit überspannenden Glasdach aufgefasst. Die große zentrale Halle von 40 x 40 m Grundfläche und einer Höhe von 16 m ist an drei Seiten von Ausstellungsräumen umgeben. Eine separate zweigeschossige Galerie bietet weitere Ausstellungsmöglichkeiten.
Das Museum sieht eine wichtige Aufgabe darin, für ein breites Publikum einen Zugang zu moderner und zeitgenössischer Kunst zu schaffen: Es bietet seinen Besuchern Führungen, Seminare, Vorträge und Workshops für alle Altersgruppen an. Zu den Exponaten der Sammlung und zu den Ausstellungen erscheinen regelmäßig Publikationen wie Kataloge, Folder und, als Information zu den Sammlungsstücken, Saalzettel.
http://www.kunstmuseum-wolfsburg.de/
ZeitOrt - Gegenwart & Zukunft:
Das OTTER-Zentrum ist in Hankensbüttel im Landkreis Gifhorn, am Südrand der Lüneburger Heide, befindlich und ist eine Naturschutzeinrichtung am Isenhagener See, die im Jahre 1988 eröffnet wurde. Die Fläche dieser Einrichtung erstreckt sich auf über 6 Hektar und weist einen gut nutzbaren, für Rollstuhlfahrer freundliches, Wegenetz auf. Auf eine künstliche Gartengestaltung wurde hierbei bewusst verzichtet.
Die Gehege sind großräumig gestaltet und den Lebensräumen der sich dort befindlichen Tierarten nachempfunden. Neben den gewöhnlichen Tierarten, wie der Fischotter oder der Dachs, ist dort auch eine vom Aussterben bedrohte Art beheimatet, dem Otterhund. Die Einrichtung wurde so angelegt, dass sich Gruppen bzw. Familien minimal 3 Stunden aufhalten können. Empfohlen wird doch ein halber bis ganzer Tag. Außerdem werden auch Lernspiele angeboten, bei denen Informationen über die Lebensweise der dort lebenden Tiere vermittelt werden.
http://cms.otterzentrum.de/cms/front_content.php
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft:
Von Anfang an war klar, dass das „Museum für Alltagskultur“ Peine kein Musentempel, keine heilige Halle sein sollte, sondern ein lebendiger Ort des Austausches. Das Museum versteht sich als Diskussionsforum für kontroverse Denkansätze. Es gibt nicht nur die Dauerausstellung, die öfter ihr Gesicht wechselt, sondern auch zahlreiche Sonderausstellungen, Konzepte und Lösungen.
In der Museumskonzeption findet die Darstellung des gewöhnlichen Alltags des kleinen Mannes und der kleinen Frau besondere Berücksichtigung, auf drei Etagen und 1000 m².
http://www.kreismuseum-peine.de/
ZeitOrte - Industrialisierung:
Heinrich Büssing, von dessen Leben und Werk
das Heinrich-Büssing-Haus in Nordsteimke Zeugnis ablegt, ist einer der bedeutendsten Pioniere des Nutzkraftwagenbaus. Dieses Haus soll nicht nur die Erinnerung pflegen, sondern soll Stationen und Leistungen seines Lebens würdigen und darstellen.
http://www.wolfsburg.de/irj/portal/anonymous?NavigationTarget=navurl://38ca7f4167ec09b882d01fa792465843
ZeitOrte - Gegenwart & Zukunft:
Vor mehr als 100 Jahren, am 25. April 1906, wurde im Beisein des Regenten Prinz Albrecht von Preußen und zahlreicher Ehrengäste das Vaterländische Museum Hinter Aegidien eröffnet. Mit dieser Eröffnung im festlichen Rahmen einer Sonderausstellung unter dem Titel »Zur Erinnerung an die 100. Wiederkehr des Geburtstages Seiner Hoheit des hochseligen Herzogs Wilhelm« erhielt das Museum in den Räumen der Aegidienkirche, des ehemaligen Benediktinerklosters und in dem vom Bohlweg nach Hinter Aegidien umgesetzten Pauliner Chor einen dauerhaften Standort für eine seit 1891 im Vaterländischen Museum am Hagenscharrn erfolgreich begonnene Museumsarbeit zur Geschichte des Herzogtums Braunschweigs.
