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Created by donaldtownsend on May 16, 2008
Last updated: 06/11/10 at 12:43 AM
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Von Roland Vossel wenden. In Wenden soll es bis 2014/ 2015 keinen weiteren Grundschulverbund geben. Auch ein organisatorischer Zusammenschluss von Haupt- und Realschule ist nicht vorgesehen. Das geht aus dem von Gemeinde vorgelegten Schulentwicklungsplan hervor.
Allerdings, so die Einschränkung der Verwaltung, müssten die rückläufigen Schülerzahlen kritisch beobachtet werden. Weiter heißt es in dem Plan, dass „gegebenenfalls mittelfristig ein Verbund mit der Realschule zu realisieren” ist. Wie berichtet, hatte der drastische Schüler-Rückgang in der Grundschule Ottfingen (36 Prozent weniger von 2004/2005 bis 2009/2010) dazu geführt, dass die Schule Ende dieses Jahres aufgelöst und ab kommendem Schuljahr als Teilstandort mit der Westerberg-Grundschule Wenden in einem Grundschulverbund geführt wird. „Die Schülerzahl an den gemeindlichen Grundschulen sind in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesunken”, heißt es in dem Plan: Lediglich die Biggetal-Grundschule in Rothemühle habe die Schülerzahl von 2004/2005 bis 2009/2010 von 120 auf 129 erhöhen können. Alle anderen Grundschulen verzeichneten Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich.Zwar scheint der rasante Abwärtstrend bei den Grundschulen gestoppt, doch prognostiziert der Plan für den Zeitraum 2010/2011 bis 2014/2015 einen Rückgang um weitere 6,6 Prozent auf dann noch 822 Schülerinnen und Schüler.
Zeitlich versetzt verläuft auch die Entwicklung der Schülerzahlen in der Sekundarstufe I. Nach dem Höchststand von l 086 Schülern im Schuljahr 2005/2006 sind die Zahlen kontinuierlich auf 962 Schüler im laufenden Schuljahr gesunken (11,4 Prozent Rückgang). Dabei verläuft die Entwicklung bei Haupt- und Realschule unterschiedlich. Während die Hauptschule insgesamt 91 Schüler (16,3 Prozent) verloren hat, war die Entwicklung bei der Realschule zunächst gegenläufig. Nach 515 Schülern in 2004/2005 wuchs die Realschule auf 539 Schüler in 2005/2006 und blieb in in den beiden folgenden Schuljahren konstant. Im Schuljahr 2008/2009 setzte dann aber auch in der Realschule ein Schüler-Rückgang bis zum laufenden Schuljahr um, 6,2 Prozent ein.
In der Prognose geht der Plan von weiterhin rückläufigen Zahlen an den weiterführenden Schulen in der Gemeinde Wenden aus: „Verglichen mit dem Schuljahr 2009/2010 sinkt die Zahl der Schüler voraussichtlich bis zum Jahr 2014/2015 von 962 auf 812. Das ist ein Rückgang von 15,6 Prozent.” Dabei wird die Hauptschule die meisten Schüler verlieren (minus 24 Prozent). Die Schülerzahlen an der Realschule bleiben laut Plan in den nächsten Jahren relativ konstant. Erst ab dem Schuljahr 2013/2014 wirken sich die rückläufigen Schülerzahlen aus der Primärstufe auch auf die Realschule aus und sorgen bis 2014/2015 für einen Rückgang von 38 Schülern (7,7 Prozent).
Bausubstanz, Ausstattung der Klassen, Verwaltungsbereiche und Sportmöglichkeiten der Schulen könnenüberwiegend als gut bezeichnet werden, heißt es im Plan. .Der Schulraumbestand sei für die nächsten fünf Jahre ausreichend. Im Prognosezeitraum sei nicht davon auszugehen, dass Schulgebäude oder ganze Gebäudeteile leer stehen werden, die anderweitig genutzt werden könnten.
„Trotz des Rückgangs der Schülerzahlen ist die Hauptschule keinesfalls in ihrem Bestand gefährdet”, prognostiziert der Schulentwicklungsplan. Die Bedürfnisprüfung für eine Gesamtschule in der Gemeinde Wenden erübrige sich. „Die Entwicklung in den zurückliegenden Jahren lässt nicht erwarten, dass die Schülerzahlen in den nächsten Jahren auf die erforderliche Mindestschülerzahl pro Jahrgang anwachsen wird”, heißt es im Plan.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1254
hobö • Wenn ehemalige Schüler „ihr” Konrad-Adenauer-Schulzentrum etwa zehn Jahre nicht mehr besucht haben und in nächster Zukunft in eine Visite in der Bildungseinrichtung abhalten sollten, dann dürfte ihnen die Verwunderung ins Gesicht geschrieben sein. Angefangen von der Bibliothek, den Computerräumen über den Anbau für die Verwaltung bis hin zur aufwendig renovierten Turnhalle und den Kunstrasensportplatz vor der Tür – die im vergangenen Jahrzehnt durchgeführten An- und Umbauten sind bemerkenswert. Nun kommt ein weiterer „Meilenstein” hinzu: eine Schulmensa.„Vom Feinsten”, umschrieb am Dienstag ein Mitglied des Schul-, Sozial- und Jugendausschusses der Gemeinde Wenden seine Eindrücke. Dabei ist die Mensa noch nicht einmal fertiggestellt. Doch schon das Volumen der Räumlichkeiten, erste Installationen sowie die Erläuterungen, die Dipl.-Ing. Rainer Klappert von der Gemeinde Wenden, den Ausschussmitgliedern lieferte, lassen erahnen, dass nach Ende der Bauarbeiten den Schülern in der Tat eine Mensa „vom Feinsten” geboten wird.
Immerhin 600000 Euro investiert die Gemeinde in die notwendigen Umbaumaßnahmen. In den ebenerdig gelegenen Räumen (ehemals Garage/Werkstatt im Verwaltungstrakt) entsteht die so genannte Ausgabe/Aufwärmküche. Eine Zubereitungsküche war von vorneherein unter Hinweis auf die erheblichen Kosten, die Ausrüstungsvorschriften und die Folgekosten im Personalbereich nicht vorgesehen.
In einem Teil des Flures sowie im Lagerraum entstehen eine Spülküche sowie Trockenlager und Kühlräume. Zur Anlieferung des Essens wurde eine neue Behausung und ein eigener Eingang mit neuer Zufahrt erstellt. Ebenso wurde ein Vordach über dem Mensa-Eingang angebracht. Dort können die Schüler vor Wind und Wetter geschützt auf Einlass warten. Überdies, so Klappert, plane man die Aufstellung massiver Bänke und Tische, so dass die Kinder und Jugendlichen auch außerhalb der Mensa speisen können.
Der ehemals von der Hauptschule als Kunstraum genutzte Raum 055 wird zu einer zweiten Speisenraum umgebaut. Insgesamt bietet die Mensa in den beiden Räumlichkeiten 194 Sitzplätze.
Die Essen werden künftig übrigens bargeldlos bezahlt. Die Kinder erhalten einen Chip, der an einem Computerterminal im Foyer aufgeladen werden kann und mit dem sie die Speisen dann vergüten. Das am Terminal abzurufende Guthaben der Kinder können die Eltern per Internet von zuhause oder direkt in der Schule entsprechend des Bedarfs aufladen.
Eine ausgeklügelte Lüftungsanlage wird unter anderem die Wärme aus der Küche sowie dem Spülraum zum Beheizen der Räumlichkeiten nutzen.
Durch die Umnutzung von Unterrichtsräumen mussten im Gebäude diverse Umbaumaßnahmen erfolgen. Zunächst einmal wurde die Küchenzeile in der ehemaligen Cafeteria abgebaut und in der „Milchtheke” im Foyer wieder eingebaut. Somit kann und konnte in der Umbauphase der Brötchenverkauf im Schulzentrum fortgesetzt werden.
Ferner wird der Raum 017a (bislang von der Hauptschule als Kunst-/Werkraum genutzt) zu einem Aufenthaltsraum mit Computer-Ecke, Billardtisch und Kicker umgestaltet. Die Hauptschule erhielt im Gegenzug die Räume 121 und 122 als neuen Kunst- und Werkraum. Derzeit bieten die Haupt- sowie die Realschule freiwillige AGs am Nachmittag an. Daher sind schon jetzt täglich zwischen 45 bis 95 Schüler über Mittag im Schulzentrum und können das Angebot der Catering-Firma in Anspruch nehmen. Mit der neuen Mensa ist möglich, erheblich mehr Schüler mit einer Mittagsspeise zu versorgen. Die Schulen könnten mit Inbetriebnahme der Mensa vom Sommer an als Ganztagsschulen geführt werden. Derzeit sucht die Gemeinde Wenden als Trägerin der beiden Bildungseinrichtungen übrigens noch ein Catering-Unternehmen, das die Speisen künftig anliefert.
Von den insgesamt 600 000 Euro Investitionskosten stemmt die Gemeinde Wenden 400 000 Euro, 200 000 Euro kommen aus dem „1000-Schulen-Programm” der Landesregierung. Noch vor den Sommerferien hofft Rainer Klappert auf die Fertigstellung der Mensa. Dann könnte man den Betrieb und die Chip-Technologie testen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1234
Von Roland Vossel wenden. In einem Probelauf soll vor den Sommerferien das erste Essen in der neuen Mensa im Wendener Schulzentrum serviert werden. Das teilte Diplom-Ingenieur Rainer Klappert von der Gemeinde Wenden gestern bei einer Ortsbesichtigung des Schulausschusses mit.
Zur Vorgeschichte: Mit der Unterstützung durch das Land im Rahmen des „1000-Schulen-Programms” zum Ausbau des Ganztagsbetriebes wurde die Gemeinde Wenden in die Lage versetzt, die räumlichen Voraussetzungen für eine Mittagsverpflegung sowie für Aufenthaltsmöglichkeiten im Konrad-Adenauer-Schulzentrum zu schaffen. Voraussetzung: Die Gemeinde muss mindestens die gleiche Summe aufbringen wie der Zuschuss. Der Hauptausschuss beauftragte daraufhin den Bürgermeister, alle notwendigen Schritte einzuleiten. Der Zuwendungsbescheid vom Land über 200 000 Büro für Haupt- und Realschule traf am 3. April 2009 bei der Gemeinde ein. Insgesamt wird von einem Kostenvolumen von 600 000 Büro ausgegangen.Derzeit sind die Arbeiten im Schulzentrum in vollem Gange. In den ehemaligen Räumen Garage/Werkstatt entsteht eine Ausgabe-/Aufwärmküche. Wegen der erheblichen Kosten wird es keine Zubereitungsküche geben. In einem Teil des Flures sowie im Lagerraum entstehen eine Spülküche sowie Trockenlager und Kühlräume.
Über dem Mensa-Eingang wird ein Dach errichtet. „Eventuell könnte man dann auch draußen Sitzgelegenheiten zum Essen schaffen”, so Diplom-Ingenieur Klappert. Ein ehemals von der Hauptschule als Kunstraum genutzter Raum wird ebenfalls zu einer zweiten Mensa umgebaut. Insgesamt bietet die neue Mensa 194 Sitzplätze.
Ein ebenfalls von der Hauptschule als Kunst-/ Werkraum genutzter Raum wird zudem zu einem Aufenthaltsraum umgebaut. Die Hauptschule erhält im Gegenzug zwei neue Kunsträume. Im Aufenthaltsraum für Freistunden oder Wartezeiten könnte laut Schulamtsleiter Grebe auch Musik gehört oder Billiard gespielt werden. Auch könnte die KOT an einem Nachmittag in der Woche einen Treff anbieten. Wie Horst Schlabach, Direktor der Realschule, betonte, kommen zusätzliche Angebote hauptsächlich für die Klassen 5 bis 7 in Frage: „Das Problem für unsere Schüler ist, weil sie auf den Bus warten müssen bis 15.30 Uhr.”
