50 Jahre Amnesty International - 50 Jahre Einsatz für die Menschenrechte. Besuchen Sie unsere Sonderseite und erfahren Sie mehr über aktuelle Aktionen und die Geschichte von Amnesty International: http://50jahre.amnesty.de
Created by amnesty_de on 25/05/2011
Last updated: 12/08/11 at 10:22
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Amnesty International nutzt den 50. Jahrestag der Gründung der Organisation, um auf akute Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.
© Amnesty International
http://50jahre.amnesty.de/
Am 11. Februar endet die 30-jährige Herrschaft von Hosni Mubarak. 18 Tage lang hatten Hunderttausende auf dem Tahrir-Platz in Kairo und in anderen Städten seinen Rücktritt gefordert. Mehr als Tausend Menschen werden im Zuge der Proteste festgenommen. Bei Zusammenstößen zwischen Oppositionellen und Mubarak-Anhängern werden mindestens 300 Menschen getötet und Tausende verletzt. © Corbis
Im Januar 2011 gehen Tausende Menschen in Tunesien auf die Straße und forderten mehr Freiheit und demokratische Reformen. Sicherheitskräfte töteten mehr als 147 Menschen, doch die Demonstrationen gehen weiter. Am 14. Januar verlässt Diktator Ben Ali fluchtartig das Land. © Corbis
Die deutsche Sektion von Amnesty International startet die Kampagne „Mit Menschenrechten gegen Armut“, in deren Mittelpunkt das Recht auf Wohnen (Slums) und das Recht auf Gesundheit (Müttersterblichkeit) stehen.
© Enrique Castro-Mendivil
http://www.amnesty.de/mit-menschenrechten-gegen-armut/wohnen-wuerde/mit-menschenrechten-gegen-armut?destination=suche%3Fwords%3DMit%2BMenschenrechten%2Bgegen%2BArmut%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block
Im Juni und Juli 2009 demonstrieren im Iran Hunderttausende gegen die Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Es kommt zu den heftigsten Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften seit den Studentenunruhen 1999. Die Regierung spricht von 30 Toten, die Opposition von mindestens 69 Toten allein in den ersten Wochen. Mindestens 5.000 Menschen werden festgenommen. © Corbis
Am 19. Mai 2009 endet der Bürgerkrieg in Sri Lanka mit der militärischen Niederlage der tamilischen Separatisten. Der über 25 Jahre andauernde Konflikt forderte UNO-Schätzungen zufolge bis zu 100.000 Menschenleben. © Corbis
Anlässlich der Olympischen Spiele in Peking fordert Amnesty International mit der Kampagne „Gold für Menschenrechte“ die Einhaltung der Menschenrechte in China.
© Amnesty International / Jens Liebchen
http://www.amnesty.de/gold-fuer-menschenrechte
Die pakistanische Politikerin und Oppositionsführerin Benazir Bhutto wird am 27. Dezember 2007, zwei Wochen vor den Parlamentswahlen, bei einem Attentat getötet. © Corbis
Zehntausende Menschen demonstrieren im August und September 2007 in Myanmar für bessere Lebensbedingungen. An den Protesten im ganzen Land sind auch zahlreiche buddhistische Mönche beteiligt. © Corbis
Der irakische Ex-Diktator Sassam Hussein wird am 30. Dezember 2006 in der Nähe von Bagdad hingerichtet. © Corbis
Im Juni übergibt Amnesty UNO-Generalsekretär Kofi Annan mehr als 1 Million Unterschriften für strikte Kontrollen der weltweiten Rüstungstransfers
© Amnesty International
http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu01/056?lang=de&mimetype=text/html&destination=suche%3Fwords%3Dwaffenhandel%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block
Im Mai veröffentlicht Amnesty International einen Bericht über Menschenrechtsverletzungen im „Krieg gegen den Terror“ und startet die Aktion „Keine Flüge in die Folter“
© Stefan Jannides
http://www.amnesty.de/umleitung/2005/deu01/081?lang=de&mimetype=text/html&destination=suche%3Fwords%3Dfolter%2Bterror%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block
Peter Benenson, der Gründer von Amnesty International, stirbt in Oxford. © Corbis
Amnesty International startet im März die weltweite Kampagne „Hinsehen und Handeln: Gewalt gegen Frauen verhindern“
©Amnesty International
http://www.amnesty.de/2009/8/13/audio-video-frauen?destination=suche%3Fwords%3Dgewalt%2Bfrauen%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block
Am 11. August 2003 muss der als Warlord bekannte Präsident Liberias, Charles Taylor, aufgrund internationalen Drucks zurücktreten. Damit endet der liberianische Bürgerkrieg, der Schätzungen zufolge 150.000 Todesopfer forderte. © Corbis
Ohne Zustimmung des UNO-Sicherheitsrates marschieren am 20. März 2003 US-amerikanische und britische Soldaten in den Irak ein und stürzen Saddam Hussein. © Corbis
Amnesty International beteiligt sich an der Gründung der „Weltkoalition gegen die Todesstrafe“
© Amnesty International / Jens Liebchen
http://50jahre.amnesty.de/geschichte/1971-1979/ein-mensch-weniger.html
Amnesty International verurteilt die Anschläge vom 11. September 2001 und begrüßt die Resolution des UNO-Sicherheitsrates vom 12. September, in der alle Staaten aufgefordert werden, im Anti-Terror-Kampf eng zu kooperieren. Gleichzeitig wendet sich Amnesty entschieden dagegen, dass bei der Terrorismusbekämpfung die Menschenrechte ausgehöhlt werden.