Zu den bedeutsamen Entscheidungen des Museums zählt die Rettung der Inneneinrichtung der Hornburger Synagoge, die ab 1924 im Verbund mit anderen Objekten zur jüdischen Geschichte in einem Seitenschiff der Aegidienkirche präsentiert wurde.
Kriegsbedingt wurden wesentliche Gebäudeteile beschädigt. Eine weitere Museumsarbeit war zunächst fast unmöglich. Lediglich wenige kleinere Ausstellungen u.a. zur Ur- und Frühgeschichte konnten realisiert werden. Die Instandsetzungsarbeiten des Pauliner Chores und der Klosterräume zogen sich bis Ende der 1950er Jahre hin, die Aegidienkirche wurde der katholischen Gemeinde übergeben und stand für das Museum nicht mehr zur Verfügung. Mit einer neuen Dauerausstellung zur kirchlichen Kunst, zur ostfälischen Volkskunde, zur Kulturgeschichte und zur braunschweigischen Landesgeschichte wurden erst 1960 die renovierten Schauräume der geschichtsinteressierten Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht und durch zahlreiche Sonderausstellungen ergänzt. Seit dem Umzug des Braunschweigischen Landesmuseums 1986 in das Vieweghaus am Burgplatz werden diese Räume als Ausstellungszentrum genutzt.
http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/museen_gedenkstaetten/hinter_aegidien.html
ZeitOrte: Gegenwart&Zukunft:
Das am 1. Dezember 1983 eröffnete Planetarium Wolfsburg zählt zu den zehn größten Anlagen seiner Art in Deutschland. In ihm finden unter einer Kuppel mit 15 m Durchmesser rund 144 Besucher Platz. Ein zentraler Projektor wirft neben Sonne, Mond und Planeten über 9000 Sterne unter das Kuppeldach, so dass für den Betrachter ein realistischer Himmelseindruck einer sternenklaren Nacht entsteht.Das Planetarium gehört der Stadt Wolfsburg und wird von der Planetarium der Stadt Wolfsburg gem. GmbH betrieben. Es liegt in der Stadtmitte am Fuße des Klieversbergs. Die in Werbebroschüren als Wolfsburgs „Tor zu den Sternen“ bezeichnete Einrichtung befindet sich an der „Kulturmeile“ von Theater, CongressPark, Kunstmuseum und Alvar-Aalto-Kulturhaus.
Das Planetarium ist einem 1977 geschlossenem Vertrag der Volkswagen AG mit der DDR zu verdanken. VW lieferte 10.000 Golf und bekam als Zugabe für dieses Geschäft einen Planetariumsprojektor der Firma Carl Zeiss aus Jena im Wert von 1,5 Millionen DM. Diesen schenkte der Automobilkonzern 1978 der Stadt Wolfsburg anlässlich ihres 40. Gründungsjubiläums. Die Einweihung der Anlage erfolgte aber erst nach der Fertigstellung des Planetarium-Neubaus 1983, dessen Grundsteinlegung 1981 erfolgte. Geplant und errichtet wurde das Planetarium von einem Team von Architekten. Dazu gehörten Volker Kersten, Prof. Erich Martinoff und Hans Struhk aus Braunschweig sowie die DDR Architekten Gertrud Schille und Ulrich Müther aus Binz (Rügen), letzterer ein international anerkannter Spezialist für Schalenbauwerke aus Beton.
Der Kuppelraum mit 15 m Durchmesser für die Vorführung des Sternenhimmels bietet 144 Personen und einem Rollstuhl/Kinderwagen Platz. Der Projektor wirft über 9000 Sterne an den Himmel und lässt Sonne, Mond und Planeten kreisen. Dies entspricht dem Blick auf den Sternenhimmel in einer klaren Nacht ohne störenden Lichtsmog.
2010 wurde das Planetarium auf FullDome-Technik umgerüstet und verfügt als erstes Planetarium der Welt über die PowerDome@Velvet-Technik von Carl Zeiss Jena. Die 6 Velvet-Projektoren können digitale Inhalte kuppelfüllend wiedergeben.
http://www.planetarium-wolfsburg.de/
ZeitOrte - Gegenwart&Zukunft / Barock&Aufklärung:
Das Braunschweigische Landesmuseum ist ein historisches Museum. Es wurde 1891 gegründet und ist heute das einzige Geschichtsmuseum in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen. Es dokumentiert mit einem umfangreichen Sammlungsbestand die faszinierende Geschichte des ehemaligen Herzogtums und des Landes Braunschweig.