Beim Essens-Probelauf vor den Sommerferien soll auch die bargeldlose Zahlung mit Chips anlaufen. Die Schülerinnen und Schüler können das Essen übers Internet vorbestellen und dann bei der Ausgabe abholen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1236
baka • Unter dem Motto „Der Jugend eine Bühne…” fand am zurückliegenden Wochenende das Jugend-Kultur-Festival 2010 im Pädagogischen Zentrum (PZ) in Meggen statt. Mehr als 500 junge Akteure in 25 verschiedenen Gruppen verwandelten das PZ in eine Welt des Tanzes, des Theaters, der Akrobatik, der Folklore, des Zirkus, der Pantomime und natürlich der Musik. An zwei Tagen zeigte sich auf beeindruckende Weise, wie viel Engagement und Probenarbeit die Kinder und Jugendlichen im Alter von vier bis 18 Jahren aus dem gesamten Kreisgebiet in ihre Auftritte investiert hatten. Das musikalische Märchen vom Wettlauf zwischen Hase und Igel, ein „spaciger” Tanz, ein „Crazy Act”, Folkloretänze aus Bosnien und Montenegro, gekonnter Rap der „NGV-Records” Wenden, bei dem die Kinder mit auf die Bühne geholt wurden, Erzähltheater und immer wieder toller Gesang junger und jüngster Stimmen und Instrumentalmusik – es war schon erstaunlich, wie groß die Bandbreite auf der Bühne war. Dafür bekamen die Akteure von den durchweg begeisterten Zuschauern viel Lob und Beifall.Beifall gab es auch für das Moderatorenteam Dagmar Sprenger und Daniel Baethke, die witzig, frisch und jugendgemäß durch das Programm führten, sowie für David Henkel von der KOT Wenden, der den Hauptanteil der aufwendigen Vorbereitungen übernommen hatte. Das vierte Jugend-Kultur-Festival, das der Kreisjugendring Olpe ausrichtete und mit Hilfe der Offenen Türen im Kreis Olpe organisiert wurde, war in diesem Jahr nicht nur ein toller Erfolg für die Akteure, sondern konnte eine hohe Zuschauerbeteiligung verzeichnen. Ein Erfolg, der Stefan Kämpfer, Vorsitzender des Kreisjugendrings, und alle Beteiligten darin bestärkt, dass dieses Festival auf jeden Fall fortgeführt werden soll.
Am Sonntagnachmittag hatte es sich Schirmherr Landrat Frank Beckehoff nicht nehmen lassen, den jungen Mitwirkenden persönlich zu danken und zu gratulieren. „Es ist klasse, dass das Konzept der olympischen Spiele – dabei sein, ist alles – auf solch große Resonanz stößt. Was mich besonders freut, ist, dass auch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund hier mit Freude mitgewirkt haben. Es zeigt, dass ein Jugend-Kultur-Festival die Menschen ganz besonders verbindet.”
„Früher hatten wir Juroren, heute haben wir Laudatoren, weil wir finden, dass man diese Vorträge und Talente nicht miteinander vergleichen kann und alle einen Preis verdient haben”, lobte Stefan Kämpfer am Ende der Veranstaltung und holte gleich eine Vielzahl an Laudatoren, darunter Bürgermeister, deren Stellvertreter sowie Musikschullehrer auf die Bühne, die jeder einzelnen Gruppe nicht nur eine persönliche Laudatio widmeten, sondern einen „gefüllten” Umschlag und eine Plakette überreichten. Nach diesem großen Erfolg hofft der Kreisjugendring, dass sich für die Veranstaltung im nächsten Jahr weitere Sponsoren finden, die der Jugend eine Bühne geben.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1252
Siegen/Bad Berleburg/Olpe. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Siegen erhalten Schulen insgesamt fast 200 000 Euro für Berufsorientierung im Rahmen von „Zukunft fördern – Vertiefte Berufsorientierung gestalten”. Jede der 42 teilnehmenden weiterführenden Schulen bekommt ab sofort bis zu 7500 Euro Unterstützung, um Maßnahmen zur Berufsorientierung durchzuführen.„Die Entscheidung, Jugendliche bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen ist für uns weit mehr als gesetzlicher Auftrag”, sagt Dr. Bettina Wolf, die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Siegen. „An erster Stelle steht die bestmögliche Förderung der Jugendlichen. Am Ende ist dieses Engagement eine gewinnbringende Situation für alle Beteiligten: Schülerinnen und Schüler, Unternehmen, das gesamte Gemeinwesen.”
Im Jahr 2010 profitieren insgesamt rund 1500 nordrheinwestfälische Schulen von „Zukunft fördern”. Im Gegensatz zum Vorjahr nehmen damit 300 Schulen mehr an der Initiative teil. Insgesamt können seit 2008 mehr als 250 000 Jugendliche mit den verschiedenen Förderangeboten ihre Stärken ausloten und erproben, welche Berufe ihnen Spaß machen könnten. „Zukunft fördern” bietet den Schulen insgesamt zehn verschiedene Module zur Berufsorientierung an, darunter mehrtägige Berufsorientierungscamps, Kompetenzfeststellungsverfahren, Sprachkurse für junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zum Schwerpunktthema „Berufswahl” oder die Einrichtung von Berufsorientierungsbüros.
Ziel der Angebote ist, dass Jugendliche ihre Fähigkeiten erkennen, stärken und in Ausbildungs- oder Studienwünschen konkretisieren. „Zukunft fördern – Vertiefte Berufsorientierung gestalten” ist eine Initiative der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Schule und Weiterbildung sowie der Stiftung Partner für Schule NRW. Die Regionaldirektion stellt für 2010 den NRW-Schulen Fördermittel in Höhe von 8 Mio. Euro bereit.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1238
hobö Wenden. „Die Gemeinde erarbeitet ein Konzept zur Realisierung einer Gesamtschule am Konrad-Adenauer-Schulzentrum.” So lautete ein Antrag der SPD-Fraktion im Rahmen der Haushaltsdebatte im Wendener Gemeinderat (vergl. gesonderten Bericht). Die Reaktionen darauf waren unterschiedlich, überwiegend aber alles andere als wohlwollend.„Bei aller Liebe, wir haben sehr gut funktionierende Schulen, deren Existenz nicht absehbar gefährdet ist. Zudem gibt es in Olpe zwei Gymnasien, die nun wirklich nicht weit entfernt sind, ich halte den Antrag für falsch”, betonte Bürgermeister Peter Brüser. „Es wäre ein verheerendes Signal für die Realschule und die Hauptschule in Wenden, wenn wir jetzt ein Konzept zur Errichtung einer Gesamtschule erstellen wurden.”
Überdies wies der Verwaltungschef darauf hin, dass sich die Landespolitik spätestens nach der Landtagswahl im Mai mit der Schullandschaft beschäftige. Dann sei es früh genug, entsprechende Konsequenzen für die Gemeinde zu planen.
Ulrich Heinrich, Vorsitzender der UWG-Fraktion, stimmte zu: „Wir sollten der Landespolitik nicht vorgreifen.” Ludger Wurm (CDU) erklärte, es sehe in dem SPD-Antrag die „Zielrichtung Gesamtschule zu deutlich formuliert”. Es werde sicherlich eine Veränderung in der Schulpolitik und damit bei den Schulformen geben. Aber diese Entwicklung sollte abgewartet werden.
Der Fraktionschef der Grünen, Elmar Holterhof, appellierte, das Thema nicht aus den Augen zu verlieren und sich frühzeitig mit der Zukunft der Schulformen zu befassen. Robert Dornseifer (SPD) begründete den Antrag seiner Fraktion: „Für uns ist es wichtig, den Schulstandort Wenden zu erhalten.” Daher müsse ein zukunftsfähiges Konzept erarbeitet werden. Die Gesamtschule wäre eins.
„Aber um Gotteswillen, wir dürfen den Eltern doch jetzt nicht sagen, dass wir eine Gesamtschule wollen”, echauffierte sich Angelika Henne (CDU). Das wäre das völlig falsche Zeichen.
Die Debatte endete erst, als Bürgermeister Peter Brüser versprach, „bei entsprechender Konstellation des Landespolitik” die Informationen darüber in den gemeindlichen Schulausschuss zu geben. Vorher solle man gar kein unnötiges Diskussionsfass aufmachen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1240
sz Wenden. Von Montag, 8. Februar, bis Freitag, 26. Februar, haben Eltern die Möglichkeit, ihr Kind von 8 bis 13 Uhr im Sekretariat der Gemeinschaftshauptschule im Konrad-Adenauer-Schulzentrum in Wenden für die Hauptschule anzumelden. Am Montag, 8. Februar, sowie am Mittwoch, 17. Februar, werden zusätzlich Nachmittagstermine von 14 bis 17 Uhr angeboten. Mitzubringen sind Zeugnis mit der Empfehlung der Grundschule, Stammbuch oder Geburtsurkunde und Anmeldeschein/Aufnahmebestätigung. Weitere Informationen unter Tel. (0 27 62) 92 93 03.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1244
sz/win • Nach dem Abklingen der starken Schneefälle hat das einsetzende Tauwetter in Verbindung mit zeitweisem Regen für eine neue Situation im Kreis Olpe gesorgt: Während der Straßenverkehr zumindest auf den Hautpverkehrsachsen trotz notorischen Streusalzmangels vergleichsweise normal verläuft, haben sich gestern an zahlreichen Stellen Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Firmenbelegschaften und Privatleute daran gemacht, Flachdächer von Firmen, öffentlichen Gebäuden und Privatgebäuden von Schnee zu befreien. Die durch Tau- und Regenwasser enorm schwere Masse drückt auf die Deckenkonstruktionen und hat an vielen Stellen die errechnete Höchst-Dachlast erreicht oder überschritten.Die Polizei weist dringend darauf hin, dass vor dem Betreten potenziell gefährdeter Dächer unbedingt ein Fachmann, beispielsweise ein Baustatiker oder ein Dachdecker, klären muss, ob das Dach gefahrlos betreten werden kann oder ob andere Möglichkeiten genutzt werden müssen, um einen Einsturz zu verhindern, etwa durch Abstützen des Dachs.
Weiterhin weisen die Ordnungshüter darauf hin, dass die Eigentümer von Gebäuden verpflichtet sind, ihrer Sicherungspflicht nachzukommen, um die Gefährdung Unbeteiligter auszuschließen. Das können Absperrmaßnahmen bei drohenden Dachlawinen sein, aber auch das Abschlagen von Eiszapfen.
Am Mittwoch waren mehrere Personen gegen 17.15 Uhr in Helden damit beschäftigt, das Flachdach eines Reitstalls von der Schneelast zu befreien. Dabei brachen zwei 28-jährige Männer durch als Lichtbänder im Dach befindliche Plexiglasplatten und stürzten knapp fünf Meter tief auf den gepflasterten Hallenboden. Beide wurden bei dem Unfall verletzt, einer der beiden schwer. Sie wurden ins Attendorner Krankenhaus gebracht.
Gestern Vormittag kam es zu unmittelbar drohenden Dacheinstürzen. Gegen 7 Uhr rückten Polizei, Feuerwehr und THW zu einem Industriebetrieb im Industriegebiet In der Trift in Rüblinghausen aus. Hier hatte sich laut Polizei ein etwa 20 Quadratmeter großer Teilbereich eines Flachdachs kraterförmig abgesenkt und drohte einzustürzen. Alle im Gebäude befindlichen Personen verließen das Gebäude, niemand wurde verletzt. Die Halle wurde vorsorglich gesperrt, die Maßnahmen zur Verhinderungen eines weiteren Schadens dauern noch an.