Irene Khan: »Terrorismus ist unentschuldbar. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden – aber durch einen fairen Prozess, nicht durch Folter oder durch geheime Gefangenhaltung."
© US DoD
http://50jahre.amnesty.de/geschichte/2001-2011/nur-die-spitze-des-eisbergs.html
Es ist der verheerendste Terroranschlag in der Geschichte: Am Morgen des 11. September 2001 lenken islamistische Terroristen drei voll besetzte Passagiermaschinen in das Pentagon in Washington und in die beiden Türme des World Trade Centers in New York, die schließlich in sich zusammenstürzen. Das vierte entführte Flugzeug stürzt in der Nähe von Pittsburgh auf ein Feld, nachdem die Passagiere vergeblich versucht haben, die Kontrolle über die Maschine zu erlangen. Mehr als 3.000 Menschen sterben an diesem Tag. © Corbis
Die internationale Ratstagung von Amnesty International im senegalesischen Dakar entscheidet, dass sich die Organisation in Zukunft auch verstärkt für die Achtung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte einsetzen wird.
© Amnesty International
http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu05/051?lang=de&mimetype=text/html&destination=suche%3Fwords%3D2001%2Bdakar%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block
Im September 2000 beginnt in den von Israel besetzen Gebieten die Zweite Intifada. Der Konflikt zwischen den Palästinensern und der israelischen Armee fordert in den darauffolgenden fünf Jahren Hunderte Todesopfer und Tausende Verletzte. © Corbis
Amnesty International startet die dritte Kampagne gegen Folter.
http://www.amnesty.de/umleitung/2000/deu01/015?lang=de&mimetype=text/html&destination=suche%3Fpage%3D8%26words%3Dfolter%2B2000%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block
Die „Eurythmics“ Annie Lennox und Dave Stewart treten nach zehnjähriger Pause wieder zusammen auf und gehen für Amnesty International und Greenpeace auf Welttournee.
http://www.amnesty.de/umleitung/1999/deu05/032?lang=de&mimetype=text/html&destination=suche%3Fwords%3Dannie%2Blennox%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26form_id%3Dai_search_form_block
Am 6. März 1999 wird in Kambodscha der letzte Militärkommandeur der Roten Khmer, Ta Mok, verhaftet. Ihm werden »Verbrechen gegen die Menschlichkeit« vorgeworfen. © Corbis
Zum 50. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird erstmals der Menschenrechtspreis der deutschen Amnesty-Sektion vergeben. Außerdem: In London wird General Pinochet festgenommen. Im Dezember findet in der Frankfurter Paulskirche ein Kongress mit rund tausend Teilnehmern statt.
Die Terroranschläge auf die US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) fordern am 7. August 1998 über 250 Todesopfer und Tausende Verletzte. Die US-Luftwaffe greift daraufhin mutmaßliche Stützpunkte von Terroristen in Afghanistan und im Sudan an. © Corbis
1998 bringen die radikal-islamischen Taliban nach jahrelangem Bürgerkrieg weite Teile Afghanistans unter ihre Kontrolle und schränken die Rechte von Frauen massiv ein. © Corbis
Im Rahmen einer Kampagne zum Schutz von Flüchtlingen findet vor dem Schöneberger Rathaus in Berlin eine Großkundgebung statt.
© Amnesty International
http://50jahre.amnesty.de/geschichte/1980-1988/hart-der-grenze.html
Amnesty International startet eine Kampagne zur Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofs. 1998 greift die UNO den Vorschlag auf.
© Amnesty International
http://50jahre.amnesty.de/geschichte/1989-2000/amnesty-gegen-amnestie.html
Trotz massiver internationaler Proteste wird am 10. November 1995 der Schriftsteller Ken Saro-Wiwa zusammen mit acht weiteren Aktivisten der Bürgerrechtsbewegung Mosop („Bewegung für das Überleben des Ogoni-Volkes“) in Nigeria hingerichtet. © Corbis
Im September 1993 kommen 47.000 internationale Teilnehmerinnen zur UNO-Weltfrauenkonferenz in Peking zusammen. Am Ende 1995 verabschieden 189 Regierungen eine Deklaration, die bis heute als Meilenstein der internationalen Verankerung von Frauenrechten gilt. © Corbis
Es ist das größte Verbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkrieg: Im Juli 1995 ermordet die bosnisch-serbische Armee in Srebrenica mehr als 7.000 muslimische Jungen und Männer und verscharrt ihr Leichen in Massengräbern. © Corbis
Deutschland ist zum ersten Mal Ziel einer „Urgent Action“: Um die Abschiebung des Kurden Fariz Şimşek in die Türkei zu verhindern, treffen im bayerischen Innenministerium körbeweise Appelle ein.
http://www.amnesty.de/urgent-actions-0
Mit dem Einmarsch russischer Truppen beginnt im Dezember 1994 der erste Tschetschenienkrieg. © Corbis
Als am 6. April 1994 das Flugzeug des ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana abgeschossen wird, beginnt in Ruanda einer der grausamsten Genozide der Geschichte. Innerhalb weniger Monate ermorden extremistische Hutu bis zu 800.000 Tutsi und moderate Hutu.