Die Dauerausstellung im Vieweghaus am Burgplatz wird unter thematisch-chronologischen Gesichtspunkten präsentiert. Sie vermittelt die Geschichte der grundlegenden Epochen vom 8. Jahrhundert bis zur Gegenwart. In der großen Anzahl der Objekte aus Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Technik, Kunst, Volkskunde und Sozialgeschichte begegnet den Besuchern eine Fülle von Ereignissen, Entwicklungen und Persönlichkeiten, wie sie in ähnlicher Dichte in vergleichbaren Regionen kaum anzutreffen sind. Ergänzende Informationen bieten die Möglichkeit, die braunschweigische Landesgeschichte im Zusammenhang mit der deutschen und europäischen Geschichte kennenzulernen.
Das Haupthaus am Burgplatz mit seiner umfassenden Präsentation vom 8. Jahrhundert bis zur Gegenwart, den zahlreichen Veranstaltungen, Tagungen, Vorträgen und Museumsprogrammen hat sich das Museum in den Jahren seit der Eröffnung zu einem lebendigen Kulturzentrum im Herzen der Stadt Braunschweig entwickelt. Mit seinen vielfältigen Sammlungsbeständen und der Gesamtausstellungsfläche in vier Häusern zählt das Braunschweigische Landesmuseum zu den größten historischen Museen Deutschlands.
http://www.landesmuseum-bs.de/frames.htm
ZeitOrte - Industrialisierung:
Ein Hauch Romantik wird spürbar bei einem Besuch des einzigartigen Internationalen Mühlen-Freilichtmuseums in Gifhorn. Auf dem ca. 100.000 Quadratmeter großen Freigelände befinden sich zurzeit 16 Originalmühlen. Und zwar nicht nur aus Deutschland. Nein, international ist das Aufgebot und reicht vom Originalnachbau der „historischen Galerieholländermühle von Sanssouci“ bis hin zu einer original koreanischen Wassermühle. Am Rande des Mühlenparks erhebt sich auf einem Hügel eine sehenswerte russisch-orthodoxe Holzkirche, in der regelmäßig Messen zelebriert werden.
Berühmte Miniaturen in der Ausstellungshalle
Berühmte Miniaturen in der Ausstellungshalle
Kleiner, aber nicht weniger eindrucksvoll, sind die über 50 Wind- und Wassermühlenmodelle, die in der Ausstellungshalle präsentiert werden. Die berühmte „Moulin de la Galette“ vom Montmartre in Paris ist hier ebenso zu bestaunen wie die Mühle von „La Mancha“ aus Spanien, gegen deren Flügel der legendäre Don Quichotte vergeblich gekämpft haben soll.
http://www.muehlenmuseum.de/
ZeitOrte - Gegenwart & Zukunft:
Im Jahr 2010 kann der Kunstverein Wolfenbüttel ein schönes Jubiläum feiern: Seit 35 Jahren präsentiert der Verein jährlich 6 anspruchsvolle Ausstellungen vorwiegend junger aber auch renommierter Künstler.
Im Prinzenpalais werden neben Malerei, Grafik, Fotografie, Videokunst, Bildhauerei oder Objektkunst auch Installationen und Perfomances gezeigt. So fordern intensive, irritierende Tuscharbeiten von Hanna Nitsch, spannende fotografische Werke von Künstlern wie Sascha Weidner, Nadine Decker oder Delia Keller den Betrachter ebenso heraus wie die Verwandlung der Räume des Kunstvereins durch unterschiedliche Installationen von Roland Schappert, Klaus Kleine oder Reiner Maria Matysik. Vorträge, Künstlergespräche und Führungen erweitern die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst.
In der Kunstszene Niedersachsens gilt der Kunstverein schon lange als »gute Adresse«. Für sein kontinuierliches, nachhaltiges Programm und seine Förderung junger Künstler genießt er vielfache Unterstützung. In Zukunft wird der Kunstverein dieses Podium für zeitgenössische Kunst in Wolfenbüttel noch weiter intensivieren und durch Aktionen – auch im öffentlichen Raum - erlebbar machen.
http://www.kunstverein-wf.de/