Gegen 8.30 Uhr drohte das Dach des Werks II der Armaturenfabrik Schell im Industriegebiet Saßmicker Hammer einzustürzen. Die Feuerwehr war im Einsatz, um anhand von Proben die Dachlast zu messen. Die Bauaufsicht der Stadt war ebenfalls im Einsatz. Nachdem feststand, wie hoch die Schneelast tatsächlich war, wurde die Halle vorsorglich geräumt, die Produktion vorläufig eingestellt.
Das Technische Hilfswerk aus dem Geschäftsführerbereich Köln rückte aus, um die Kräfte in Olpe zu unterstützen. Auf Anforderung des Kreises Olpe wurden auch die Dächer des Hochbehälters und der Trinkwassergewinnungsanlage der Kreiswerke Olpe auf dem Erbscheidberg bei Sondern geräumt – zum ersten Mal in der Geschichte dieser Gebäude. Zudem wurde die Kreissporthalle in Olpe von Schneelast befreit. Der THW-Ortsverband Olpe übernahm hier die Einsatzleitung.
Über die THW-Geschäftsstelle Olpe wurde ein THW-Baufachberater vom Ortsverein Witten angefordert, um die Dächer auf ihre Tragfähigkeit zu begutachten und einen sicheren Einsatz zu gewährleisten. Wegen des großen Personalbedarfs und der Tatsache, dass die umliegenden Ortsverbände durch die Einsätze der vergangenen Tage an ihre Leistungsgrenzen gestoßen waren, forderte das THW Olpe Kräfte aus Köln-Ost, Bergisch Gladbach, Köln-Nordwest, Leverkusen, Bornheim, Siegburg und Brühl an. Insgesamt waren zwischenzeitlich rund 200 THW-Helfer im Kreis Olpe im Einsatz.
In Sachen Schulbetrieb tritt indessen eine Normalisierung ein. Kreisweit werden heute die meisten Schulen ihre Türen wieder öffnen. Einen Tag länger schulfrei haben die Schülerinnen und Schüler, die das LWL-Förderschulzentrum in Olpe besuchen. Darüber hinaus findet kein Unterricht an den Grundschulen innerhalb der Gemeinde Wenden sowie am KonradAdenauer-Schulzentrum in Wenden statt. Auch die Grundschüler von Brachthausen und Oberhundem können noch einen weiteren Tag zu Hause bleiben, ebenso die aus Rhode, weil hier Dachlawinen drohen. „Im Übrigen”, so eine Pressemitteilung des Kreises”, gilt selbstverständlich weiterhin, dass die Eltern entscheiden, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist, zumal wenn es witterungsbedingt doch zu Problemen beim Schülerfahrverkehr kommen sollte.”
In der Gemeinde Wenden bleiben heute nicht nur die Schulen zu; auch die Musikschule, die Turnhallen und die Schwimmhalle bleiben bis einschließlich Sonntag, 7. Februar, gesperrt. „Zum einen verfügen fast alle Schulen, zumindest aber Teile aller Schulen über große Anteile von Flachdächern, die möglicherweise durch die hohe Schneelast Schaden nehmen könnten. Zum anderen erfolgt die Schließung auch wegen der mit der Witterungslage verbundenen Risiken auf den Schulgeländen (zum Beispiel durch abgehende Schneelawinen) und Schulwegen. So kann vielerorts die gefahrlose Schülerbeförderung nicht mehr sichergestellt werden”, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Die Gemeinde unternehme alle Anstrengungen, um einen reibungslosen Unterricht ab Montag wieder zu gewährleisten.
In Olpe wird die Sperrung der meisten Turnhallen aufrechterhalten. Heute wird zudem das Dach der Stadthalle geräumt, um eine Überlastung zu verhindern. Gesperrt ist auch die Kirche im Mutterhaus der Olper Franziskanerinnen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1242
Wenden. Es ist schon Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Schule Wenden in der letzten Januarwoche mehr Zeit in der Großturnhalle als an den Schultischen verbringen. In diesen Tagen findet nämlich immer das Hallenfußballturnier der Jungen und Mädchen statt, an dem sich in diesem Jahr 35 Mannschaften beteiligten.In den Vorrunden werden die Besten der einzelnen Jahrgansstufen ermittelt. Bei voll besetzten Rängen rund um die mit Banden versehene Turnhalle ging es beim Finale am letzten Spieltag um die Sieger der einzelnen Altersstufen. Sieger der Unterstufe Jungen wurde die 6.3 durch einen 4:0-Erfolg über die Klasse 5.1. Bei den Mädchen siegte die Klasse 6.3 mit ebenfalls 4:0 über die Klasse 5.3. In der Mittelstufe blieben die Jungen der 8.1 mit 3:0 über die Klasse 7.3 erfolgreich. Bei den Mädchen siegte die Klasse 7.3 mit 3:0 über die Klasse 8.3.
Der Sieger der Oberstufe blieb nach packendem Final die Klasse 10.1 mit 4:1 über die Klasse 9.2.
Auch das Spiel der Mädchen fand viel Beifall. Am Ende gewannen die Spielerinnen der Klasse 10.1 mit 2:0 über die Klasse 9.3. In der Fairnesswertung lag bei den Jungen die 9.1 vorn. Der Preis bei den Mädchen ging an die Klasse 5.1.
Bürgermeister Peter Brüser hatte, ebenso wie Sparkassenleiter Paul Sieler, einen neuen Spielball für das Turnier im nächsten Jahr mitgebracht. Er dankte den jungen Kickern für die schönen Spiele und wünschte für die Rückrunde im Schuljahr allen den gleichen Einsatz und Freude wie beim Fußballspielen. Schulleiter Joachim Winkelmann freute sich bei der Siegehrung über „gute Spiele, viele Tore und keine Verletzten”. Job
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1246
WENDEN, (nivo) Am Ende eines sportlichen Morgens am Konrad-Adenauer-Schulzentrums freute sich Joachim Winkelmann, Leiter der Wendener Hauptschule, über viele Tore und keine Verletzungen -Hund die siegreichen Schüler waren am Ende stolz auf ihre Pokale.Am traditionellen Hallenfussballturnier der Hauptschule in der Sporthalle im Konrad-Adenauer-Schulzentrum beteiligten sich 35 Mannschaften aus insgesamt 19 Klassen. Am Endspieltag wurden die Meister der Stufen sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen ausgespielt.
In der Unterstufe siegten die Jungen und die Mädchen der Klasse 6.3. In der Mittelstufe setzten sich die Mädchen der Klasse 7.3 sowie die Jungen der Klasse 8. l A an die Spitze und in der Oberstufe die Mädchen und die Jungen der Klasse 10.1.
Aus allen Vorrundenspielen bestimmte die aus Schülern bestehende Jury schließlich die Jungenmannschaft der Klasse 9.1 und die Mädchenmannschaft. 5.1 als fairste Mannschaften.
Die Siegerehrung übernahmen am Ende des Turniers Bürgermeister Peter Brüser, Bernd Engel, Vorsitzender des Sport- und Kulturausschusses der Gemeinde Wenden sowie Schulleiter Joachim Winkelmann.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1248
Job • Es ist schon seit 34 Jahren Tradition, dass die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Hauptschule Wenden in der letzten Januarwoche mehr Zeit in der Großturnhalle als an den Schultischen verbringen.
In diesen Tagen findet nämlich immer das Hallenfußballturnier für Jungen und Mädchen statt, an dem sich in diesem Jahr insgesamt 35 Mannschaften beteiligten. In den Vorrunden werden die Besten der einzelne Jahrgangsstufen ermittelt. Bei voll besetzten Rängen rund um die mit Banden versehene Turnhalle ging es beim Finale am gestrigen letzten Spieltag um die Sieger der einzelnen Altersstufen.Sieger der Unterstufe Jungen wurde die 6.3 durch einen 4:0-Erfolg über die Klasse 5.1. Bei den Mädchen siegte die Klasse 6.3 mit ebenfalls 4:0 über die Klasse 5.3. In der Mittelstufe blieben die Jungen der 8. l mit 3:0 über die Klasse 7.3 erfolgreich. Bei den Mädchen siegte die Klasse 7.3 mit 3:0 über die Klasse 8.3.
Der Sieger der Oberstufe blieb nach packendem Finale die Klasse 10.1 mit 4:1 über die Klasse 9.2. Auch das Spiel der Mädchen fand viel Beifall. Am Ende gewannen die Spielerinnen der Klasse 10.1 mit 2:0 über die Klasse 9.3. In der Fairnesswertung lag bei den Jungen die 9.1 vorn. Der Preis bei den Mädchen ging an die Klasse 5.1. Bürgermeister Peter Brüser hatte, ebenso wie Sparkassenleiter Paul Sieler, einen neuen Spielball für das Turnier im nächsten Jahr mitgebracht.
Er dankte den jungen Kickern für die guten und schönen Spiele und wünschte für die Rückrunde im Schuljahr allen den gleichen Einsatz und Freude wie beim Fußballspielen. Schulleiter Joachim Winkelmann freute sich bei der Siegerehrung über „gute Spiele, viele Tore und keine Verletzten”.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1250
sz Wenden/Hachen. Bereits zum vierten Mal führte die Konrad-Adenauer-Hauptschule Wenden im November eine Sporthelferausbildung für ausgewählte Schülerinnen und Schüler der achten Klassen durch. Wie in den Vorjahren fand die Veranstaltung in Kooperation mit weiteren Schulen aus dem Kreis Olpe statt. Dies waren die Gemeinschaftshauptschule Attendorn, das Rivius-Gymnasium Attendorn und die Realschule Olpe. Mit dabei waren erstmalig in diesem Jahr die Realschule Wenden sowie die Hauptschule Achenbach aus Siegen.
40 Jugendlichen und sechs Lehrkräfte verbrachten zweieinhalb Tage an der Landessportschule in Hachen und erlernten dort in Theorie und Praxis die Grundlagen für die Arbeit als Sporthelfer. Inhaltlich ist diese Ausbildung identisch mit der Gruppenhelfer Ausbildung im Bereich des Vereinssports und wird dort auch als solche anerkannt. Mit Abschluss der Ausbildung sind die Schüler in der Lage, vielfältige Aufgaben im Schulsport zu übernehmen. Dabei geht es vor allem um den außerunterrichtlichen Schulsport. Das ist beispielsweise die Ausrichtung von Turnieren, das Angebot von Pausensport und Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsbereich der Schulen. Es gehört jedoch auch die Mithilfe bei Bundesjugendspielen und ähnlichen Schulwettkämpfen zu ihren Aufgabenbereichen.
Die Sporthelferausbildung ist freiwillig und verlangt den Jugendlichen nicht nur zeitliches Engagement ab, sondern auch finanzielles. Bis zu 70 Euro kostet die Ausbildung. Manche Bildungeinrichtungen können die Ausbildung über Fördervereine und andere Mittel unterstützen. Die Ausbildung zum Sporthelfer läuft über 35 bis 40 Lerneinheiten, von denen der Großteil in Hachen stattfindet. Zeit und Kosten erfordern zusätzliche Nachmittagstermine an den einzelnen Schulen. Arbeitgeber der Region sehen die Qualifikation zum Sporthelfer gerne in Bewerbungsunterlagen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1230
WENDEN. Einen Einnahmerekord verzeichnete die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule bei ihrem jüngsten Sponsorenwandertag. Es war in diesem Jahr bereits der 15. Wandertag der Wendener Hauptschüler für einen guten Zweck. Auf einer Strecke durch Wiesen und Wälder rund um Wenden wanderten die Schülerinnen und Schüler einen Morgen lang, um anderen Menschen zu helfen.
Aber eine Sponsorenwanderung braucht Spender, und so hatten die Schüler in den Tagen vor dem Wandertag in der Familie, bei Freunden und Verwandten und in den Heimatorten um Spenden gebeten.Vor allem die unteren Klassen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt – im Wissen, wem der Erlös zu gute komme: einem Tansania-Projekt des Ordens der „Erlöserschwestern”. Die Ordensfrauen unterhalten in Tansania eine Mission, bauen Schulen und Kindergärten und bilden junge Menschen aus.