© Corbis
http://50jahre.amnesty.de/geschichte/1989-2000/kollektives-versagen.html
Amnesty International startet Kampagnen gegen das „Verschwindenlassen“ und gegen politische Morde. Außerdem rücken Frauenrechte in den Fokus der Organisation. © Amnesty International
Am 13. September 1993 wird in Anwesenheit des israelischen Ministerpräsident Yitzhak Rabin und dem Führer der palästinensischen PLO, Jassir Arafat, das sogenannte Oslo-I-Abkommen unterzeichnet. Darin erkennen sich beide Seiten erstmals offiziell an. © Corbis
Auf der UNO-Menschenrechtskonferenz in Wien setzt sich Amnesty International für die Schaffung eines Hochkommissariats für Menschenrechte ein. Ein Jahr später wird das Amt eingerichtet. Bild: Postkartenaktion in Wien, 1993 © Marlon Traber
1992 hat Amnesty International über 1 Millionen Mitglieder. In über 70 Ländern gibt es ungefähr 6.000 Lokalgruppen.
In Somalia bricht nach dem Sturz der autoritären Regierung von Siad Biarre im Januar 1991 der Bürgerkrieg aus, der bis heute andauert. © Corbis
Die Organisation beschließt auf ihrer Internationalen Ratstagung eine Erweiterung ihres Mandats. Nicht nur Menschenrechtsverletzungen durch Staaten sollen künftig angeprangert werden, sondern auch Verstöße durch bewaffnete Gruppen oder Geiselnehmer. Menschen, die auf Grund ihrer sexuellen Orientierung inhaftiert wurden, werden als gewaltlose politische Gefangene betrachtet.
Foto: Balitc Pride 2010 in Lithuania, © Amnesty International
http://www.amnesty.de/umleitung/2006/deu05/070?lang=de&mimetype=text/html&destination=suche%3Fwords-advanced%3Dtranssexuell%26search_x%3D0%26search_y%3D0%26country%3D%26topic%3D%26node_type%3D%26from_month%3D0%26from_year%3D%26to_month%3D0%26to_year%3D%26page_limit%3D10%26form_id%3Dai_search_form
In der KSZE-Charta von Paris vom 21. November 1990 wird das Ende der Teilung Europas und des Kalten Kriegs festgehalten. © Corbis
Mit dem Einmarsch irakischer Truppen in Kuwait beginnt am 2. August 1990 der Zweite Golfkrieg. Die Auseinandersetzungen enden nach einer Intervention alliierter Streitkräfte unter Führung der USA im Jahr 1991. © Corbis
Nach jahrzehntelanger Haft wird Nelson Mandela am 11. Februar 1990 aus dem Gefängnis entlassen. Damit beginnt die schrittweise Aufhebung der Apartheid in Südafrika, die schließlich 1994 endet. © Corbis
Gründungsversammlung von Amnesty International in der DDR. Es gibt inzwischen 700.000 Mitglieder in 150 Ländern und mehr als 6.000 Gruppen in 70 Ländern. © Amnesty International
Mehr als 28 Jahre nach ihrer Errichtung „fällt“ die Berliner Mauer am 9. November 1989. Tausende DDR-Bürger überqueren in dieser Nacht die Grenzübergänge nach West-Berlin. © Corbis
Nach Erscheinen eines Berichts zur Menschenrechtssituation in der DDR verbreitet die amtliche Nachrichtenagentur ADN die Meldung: „Eine sich als Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International bezeichnende Gruppe, die in enger Verbindung zu westlichen Geheimdiensten steht, hat versucht, beim Europaparlament in Straßburg gefälschtes Material gegen die DDR in Umlauf zu bringen.“
Die chinesische Regierung schlägt am 4. Juni 1989 monatelange Proteste auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ blutig nieder. Dem „Tiananmen-Massaker“ fallen bis zu 1.000 Menschen zum Opfer. © Corbis
Zum 40-jährigen Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte veranstaltet Amnesty International die Konzerttournee „Human Rights Now!“. Sting, Tracy Chapman, Youssou N’Dour, Bruce Springsteen und Peter Gabriel touren sechs Wochen lang durch 15 Länder.
© Amnesty International
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Bei Giftgasangriffen auf die hauptsächlich von Kurden bewohnte irakische Stadt Halabdscha töten irakische Truppen am 16. und 17. März 1988 5.000 Menschen. © Corbis