Für die Schülerinnen und Schüler der Wendener Hauptschule ist das Tansania Projekt schon lange keine abstrakte Sache mehr. Denn die „Erlöserschwestern” besuchen die Hauptschule in Wenden regelmäßig und berichten über die Fortschritte im Projekt. Besondere Bedeutung hat dabei Schwester Emmanuela (Rita Koch), eine ehemalige Schülerin der Schule, die 1978 dort in der Klasse 9.7 ihren Abschluss machte. Über ihren damaligen Klassenlehrer, Berthold Schneider, den Organisatoren des Sponsorenwandertages an der KAS, kam der Kontakt zum Projekt zustande.
Auch Schwestern schnürten die Schuhe
Und so ist es nun seit Jahren selbstverständlich, dass Schwestern den Schülern in den Klassen 5 und 6 das Projekt durch Vorträge und Berichte Anschauungsmaterial nahe bringen und so Begeisterung für die gute Sache wecken. Für die Schwestern war es auch keine Frage, zum Sponsorenwandertag selbst nach Wenden zu kommen. In diesem Jahr hatten die Schwestern Simone und Emmanuela sogar selbst die Wanderschuhe geschnürt.
Da der Wandertag aus organisatorischen Gründen seit einigen Jahren in der Praktikumszeit der Klassen 9 und 10 stattfindet, nehmen diese Schülerinnen und Schüler nicht am Wandertag und der Sammlung teil. Umso erstaunlicher, wie groß die Summen sind, die die unteren Jahrgänge alleine zusammentrugen. Gepaart mit der großen Spendenbereitschaft der Wendener Bevölkerung kam in diesem Jahr eine stolze Summe von über 6 000 Euro zusammen.
Da das der bisher höchste Betrag war, den die Wendener Hauptschule für das Tansania-Projekt zur Verfügung stellen konnte, beschloss Berthold Schneider, das Geld persönlich zum Mutterhaus der „Erlöserschwestern” nach Würzburg zu bringen. Im Gepäck hatte er zudem einen Vortrag für die Schwestern über die Sponsorenwandertage. Zwar wissen die Würzburger Nonnen um das Engagement der Wendener Schülerinnen und Schüler, doch nur die jüngeren und rüstigeren von ihnen konnten dieses in Wenden selbst schon in Augenschein nehmen. Im großen Saal berichtete Berthold Schneider dann vor nahezu hundert anwesenden Schwestern und einigen, die ihn per Fernsehübertragung auf der Krankenstation des Ordens sehen konnten, über den Sponsorenwandertag, die Vorbereitung und Organisation und die wichtige Rolle, die die Schwestern selbst beim Gelingen dieses Unternehmens haben.
Im Anschluss an den Vortrag überreichte Schneider der Generaloberin Schwester Ju-liane, der für das Projekt verantwortlichen Generalvikarin, Schwester Franzeska, Schwester Emmanuela und Schwester Simone einen symbolischen Scheck über 6 000 Euro. Die Schwestern zeigten sich hocherfreut, da das Geld dringend für den Kindergarten “benötigt werde, der gerade in Daresalam errichtet werde.
Wiederholung im nächsten Jahr
Wie dankbar die Würzburger Schwestern sind, machten sie durch eine besondere Geste deutlich: Berthold Schneider, der das Kloster in Begleitung seiner Frau und der Eltern von Emmanuela besuchte, wurde eingeladen, am Abendessen im Kreise der Schwestern teilzunehmen.
Die Wendener Besucher konnten sich noch bis zum nächsten Tag der Gastfreundschaft des Klosters erfreuen. Wie man noch während des Besuches verabredete, werden die Schwestern im nächsten Jahr sogar mit einer noch größeren Zahl am Sponsorenwandertag teilnehmen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1198
wenden. Die Abschlussfeier der Konrad-Adenauer-Hauptschule im Juni 2009 war nicht nur für die entlassenen Zehntklässler ein erfreuliches Ereignis. Grund zur Freude hatte jetzt auch die „Elterninitiative für krebskranke Kinder Siegen”, denn die Schülerinnen und Schüler spendeten ihr den Überschussbetrag der Entlassfeier.
Florian Schönauer, ehemaliger Kassenwart, und Tim Tölle, ehemaliger Schülersprecher der zuletzt entlassenen Jahrgangsstufe 10 der Konrad-Adenauer-Hauptschule, übergaben Mirjam Kinkel als Vertreterin der Elterninitiative eine symbolischen Scheck über 250 Euro.Erlös der Entlassfeier geht an Siegener Verein
„Als ich von der Spende erfuhr, war ich zunächst überrascht, da es heutzutage nicht selbstverständlich ist, dass sich Jugendliche für diese Art von Verwendungszweck entscheiden. Außerdem freut es mich umso mehr, dass wir für diese Spende ausgewählt wurden.”
Die „Ehemaligen” waren glücklich, dass sie im Namen der gesamten Stufe das Geld in gute Hände übergeben durften: „Auch wir freuen uns, dass wir auf diese Art und Weise den kranken Kindern eine kleine Freude bereiten können.”
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1195
Wenden. Kürzlich gab es an der Konrad-Adenauer-Hauptschule (KAS) in Wenden den 15. Sponsorenwandertag für einen guten Zweck.
Eine Sponsorenwanderung braucht Sponsoren, und so hatten die schüler in den Tagen vor dem Wandertag in der Familie, bei Freunden und Verwandten und in den Heimatorten um Spenden gebeten. Vor allem die unteren Klassen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und viel Freizeit für die gute Sache geopfert. Ihre Mühe war angespornt worden durch das Wissen um das Projekt, für welches die gesammelten Gelder Verwendung finden sollten.Es handelt sich um das Tansania Projekt des Ordens der Erlöserschwestern. Sie unterhalten in Tansania eine Mission und bauen dort Schulen und Kindergärten und bilden junge Menschen aus. Für die Schüler der Wendener Hauptschule ist das Projekt schon lange keine abstrakte Sache mehr, die sie nur aus Fotos kennen, sondern eng verknüpft mit den Erlöserschwestern selbst.
Diese besuchen die Hauptschule in Wenden regelmäßig und berichten über die Fortschritte im Projekt. Besondere Bedeutung hat dabei Schwester Emmanuela (Rita Koch), eine ehemalige Schülerin der Schule, die 1978 dort ihren Abschluss machte. Über ihren damaligen Klassenlehrer, Berthold Schneider, den Organisator des KAS-Sponso-renwandertages, kam der Kontakt zum Projekt zustande. Und so ist es nun seit Jahren selbstverständlich, dass Schwestern den neuen Schülern in den Klassen 5 und 6 das Projekt durch Vorträge und Berichte mit Anschauungsmaterial nahe bringen und so ihre Begeisterung für die gute Sache wecken. Es ist dann auch keine Frage, dass Schwestern ins Wendener Land kommen, um am Sponsorenwandertag selbst teilzunehmen.
Schwestern schnüren die Wanderschuhe
In diesem Jahr waren es die Schwestern Simone und Emmanuela. Da der Wandertag aus organisatorischen Gründen seit einigen Jahren in der Praktikumszeit der Klassen 9 und 10 stattfindet, nehmen diese Schüler nicht am Wandertag und der Sammlung teil. Umso erstaunlicher ist es, wie groß die Summen sind, welche die unteren Jahrgänge alleine zusammenbringen können.
Gepaart mit der großen Spendenbereitschaft der Wendener Bevölkerung kam die stolze Summe von mehr als 6000 Euro zusammen. Da dies der bisher größte Betrag war, den die Wendener Hauptschule für das Projekt zur Verfügung stellen konnte, beschloss Berthold Schneider, das Geld persönlich zum Mutterhaus der Erlöserschwestern nach Würzburg zu bringen. „Im Gepäck” hatte er außerdem einen Vortrag für die Schwestern über die Sponsorenwandertage. So berichtete Berthold Schneider vor nahezu 100 Schwestern über den Wandertag, dessen Vorbereitung und Organisation und die wichtige Rolle, die die Schwestern selbst beim Gelingen dieses Unternehmens haben.
Im Anschluss überreichte Schneider der Generaloberin Schwester Juliane, Schwester Franzeska, Schwester Emmanuela und Schwester Simone einen symbolischen Scheck über 6000 Euro.
Das Geld wird dringend benötigt für den Kindergarten, der gerade in Daressalam errichtet wird.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1206
In diesem Jahr sammelten die Schüler den bislang größten Geldbetrag.
sz • Unmittelbar nach den Herbstferien führte die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule (KAS) in Wenden ihren Sponsorenwandertag durch. Das war bereits der 15. Wandertag für einen guten Zweck, den die Wendener Hauptschule durchführte. Auf einer Strecke rund um Wenden wanderten die Schülerinnen und Schüler einen Morgen lang, und wie in all den Jahren zuvor waren sie auf Schusters Rappen unterwegs, um anderen Menschen zu helfen.
Eine Sponsorenwanderung braucht Spender, und so hatten die Schüler in den Tagen vor dem Wandertag in der Familie, bei Freunden und Verwandten sowie in den Heimatorten um Spenden gebeten. Vor allem die unteren Klassen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und viel Freizeit für die gute Sache geopfert.Ihre Mühe war angespornt worden durch das Wissen um das Projekt, für welches die gesammelten Gelder Verwendung finden sollten. Das ist das Tansania-Projekt des Ordens der Erlöserschwestern. Sie unterhalten in Tansania eine Mission und bauen dort Schulen und Kindergärten und bilden junge Menschen aus, so dass sie sich selbst helfen können. Für die
Schülerinnen und Schüler der Wendener Hauptschule ist das Tansania-Projekt schon lange keine abstrakte Sache mehr, die sie nur aus Fotos kennen. Die Erlöserschwestern selbst besuchen die Hauptschule in Wenden regelmäßig und berichten den Schülern über die Fortschritte im Projekt.
Besondere Bedeutung hat dabei Schwester Emmanuela (Rita Koch), eine ehemalige Schülerin der Schule, die 1978 in der Klasse 9.7 ihren Abschluss machte. Über ihren damaligen Klassenlehrer, Berthold Schneider, kam der Kontakt zu dem Projekt zustande. Und so ist es nun seit Jahren selbstverständlich, dass Schwestern den neuen Schülerinnen und Schülern in den Klassen 5 und 6 das Projekt durch Vorträge und Berichte mit viel Anschauungsmaterial nahe bringen und so ihre Begeisterung für die gute Sache wecken.
Es ist dann auch keine Frage, dass Schwestern ins Wendener Land kommen, um am Sponsorenwandertag selbst teilzunehmen. In diesem Jahr hatten die Schwestern Simone und Emmanuela die Wanderschuhe geschnürt und waren mit um Wenden gewandert. Da der Wandertag aus organisatorischen Gründen seit einigen Jahren in der Praktikumszeit der Klassen 9 und 10 stattfindet, nehmen diese Schülerinnen und Schüler nicht am Wandertag und der Sammlung teil. Umso erstaunlicher ist es, wie groß die Summen sind, die die unteren Jahrgänge alleine zusammenbringen können.
Gepaart mit der großen Spendenbereitschaft der Wendener Bevölkerung kam so in diesem Jahr eine stolze Summe von über 6000 Euro zusammen. Da dieses der bisher umfangreichste Betrag war, den die Wendener Hauptschule für das Tansania-Projekt zur Verfügung stellen konnte, beschloss Berthold Schneider, das Geld persönlich zum Mutterhaus der Erlöserschwestern nach Würzburg zu bringen. Im Gepäck hatte er außerdem einen Vortrag für die Schwestern über die Sponsorenwandertage. Zwar wissen die Würzburger Nonnen alle um das Engagement der Wendener Schülerinnen und Schüler, doch nur die jüngeren und rüstigeren von ihnen konnten dieses in Wenden selbst in Augenschein nehmen. Im großen Saal berichtete Berthold Schneider dann vor nahezu 100 anwesenden Schwestern und einigen, die ihn per Fernsehübertragung auf der Krankenstation des Ordens sehen konnten, über den Sponsorenwandertag, die Vorbereitung und Organisation und die wichtige Rolle, die die Schwestern selbst beim Gelingen dieses Unternehmens haben.
Im Anschluss an den Vortrag überreichte Berthold Schneider der Generaloberin, Schwester Juliane, der für das Projekt verantwortlichen Generavikarin, Schwester Franzeska, Schwester Emmanuela und Schwester Simone einen symbolischen Scheck über 6000 Euro.
Die Schwestern zeigten sich darüber sehr erfreut, denn dieses Geld wird dringend benötigt für den Kindergarten, der gerade in Daresalam errichtet wird. Wie dankbar die Würzburger Schwestern sind, machten sie durch eine besondere Geste deutlich. Berthold Schneider, der das Kloster in Begleitung seiner Frau und der Eltern von Emmanuela besuchte, wurde eingeladen, am Abendessen im Kreise aller Schwestern teilzunehmen.
Die Wendener Besucher konnten sich darüber hinaus noch bis zum nächsten Tag der Gastfreundschaft des Klosters erfreuen. Wie man noch während des Besuches verabredete, werden die Schwestern im nächsten Jahr sogar mit einer noch größeren Zahl am Sponsorenwandertag teilnehmen, und selbstverständlich wird es im Vorfeld wieder eine Informationsveranstaltung für die neuen „Fünfer” geben.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1209
sz Wenden. Es dauert zwar noch mehr als ein halbes Jahr, bis die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Grundschulen auf eine weiterführende Schule wechseln, doch schon jetzt ist es an der Zeit, sich zu informieren. Aus diesem Grund hatte die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden zum Aktionstag Hauptschule die Viertklässler der Gemeinde Wenden und deren Eltern eingeladen.
Mit einem informativen Programm wurde die Wendener Hauptschule vorgestellt. Zunächst begrüßte man die zahlreich erschienenen Interessierten mit Kaffee und Gebäck in der Pausenhalle. Danach wurden die Grundschülerinnen und -schüler mit einem Laufzettel auf eine spannende Rallye durch das große Schulgebäude geschickt. Während dessen informierte Schulleiter Joachim Winkelmann die Eltern im großen Konferenzraum in einem von einer Präsentation gestützten Vortrag über die Hauptschule im Allgemeinen, erreichbare Abschlüsse und das besondere Profil der Konrad-Adenauer-Hauptschule.Die Wendener Hauptschule zeichne sich seit Jahren durch eine intensive Berufswahlvorbereitung aus. Alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen während ihrer Schulzeit drei Praktika, die viele Möglichkeiten bieten, verschiedene Berufsfelder aus erster Hand kennen zu lernen. Für eine Reihe von Schülern ergeben sich bereits hier Lehrstellenangebote. Zur Vorbereitung auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz gehören auch der Arbeitslehreunterricht an der Schule und die intensive Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.
Die neueste Errungenschaft der Hauptschule ist das eigene Berufswahlorientierungsbüro (die SZ berichtete). Jeder Schüler der Adenauer-Hauptschule erarbeitet ein Berufswahlportfolio, in dem alle Erfahrungen gesammelt werden und hinterher nicht nur bei der Entscheidung für ein Berufsfeld helfen können, sondern auch Material für die Bewerbungsmappe liefern werden.
Seit mehreren Jahren gibt es an der Hauptschule in Wenden sogenannte GU-Klassen, in denen Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf in den regulären Unterricht integriert werden. Man hat mit diesem Modell sehr positive Erfahrungen gemacht. Kinder mit besonderem Förderbedarf profitieren von der gemeinsamen Lernumgebung in Bezug auf ihre Lernfortschritte enorm. Ihre Mitschüler gewinnen an sozialer Kompetenz, denn das Miteinander steht in diesen Klassen an erster Stelle.
Auf die Fahnen geschrieben hat sich die Hauptschule.in Wenden auch die individuelle Förderung. Mit Beginn der fünften Klasse durchlaufen alle Kinder Tests, auf deren Grundlage je nach Bedarf ein individuelles Förderprofil erstellt wird. Über die Förderwerkstatt und speziell geschulte Pädagogen hilft man an der Konrad-Adenauer-Hauptschule Kindern mit Teilleistungsstörungen und führt sie schrittweise an das Leistungsniveau ihrer Jahrgangsstufe heran. Individuelle Förderung hört dort jedoch nicht auf. Differenzierter Unterricht, Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag und freiwillige Stützkurse für Schülerinnen und Schüler oberer Jahrgangsstufen zur Vorbereitung auf die Klasse 10 Typ B ergänzen das Angebot.
Schule bedeutet auch nicht nur Lernen, sondern auch gemeinsames Leben. An der Wendener Hauptschule gehört deshalb ein umfangreiches Sportangebot mit einer Skiaktivwoche, Fußballturnieren, Bundesjugendspielen, Laufabzeichentagen und vielem mehr zum Programm.
Anmeldungen nimmt die Hauptschule ab dem l. Februar entgegen. Mitzubringen sind die Empfehlung und der Anmeldeschein der Grundschule, das letzte Zeugnis und das Stammbuch. Weitere Infos findet man auch auf der Homepage der Schule unter www.kasnews.de.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1214
Wenden. Mit Namibia verbinden viele Menschen die mehr oder weniger erfolglosen kolonialen Bestrebungen des deutschen Kaiserreichs. Der Fußball-und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) nutzt die historische Verbindung und fördert seit mehreren Jahren die Entwicklung des Fußballsportes in dem Staat im Süden Afrikas.
Dazu bildete man an verschiedenen Schulen des Landes Fußballtrainer aus. Und über diesen Kontakt zu den Schulen initiierte der Verband mit Unterstützung des ehemaligen Schulrates Michael Olberts und des namibischen Vizedirektors für Schulsport im Ministerium für Jugend, Sport und Kultur, Bernhard Kaanjuka, vor zwei Jahren Partnerschaften mit deutschen Schulen.Die Konrad-Adenauer-Hauptschule Wenden war eine der Schulen, die man dafür in Westfalen ansprach und sie erhielt als Partnerschule die Suiderlig High in Keetmanshoop im südlichen Teil des Landes. Erste Kontakte über E-Mail waren schnell hergestellt, doch trotzdem ließ sich die Partnerschaft zunächst sehr langsam an. Um die Partnerschaften besser auf den Weg zu bringen, schaltete sich der FLVW in diesem Jahr noch einmal dazwischen und man organisierte für November einen Besuch von Lehrern namibischer Partnerschulen nach Westfalen.
Partnerschule in Namibia
13 Lehrer machten sich von Windhoek, der Hauptstadt Namibias, im Direktflug auf den Weg nach Frankfurt. Von dort ging es mit dem Bus zum Trainingszentrum Kaiserau, wo die Lehrer von ihren Gastgebern abgeholt wurden. Die Suiderlig High hatte Aloisia Williams, eine der Fachbereichsleiterinnen der Schule, auf den Weg nach Deutschland geschickt.
Die Suiderlig High ist eine Sekundärschule und beginnt mit der 8. Klasse. Sie führt bis zur 12. Klasse und entlässt ihre Schüler mit einem Abschluss, der einem deutschen Fachabitur entspricht. Unterrichtssprache ist Englisch.
Wie die Hauptschule in Wenden ist man vordringlich bemüht, den jungen Menschen in Keetmanshoop einen Weg in die Berufswelt zu bereiten. Dafür ist die Schule, unter anderem auch wegen ihrer Partnerschaft zu einer Deutschen Schule, für die Verhältnisse Namibias, recht gut ausgestattet.
800 Schüler werden von 30 Lehrern unterrichtet. Der Unterricht beginnt um 7 und endet um 13 Uhr. Nach einer Pause beginnen die außerunterrichtlichen Nachmittagsangebote.
Um auch einen Blick über die Schule hinaus zu bekommen, wurde sie im Wendener Rathaus vom stellvertretend den Bürgermeister Gerd Müller empfangen. Dieser gab ihr einige grundlegende Infos über die Wirtschaftsstruktur, das Kulturleben und das Bildungsangebot. Als Abschluss bereitete das Kollegium der Wendener Hauptschule seinem Gast noch einen Abend in einem Gasthaus. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund rundete das Programm ab. www.suiderlig-high-kas-wenden.net
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1217
wenden. „Die Welt zu Gast bei Freunden”- Das Motto der letzten Fußball-WM in Deutschland gilt in Wenden immer noch. Über den Fußball knüpfte die Konrad-Adenauer-Schule partnerschaftliche Bande zur „Suiderlig High” in Keetmanshoop in Namibia. Um die Kontakte zu vertiefen, war jetzt Aloisia Williams, eine der Fachbereichsleiterinnen dieser Schule, Gast in Wenden.
Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen-Lippe (FLVW) nutzt die Verbindung und fördert seit mehreren Jahren die Entwicklung des Fußballsportes im Süden Afrikas. Dazu wurden an verschiedenen Schulen des Landes Fußballtrainer ausgebildet. Und über diesen Kontakt zu den Schulen initiierte der Verband mit Unterstützung des ehemaligen Olper Schulrates Michael Olberts und des namibischen Vizedirektors für Schulsport im Ministerium für Jugend, Sport und Kultur, Bernhard Kaanjuka, vor zwei Jahren Partnerschaften mit Deutschen Schulen.Die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden war eine der auserkorenen Schulen und erhielt als Partnerschule die „Suiderlig High” in Keetmanshoop. Erste Kontakte über E-mail waren schnell hergestellt, doch trotzdem ließ sich die Partnerschaft zunächst sehr langsam an.
Um die Partnerschaften besser auf den Weg zu bringen, schaltete sich der FLVW in diesem Jahr noch einmal ein und organisierte für November einen Besuch von 13 Lehrern Namibischer Partnerschulen in Westfalen.
Die „Suiderlig High” hatte Aloisia Williams auf den Weg nach Deutschland geschickt. Drei Tage hatte sie hier nun Zeit, ihre Wendener Partnerschule kennenzulernen und mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen Ideen für eine Belebung der Partnerschaft auszuarbeiten.
Aloisia Williams besuchte im Laufe der Schultage den Unterricht in verschiedenen Klassenstufen und Fächern. Sie hatte auch die Möglichkeit, den Unterrichtbesuch einer Lehramtsanwärterin der Schule zu beobachten und am anschließenden Reflektionsgespräch teilzunehmen. Aloisia Williams Muttersprache ist das dem Holländischen verwandte Afrikaans. So konnte sie einen großen Teil dessen, was sie hörte, verstehen. Aber nicht nur sie lernte während ihres Besuchs eine Menge, sondern auch die Wendener erfuhren viel Neues über ihre Partnerschule und das Land Namibia.
Die „Suiderlig High” ist eine Sekundärschule und beginnt mit der achten Klasse. Sie führt bis zur zwölften Klasse und entlässt ihre Schüler mit einem Abschluss, der einem deutschen Fachabitur entspricht. Unterrichtssprache ist Englisch. Auf diese Weise lassen sich die unterschiedlichen Muttersprachen der Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedenen Volksgruppen kommen, überbrücken.
Wie die Hauptschule in Wenden ist auch die „Suiderlig High” vordringlich bemüht, den jungen Menschen einen Weg in die Berufswelt zu bereiten. Dafür ist die Schule, unter anderem auch wegen ihrer Partnerschaft zu einer Deutschen Schule, für die Verhältnisse Namibias recht gut ausgestattet. Sie verfügt über einen Internetanschluss und zwei Computerräume. Die Klassenstärke ist jedoch deutlich größer als hierzulande. 800 Schülerinnen und Schüler werden von 30 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.
Der Unterricht beginnt morgens um 7 Uhr und endet um 13 Uhr. Nach einer Pause beginnen die außerunterrichtlichen Nachmittagsangebote, die vor allem im Sportbereich liegen. Wie deutsche Jugendliche lieben auch Jugendliche in Namibia den Sport, die Musik, hier vor allem Hip-Hop, das Feiern und das „Chillen” mit Freunden.
Über diese Gemeinsamkeiten wollen die beiden Schulen die Brücke zwischen ihren Schülern schlagen. So sollen in den ersten gemeinsamen Projekten die Schüler auf beiden Seiten über Sport, Tanz und Musik einander näher gebracht werden.
Nach ihren Erfahrungen an der Konrad-Adenauer-Schule beurteilte Aloisia Williams die Erfolgsaussichten der anstehenden Vorhaben zuversichtlich. Um ihr auch einen Blick über die Schule hinaus zu ermöglichen, wurde sie im Wendener Rathaus vom stellv. Bürgermeister Gerd Müller empfangen.
Im Namen der Gemeinde Wenden versorgte er den Gast aus Namibia mit einigen grundlegenden Informationen über die Wirtschaftsstruktur, das Kulturleben und das Bildungsangebot. Mit einer Führung durch das Rathaus und einem kleinen Gastgeschenk verabschiedete er den Besuch aus Namibia anschließend.
Mittlerweile ist Aloisia Williams wieder in ihrer namibischen Schule angekommen. In den nächsten Wochen und Monaten werden erste Projekte in Angriff genommen – per Video-Chat und E-Mail.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1201
der vergangenen Jahre veranstalten die Fördervereine von Haupt- und Realschule am Wendener Schulzentrum wieder einen großen Schülerflohmarkt. Ab 10 Uhr bieten Schüler am Samstag vor dem Nikolaustag, 5. Dezember, in der großen Pausenhalle des Schulgebäudes Spielsachen, Bücher, Spielkonsolen, Computerspiele, Sportgeräte, DVDs und vieles mehr zum Taschengeldpreis an. Der Flohmarkt endet um 16 Uhr.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1212
Drei Tage lang weilte Aloisia Williams an der Wendener Hauptschule.
sz Mit Namibia verbinden viele Menschen die kolonialen Bestrebungen des Deutschen Kaiserreichs. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen-Lippe (FLVW) nutzt die historische Verbindung und fördert seit mehreren Jahren die Entwicklung des Fußballsportes in dem Staat im Süden Afrikas.
Dazu bildete man an verschiedenen Schulen des Landes Fußballtrainer aus. Und über diesen Kontakt zu den Schulen initiierte der Verband mit Unterstützung des ehemaligen Schulrates und Leiter der Hauptschule Wenden, Michael Olberts, und des namibischen Vizedirektors für Schulsport im Ministerium für Jugend, Sport und Kultur, Bernhard Kaanjuka, vor zwei Jahren Partnerschaften mit Deutschen Schulen.Die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden war eine der Schulen, die man dafür in Westfalen ansprach -und sie erhielt als Partnerschule die Suiderlig High in Keetmanshoop im südlichen Teil des Landes zugewiesen. Erste Kontakte über E-Mails waren schnell hergestellt, doch trotzdem ließ sich die Partnerschaft zunächst sehr langsam an.
Um die Partnerschaften besser auf den Weg zubringen, schaltete sich der Fußball-und Leichtathletikverband in diesem Jahr noch einmal dazwischen, und man
organisierte für November einen Besuch von Lehrern Namibischer Partnerschulen nach Westfalen. 13 Lehrerinnen und Lehrer machten sich von Windhoek, der Hauptstadt Namibias, im Direktflug auf den Weg nach Frankfurt. Von dort ging es mit dem Bus zum Trainingszentrum Kaiserau, wo die Lehrer von ihren Gastgebern abgeholt wurden.
Die Suiderlig High hatte Aloisia Williams, eine der Fachbereichsleiterinnen der Schule, auf den Weg nach Deutschland geschickt. Drei Tage hatte sie hier nun Zeit, ihre Partnerschule kennenzulernen und mit den deutschen Kolleginnen und Kollegen Ideen für eine Belebung der Partnerschaft auszuarbeiten. Der Leiter der Wendener Hauptschule, Joachim Winkelmann, stellte die Lehrerin aus Namibia dem Kollegium vor. Im Laufe der kommenden Schultage besuchte Aloisia Williams den Unterricht in verschiedenen Klassenstufen und Fächern. Sie erhielt unter anderem auch die Möglichkeit, den Unterrichtbesuch einer Lehramtsanwärterin der Schule zu beobachten und am anschließenden Reflektionsgespräch teilzunehmen.
Aloisia Williams hat das dem Holländischen verwandte Afrikaans als Muttersprache und konnte so einen großen Teil dessen, was sie hörte, verstehen. Aber nicht nur der Gast lernte während ihres Besuchs eine Menge über Schule und Unterricht in Deutschland, auch die Wendener erfuhren viel Neues über ihre Partnerschule und das Land Namibia.
Die Suiderlig High ist eine Sekundärschule und beginnt als solche mit der achten Klasse. Sie führt bis zur zwölften Klasse und entlässt ihre Schüler mit einem Abschluss, der einem deutschen Fachabitur entspricht. Unterrichtssprache ist Englisch. Damit kann man die unterschiedlichen Muttersprachen der Schülerinnen und Schüler, die aus verschiedenen Volksgruppen kommen, überbrücken. Wie die Hauptschule in Wenden ist man vordringlich bemüht, den jungen Menschen in Keetmanshoop einen Weg in die Berufswelt zu bereiten.
Dafür ist die Schule, unter anderem auch wegen ihrer Partnerschaft zu einer deutschen Schule, für die Verhältnisse Namibias, recht gut ausgestattet. Man verfügt über einen Internetanschluss und zwei Computerräume. Die Klassenstärke ist jedoch deutlich größer als man es hierzulande gewohnt ist. 800 Schülerinnen und Schüler werden von 30 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Der Unterricht beginnt morgens um 7 und endet um 13 Uhr. Nach einer Pause beginnen die außerunterrichtlichen Nachmittagsangebote, die vor allem im Sportbereich liegen.
Wie deutsche Jugendliche, so lieben auch Jugendliche in Namibia den Sport, die Musik, vor allem HipHop, das Feiern und das „Chillen” mit Freunden. Über diese Gemeinsamkeiten planen beiden Schulen, die Brücke zwischen ihren Schülern zu schlagen. So will man in den ersten gemeinsamen Projekten die Schüler auf beiden Seiten über Sport, Tanz und Musik einander näher bringen.
Nach ihren Erfahrungen an der Konrad-Adenauer-Schule in Wenden zeigte sich Aloisia Williams über die Erfolgsaussichten für die anstehenden Vorhaben zuversichtlich. Um auch einen Blick über die Schule hinaus zu bekommen, wurde sie im Wendener Rathaus vom stellv. Bürgermeister der Gemeinde Wenden, Gerd Müller, empfangen. Dieser begrüßte Aloisia Williams im Namen der Kommune und gab ihr dann einige grundlegende Informationen über die Wirtschaftsstruktur, das Kulturleben und das Bildungsangebot. Mit einer Führung durch das Rathaus und einem kleinen Gastgeschenk verabschiedete er den Besuch aus Namibia anschließend.
Letztlich bereitete das Kollegium der Wendener Hauptschule seinem Gast noch einen schönen gemütlichen Abend in einem Hünsborner Gasthaus und heute vor einer Woche hieß es nach der sechsten Stunde, Abschied nehmen in Wenden. Gemeinsam mit Schulleiter Winkelmann brach Aloisia Williams anschließend nach Kaiserau auf, wo noch ein Erfahrungsaustausch mit allen Lehrerinnen und Lehrern aus Namibia sowie ihren Gastschulen anstand. Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund rundete das Programm ab, bevor die Namibier sich wieder auf den Weg in ihre Heimat machten.
Aloisia Williams ist seit Dienstag wieder in ihrer Schule, und die nächsten Wochen und Monaten wird man mit E-Mails und Videochat die ersten Projekte in Angriff nehmen. Auf einer dreisprachigen Homepage will man die Partnerschaft dokumentieren: t E-Mails und Vi¬deochat die ersten Projekte in Angriff neh¬men. Auf einer dreisprachigen Homepage will man die Partnerschaft dokumentie¬ren: www.suiderlig-high-kas-wenden.net." class="broken_link" target="_blank">www.suiderlig-high-kas-wenden.net.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1204
WENDEN, (nivo) Das Szenario der Löschübung der Wendener Feuerwehren am Konrad-Adenauer-Schulzentrum möchte sich wohl keiner als realen Einsatz vorstellen.
Etwa 130 Blauröcke der Gemeinde gingen beherzt zu Werke und erfüllten ihren Auftrag nach bestem Wissen und Gewissen. Hinzu kamen noch etwa 20 Helfer des Roten Kreuzes, die sich um die Verletzten kümmerten.
Die Ausgangslage: Ein Dachdeckerunternehmen erneuert am Schulzentrum das Dach. Um das gute Wetter auszunutzen, arbeitet die Firma in mehreren Kolonnen. Da der Schulbetrieb nicht gestört werden soll, wurde am Samstag das benötigte Material für die nächste Woche bereits auf dem Dach verteilt (Isoliermaterial, Bitumrollen und 30 Flaschen Flüssiggas). Die Realschule feiert am Montag ihr Abschlussfest und die Hauptschule führt den normalen Schulbetrieb durch, während der Hausmeister und ein Monteur der Heizungsfirma die Heizung warten. Durch Unachtsamkeit und einen technischen Defekt fängt der Bitumkocher an zu brennen. Die nah am Bitum gelagerten Materialien fangen binnen kürzester Zeit Feuer und die sechs dort gelagerten Gasflaschen explodieren und fördern die Brandverbreitung. Erste Löschversuche mit Pulverlöschern schlagen fehl und das Feuer breitet sich über das ganze Dach aus. Durch die explodierenden und umher fliegenden Gasflaschen werden drei Mulden mit altem Dachmaterial in Brand gesetzt. Da diese zu nah am Gebäude und unter den Ansaugrohren der Belüftungsanlagen stehen ist das komplette Verrauchen der Schule nicht mehr aufzuhalten und der Haupteingang wird unpassierbar. 16 der insgesamt 17 Schulklassen schaffen es sich aus eigener Kraft zu retten. Der Chemiekurs arbeitet währenddessen gerade an Versuchen mit Quecksilber. Eine an der Fensterfront aufschlagende Gasflasche versetzt die Schüler in Panik und sie reißen den Versuchstisch um. Die Konsequenz sind zerborstene Behältnisse sowie freiwerdende Gase und Dämpfe. Da die Türen verschlossen sind lösen die Schüler per Handy den Notruf 112 aus.
Alle vier Löschzüge, Wenden, Gerungen, Hillmicke und Hünsborn haben alle Hände voll zu tun. An den primären Gefahrenorten (Aulabereich, Dach, Chemieraum) und im gesamten Gebäude wird nach Verletzten gesucht während die weiteren Trupps die Wasserversorgung herstellen und die entstandenen Brände bekämpfen. Die Übungsleitung hatte Gemeindebrandinspektor Antonius Vierschilling und die Einsatzleitung lag in den „verletzte und vermisste” Schüler retten.
Händen von Gemeindebrandinspektor Wolfgang Solbach, die mit der Leistung der Wehr-
männer ebenso zufrieden sein konnten – ebenso Bürgermeister Peter Brüser und Hauptschulleiter Winkelmeyer, die das schnelle Eingreifen der Blauröcke beobachteten.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1227
wenden. „Es war mein Kindheitstraum, der sich aber leider nie erfüllt hat”, sagt Jutta Stahl. Für ihre Tochter, Lisa Rüschof, wurde der Traum vom Traumschiff jedoch wahr: Sie arbeitete zweieinhalb Monate als Friseurin auf der MS Astor.
„Ich habe Reportagen darüber im Fernsehen gesehen und mich bei drei Reedereien beworben”, erzählt die 21-Jährige. Ein Vorstellungsgespräch bei „Transocean” in Bremen folgte und wenige Tage später die Zusage. „Das ging Knall auf Fall. Ich musste zum Gesundheitsamt Köln zur Seetauglichkeit-Untersuchung, und dann war alles klar.” Bis 6 Uhr in der Früh feierte Lisa Rüschof am Wendener Kirmes-Sonntag am „Knallermann” vor dem elterlichen Salon Stahl mit Freunden Abschied. Von dort ging es direkt mit dem Bus nach Köln und weiter nach Bremerhaven zum Schiff: „Das war schon sehr aufregend.”350 Mitarbeiter sorgten für das Wohl der 600 Gäste auf der MS Astor. Lisa Rüschof und eine Kollegin waren die beiden Friseurinnen an Bord. Gearbeitet wurde schichtweise, morgens und abends. Nachmittags war der Salon geschlossen, da die Gäste auf Landausflügen waren. Die 21-jährige Wendenerin nutzte die Freizeit, war bei fast jedem Ausgang dabei und betätigte sich als Reisebegleiterin.
Vom Nordkap bis zur Küste Marokkos hat die junge Friseurin alles gesehen. „Am besten hat es mir in Santorini gefallen. Toll war auch der Ausflug in die Berge Marokkos, wo wir die Menschen in ihren Hütten besucht haben. Am gastfreundlichsten waren die Türken”, sagt Lisa Rüschof, die alle Erlebnisse in einem Tagebuch festgehalten hat. St. Petersburg, Riega und das Nordkap haben die 21-Jährige ebenfalls beeindruckt.
Urlaub gab es keinen, stattdessen eine Sieben-Tage-Woche auf dem Traumschiff. Gemeinsam mit der Kosmetikerin belegte die Wendenerin ei-ne kleine 7-Quadratmeter-Ka-bine. Zu den zahlreichen Gästen, deren Köpfe Lisa Rüschof verschönerte, gehörte auch Bata Illic. „Alles war geregelt. Es war ein Leben nach der Uhr. Jeden Abend gab es Galashows. Irgendwie war man abgeschüttet und kriegte von der Außenwelt nichts mit. Man vermisste die einfachen Dinge des Lebens”, meint Lisa Rüschof. „Das war ein Leben im goldenen Käfig”, bringt es ihr Stiefvater, „Ecki” Stahl, auf den Punkt.
Dennoch: Das Positive überwiegt bei der 21-Jährigen: „Schließlich habe ich ganz Europa gesehen.” Für ein oder zwei Monate kann sie sich noch einmal ein Engagement als Friseurin auf einem Traumschiff vorstellen. „Auf Dauer wäre ein Leben auf dem Schiff nichts für mich. Man ist froh, wenn man wieder zu Hause ist”, betont Lisa Rüschof.
Am vergangenen Samstag kehrte sie nach Wenden zurück. Bis heute haben ihr die Eltern noch Urlaub gegeben. Morgen steht wieder Dienst an: nicht auf der MS Astor, sondern im Friseursalon Stahl in Wenden.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1225
baka • Eine umfassende und schwierige Übungslage erwartete die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und des Deutschen Roten Kreuzes der Gemeinde Wenden bei der diesjährigen Herbstübung am Samstagnachmittag am Konrad-Adenauer-Schulzentrum in Wenden.
Die Komplexität des großen Schulzentrums, das hunderte von Schülerinnen und Schülern besuchen, birgt fast nicht zu überschauende Gefahrensituationen, die für die Rettungskräfte eine große Herausforderung darstellen. Die angenommene Gefahrenlage: Während der Sanierungsarbeiten an der Dachhaut des Schulgebäudes durch einen Dachdeckerbetrieb gerät ein Bitumenkocher in Brand und löst eine Explosion von sechs Gasflaschen mit vier Schwerverletzten aus. Durch die Ansaugrohre der Belüftungsanlage wird das Gebäude komplett verraucht. Erschwerend kommt hinzu, dass Schüler in der Chemiestunde in Panik geraten und durch das Umreißen des Versuchstisches Gase und Dämpfe freigesetzen. Sie warten mit ihrem bewusstlosem Lehrer in dem verschlossenem Chemieraum auf Rettung. Insgesamt werden 23 Schülerinnen und Schüler vermisst.Kurz nach dem Vollalarm trafen 16 Einsatzwagen der Löschzüge aus Wenden, Gerlingen, Hünsborn und Hillmicke mit 130 Kameradinnen und Kameraden sowie fünf Fahrzeugen des DRK mit 17 Einsatzkräften am Unglücksort ein. Neben der Priorität Menschenrettung war die Löschwasserversorgung über die lange Wegstrecke vom Wendebach das erklärte Übungsziel. Mit schwerem Atemschutz kämpften sich die Kameraden von Stockwerk zu Stockwerk und konnten immer wieder Schüler in Sicherheit bringen. Auf dem in Flammen stehendem Dach wurden die verletzten Dachdecker erstversorgt und über die Drehleiter gesichert. Ein Verletzter musste mit einem Transportkorb und Drehleiter äußerst behutsam transportiert werden. Der mit bis dahin unbekannten Stoffen verseuchte Chemieraum wurde von den Wehrleuten in speziellen Chemikalienschutzanzügen (CSA) gesichert. Die Löschzüge der Gemeinde Wenden verfügen über acht dieser Spezialanzüge, die an erster Stelle dem Schutz der Rettungskräfte vor unbekannten chemischen Stoffen dienen. An der Verletzten-Sammelstelle, die das DRK eingerichtet hatte, fanden sich immer mehr Kinder und Jugendliche ein, die von den Rettungskräften geborgen werden konnten. Schon nach einer knappen Stunde waren alle Vermissten geborgen und das Feuer unter Kontrolle.
Für den Einsatzleiter, Gemeindebrandinspektor Wolfgang Solbach, gab es lediglich Kleinigkeiten wie ein zugewucherter Hydrant zu bemängeln. Fazit für den Feuerwehrchef: „Wir haben alle unsere Ziele erreicht. Besonders die hervorragende Zusammenarbeit mit dem DRK hat den Erfolg der Übung noch einmal unterstrichen”, so ein Solbach. Der Übungsleiter, Gemeindebrandinspektor Antonius Vierschilling, zeigte sich mehr als zufrieden und lobte besonders die effektive Arbeit der Beteiligten, die den Zeitplan sogar unterschreiten konnten.
Begleitet von den Klängen des Musikzuges marschierten die Beteiligten dann zur Abschlussbesprechung und einem gemeinsamen Ausklang in das Feuerwehrhaus.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1223
Die Schullandschaft im Kreis Olpe hat sich gestern von einer markanten Persönlichkeit feierlich verabschiedet.
hobö • Mehr als 100 Gäste waren gestern der Einladung des Kreises Olpe in die Aula des Konrad-Adenauer-Schulzentrums nach Wenden gefolgt. „Wir sind alle hier, um Dir für Dein Wirken zu danken”, begrüßte Joachim Winkelmann, Leiter der Hauptschule Wenden, den Mann, der den Anlass für die Feierstunde gab: Michael Olberts. Der Pädagoge aus Olpe trat mit Wirkung zum 1. August dieses Jahres in den Ruhestand. Zuletzt war er als Schulrat in der Schulaufsicht des Kreises Olpe tätig, doch die deutlichsten Spuren hinterließ der heute 64-Jährige in der Konrad-Adenauer-Hauptschule in Wenden.„Hier war meine berufliche Heimat”, gestand Michael Olberts vor der Feier. Er habe unter dem damaligen Schulleiter Willi Kirsch seine ersten Lehrerjahre absolviert und erlebte 1976 die „Geburtswehen” der Hauptschule Wenden in dem neueröffneten Schulzentrum hautnah mit. Von 1990 bis 2003 war Michael Olberts Leiter der Hauptschule Wenden, bevor er zur Schulaufsichtsbehörde in die Kreisstadt wechselte. Zwischenzeitliche gesundheitliche Probleme zwangen den passionierten Fußballfreund dazu, ein Jahr früher als eigentlich gewünscht in Pension zu gehen.
Joachim Winkelmann erinnerte daran, dass Olberts vom Finanzamt als Quereinsteiger den Weg in die Schule gesucht habe. Seinen Wegbegleitern werde immer die „offene, herzliche und zuweilen sehr direkte Art” in Erinnerung bleiben. Sein berufliches wie privates Wirken „war und ist geprägt vom engagierten Ringen um die beste Lösung”.
Die Liebe des pensionierten Pädagogen zum Fußball griff Landrat Frank Beckehoff auf. Die feierliche Verabschiedung sei sozusagen das Abschiedsspiel. Die Konrad-Adenauer-Hauptschule „war Ihr Verein, Ihr Stadion, in dem Sie die größten Erfolge feierten”. Michael Olberts habe jungen Menschen nicht nur fachliches Wissen mit auf den Weg geben, sondern sie auch dazu befähigen wollen, den Wandel im Leben zu bestehen und aktiv mitzugestalten. Die Berufswahlvorbereitung habe Olberts als Schulleiter immer besonders am Herzen gelegen.
Auch nach dem Wechsel in die ‘Aufsichtsbehörde – sozusagen „vom Trainer zum Schiedsrichter” – sei Olberts sehr erfolgreich und geschätzt gewesen, lobte der ehemalige Dienstherr Frank Beckehoff. „Sie können sehr zufrieden und stolz sein auf Ihr erfülltes Berufsleben.” Der Landrat appellierte an den verheirateten Vater von drei inzwischen erwachsenen Kindern, auch von der „Tribüne” aus die Entwicklung der Schullandschaft im Kreis Olpe mit Interessen zu beobachten. Hinter einer erfolgreiche Karriere eines Mannes stehe immer auch eine Frau, die dies ermögliche, betonte Frank Beckehoff abschließend und überreichte Ehefrau Annette Olberts einen Blumenstrauß.
Eckhard Nimmesgern, Dezernent der Bezirksregierung Arnsberg, überreichte Michael Olberts schließlich die „ultimative Zur-Ruhe-Setzungs-Urkunde”. Olberts habe keine Abschiedsveranstaltung gewünscht, aber er habe sie sich mehr als verdient, so Nimmesgern.
Besonders ironisch verabschiedete sich der „Verein zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen” (VzPzB). Die 1981 gegründete lockere Vereinigung von Pädagogen der Wendener Bildungseinrichtung entstand aus einer Fußball-Tipprunde heraus. Die Mitglieder sangen Olberts die „Hymne” mitsamt eigens auf Olberts zugedichteter Strophe vor. Präsident Raimund Clemens erinnerte daran, dass er Olberts bereits zu dessen 50. Geburtstag klipp und klar gesagt habe, dass er zwar weiterhin Karriere bis hin zum Kultusminister machen könne, doch VzPzb-Präsident werde er nie. Das, so Raimund Clemens schon damals, „bleibe ich”.
Olberts bedankte sich in der Feierstunde bei allen Wegbegleiterin und beglückwünschte die Gemeinde Wenden. Sie habe aus der Hauptschule und dem Schulzentrum ein „Schmuckstück” entwickelt -„und das auch pädagogisch”.
Neben den zahlreichen Dankesreden prägten auch musikalische und tänzerische Darbietungen die Verabschiedung. So agierten neben dem Orchester der Hauptschule Hakemicke Olpe, Schülerinnen und Schüler der Wendener Hauptschule, der VzPzB, das Schulamt des Kreises Olpe sowie Kinder der Biggetal-Grundschule Wenden mit.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1220
sz Wenden. Die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden schnüren am Donnerstag, 29. Oktober, die Wanderschuhe und begeben sich für eine gute Sache auf „Schusters Rappen”. Auch der 15. Sponsorenwandertag wird die Wanderer der Hauptschule wieder rund um Wenden führen; die Erlöse der Wanderung sollen wie auch in den Vorjahren vor allem die wohltätige Arbeit der Schwestern des Erlöserordens in Tansania unterstützen.
Ab kommenden Montag werden die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 in ihren Heimatorten in der Gemeinde Wenden bei Familie, Freunden, Verwandten und Nachbarn um Sponsorengel der bitten. Dabei führen sie ihren Wanderpass mit sich, in den die Sponsorengel -der eingetragen werden.
Die Schulverwaltung bittet darum, Sponsorengelder nur an Kinder mit dem Wanderpass mit offiziellem Schulstempel zu geben. Sponsoren, die eine Spendenquittung wünschen, erhalten diese, wenn sie Namen und Adresse komplett auf dem Wanderpass angeben.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1182
WENDEN, (mari) Das „laufende A” war definitv das beste am Morgen. Abgesehen davon, dass der reguläre Unterricht ausgefallen ist. Da sind sich Sebastian, Pietro, Laura, Jonas und Rebecca einig. Für die Sechstklässler der Wendener Konrad-Adenauer-Schule stand ein ganz besonderes Programm auf dem Stundenplan: der Parcours „Gesundheit mit Grips”.
Auf dem Hof des Schulzentrums parkt das „Body & Grips Mobil” vom Deutschen Jugendrotkreuz. Sucht, Bewegung, Ernährung, Ich und Du, Sexualität: Das sind die Themen, mit denen sich die Sechstklässler in den kommenden Stunden beschäftigen werden. Und zwar spielerisch. 15 Stationen sind aufgebaut, an denen die Schüler Aufgaben lösen müssen.
„Toll ist an dieser Aktion vor allem, dass sich die Schüler zwischendurch immer wieder bewegen. Dann kann man viel besser lernen und behält Dinge länger”, erklärt Schulsozialpädagogin Bettina Flender-Leweke. Sie hat das „Body & Grips Mobil” nach Wenden geholt.
Sebastian, Pietro, Laura, Jonas und Rebecca aus der 6.1 sind an Station Nummer zehn angekommen. „Herzklopfen” heißt sie, es geht um Liebe und Sexualität. Warum geht man zum Frauenarzt? Und wer ist eigentlich fürs Verhüten zuständig? Mann, Frau, beide? Die Gruppe arbeitet sich durch den Fragendschungel. Vor der ganzen Klasse wäre ihnen das schon ein bisschen peinlich gewesen, „aber hier sind wir ja nur zu fünft, und es ist doch ein Spiel”, sagt Rebecca.
„Liebe und Sexualität” ist nur eins der vielen Themen auf der Spielreise. An jeder Station warten zwei Helfer auf die Kinder, die Aufgaben und Spiele erklären. Schüler aus der neuten und zehnten Klasse, auch Eltern helfen mit. Zutaten für ein gesundes Frühstück können die Kinder probieren oder pantomimisch Begriffe aus dem Themenbereich Sucht darstellen.
Beim „Laufenden A”, dem Highlight von Rebecca und ihren Klassenkameraden, müssen die Kinder ihren Mitschülern voll vertrauen: Auf einer A-förmigen Holzkonstruktion können sie sich vorwärts bewegen – aber nur mit Hilfe ihrer Klassenkameraden, die das „A” mit Seilen sichern und bewegen.
Im kommenden Jahr soll das „Fair Mobil” des Jugendrotkreuzes an die Konrad-Adenauer-Schule kommen. Dann geht es bei den Fünftklässlern um das Thema „Gewaltprävention”.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1184
yve • Zahlreiche Stände mit Ausstellungs- und Informationsmaterialien waren im Forum des Konrad-Adenauer-Schulzentrums (KAS) in Wenden aufgebaut. In der Aula der Einrichtung fanden sich etwa 500 Menschen ein, um Grußworte und einen Vortrag zu verfolgen. Denn trotz Ferienzeit stand gestern „Lernen” auf dem Stundenplan. Nicht für Schüler, aber einen Großteil ihrer Lehrer, die sich zum Bildungskongress „Forum Fortbildung – Lehrerinnen und Lehrer stärken für die Schule von heute” angemeldet hatten.Ausrichter der Veranstaltung war das Kompetenzteam Kreis Olpe, eine Einrichtung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW (vergl. Kasten). Der Kongress richtete sich aber auch an Erzieherinnen und Erzieher, die in Wenden auf viele Anregungen und Hilfen für ihre zukünftige Arbeit stießen. Die große Themenpalette mit über 40 Workshops reichte von kooperativem Lernen über Medienpädagogik, das „pubertäre Gehirn” bis hin zu Streitschlichtung und fachlichen Seminaren.
Für das Kompetenzteam Kreis Olpe stellte der Bildungskongress den Startschuss für eine noch stärkerer Intensivierung der vernetzten Bildungsarbeit in der Region dar. In diesem Zusammenhang gab der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Frank Beckehoff, in seiner Ansprache bekannt, dass das Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und der Kreis Olpe am 19. August den Kooperationsvertrag „Entwicklung eines Bildungsnetzwerkes in der Bildungsregion Kreis Olpe” unterzeichnen.
Zunächst aber wurden die Pädagogen in der Aula von den Schuleitern des Konrad-Adenauer-Schulzentrums, Joachim Winkelmann (Hauptschule) und Horst Schla-bach (Realschule) begrüßt. Winkelmann sprach Schülern und Kollegen Dank für die Mithilfe beim Ausrichten der Großveranstaltung aus. Dabei war Organisationstalent gefragt – das Schulzentrum wird derzeit umfangreich saniert.
Schulrätin Elisabeth Hein-Schmidt, Leiterin des Kompetenzteams Kreis Olpe, sprach von der intensiven Vorbereitungsphase für einen Bildungskongress dieser Größenordnung. Dabei habe sich immer wieder gezeigt: „Der Bedarf an Fortbildung bei den Kollegen ist groß”.
Peter Brüser, Bürgermeister der Gemeinde Wenden, zeigte sich beeindruckt von der Themenvielfalt, die beim Kongress geboten wurde. Die Anzahl der Workshops sei schon imponierend. Trotz des hohen Stellenwertes von Fortbildung müsse Lehrkräften und Erziehern aber noch ausreichend Zeit für ihre pädagogische Arbeit mit Schülern und Kindern bleiben. Mit Applaus demonstrierten die Anwesenden ihre Zustimmung.
Landrat Frank Beckehoff erinnerte an einen TV-Beitrag von 2005. Thema „Testurteil „unbefriedigend”: Lehrerfortbildung in Deutschland – unzureichend und teuer”. „Die Zukunft unserer Kinder wird an den Traumstränden von Kreta verbummelt”, zitierte der Landrat die Redakteure. „Diese Meinung teile ich nicht”, hielt Frank Beckehoff fest. „Sie sind der Gegenbeweis zu diesem Beitrag.”
Vor dem Start der Workshops mit einem Markt der Möglichkeiten hielt der bekannte Autor und Sozialpädagoge Wolfgang Endres einen einstündigen Gastvortrag unter der Überschrift „Klimakonferenz im Klassenzimmer – Lernmethodik für den Umgang mit Heterogenität”.
Kompetenzteams
Die Kompetenzteams NRW wurden vom NRW-Schulministerium eingerichtet, um der veränderten Ausrichtung der Lehrerfortbildung gerecht zu werden.
In NRW befassen sich 54 Kompetenzteams mit vier Kernaufgaben: Beratung in Schulentwicklungsprozessen und bei der Fortbildungsplanung, Fortbildungen – insbesondere in den Kernfächern, Medienberatung und Kooperation mit kommunalen und anderen Partnern.
Das Kompetenzteam Kreis Olpe mit Medienberater, Co-Leitung und Moderatoren steht unter der Leitung von Schulrätin Elisabeth Hein-Schmidt. Die Geschäftsstelle befindet sich im Kreishaus (Schulamt, K-Tearn) in Olpe. Ausführliche Informationen finden Interessierte unter www.kompetenzteams.schulministerium.nrw.de.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1189
Von Roland Vossel
WENDEN.
„Das Leben ist ein ständiger Lernprozess”, sagte Wendens Bürgermeister Peter Brüser. Und da dies auch für Lehrer und Erzieher zutrifft, gab es gestern im Wendener Schulzentrum das 1. Forum Fortbildung.
Bei der Großveranstaltung mit über 500 Teilnehmern präsentierte das bei der Kreisverwaltung angesiedelte Kompetenzteam Olpe, das mit seinen Bildungspartnern Schulen berät und bedarfsorientierte Fortbildungen anbietet, eine breite Palette an Weiterbildung. Diese reichte von kooperativem Lernen über Medienpädagogik, das „pubertäre Gehirn” bis hin zu Streitschlichtung und fachlichen Seminaren. Es gab über 40 Workshops und zahlreiche Informationsstände von außerschulischen Partnern, wie Frauen helfen Frauen, der „High Level Elterninitiative für besonders Begabte” oder der Caritas-Suchtberatung. Für das seit einem Jahr bestehende Kompetenzteam war die Veranstaltung der Startschuss für eine noch stärkere Intensivierung der vernetzten Bildungsarbeit in der Region. „Die Resonanz zeigt eindrucksvoll, wie groß der Bedarf bei den Kollegen ist”, meinte die Leiterin des Kompetenzteams des Kreises Olpe, Schulrätin Elisabeth Hein-Schmidt. Es gehe um alle Sparten von Bildung, um Wissensinformation und die Vermittlung von Handlungsstrategien. „Es soll ein Tag sein, der nachhaltig dazu beiträgt, die eigene Arbeit qualitativ weiter zu entwickeln”, so Elisabeth Hein-Schmidt. Dabei will das Kompetenzteam Lehrer und Erzieher mit ins Boot nehmen. Mit Rückmelde- und Erhebungsbögen der gestrigen Veranstaltung sollen die Teilnehmer die künftigen Angebote des Kompetenzteams mitgestalten können.Landrat Frank Beckehoff erinnerte an eine „Kontraste”-Sendung in der ARD vor drei Jahren: „Da hieß es, Lehrer seien kaum bereit, sich weiter zu bilden und dass die Zukunft unserer Kinder an den Traumstränden von Kreta verbummelt wird.” Für den Kreis Olpe treffe dies nicht zu: „Wir erleben heute in der letzten Ferienwoche einen überzeugenden Gegenbeweis zum damaligen Fernsehbericht.” Beckehoff bezeichnete schul- und ortsnahe Fortbildung als einen vielversprechenden Weg. „Das eigene Wissen und Können muss immer wieder aufgefrischt werden. Lernen ist eine Lebensaufgabe”, so Beckehoff. In der kommenden Woche werde der Kooperationsvertrag für das Netzwerk Bildung unterzeichnet.
Das Wendener Schulzentrum sei in Fragen der Fortbildung kein unbekannter Ort, doch heute würden alle Maßstäbe gesprengt, meinte Horst Schlabach, Leiter der Wendener Realschule. Er wünschte viel Erfolg und allen Teilnehmern „reichlich Gewinn”. Hauptschulleiter Joachim Winkelmann verteilte „ein Riesenlob” an Schüler und Kollegen für die Arbeiten im Schulzentrum rund um das Forum Fortbildung.
Ein glückliches Händchen hatte das Kompetenzteam mit Gastredner Wolfgang Endres, der über die „Klimakonferenz im Klassenzimmer” (jeder trägt auf seine Weise zu diesem Klima bei) referierte. „Jedes Kind ist anders begabt. Jedes Kind lernt anders”, sagte der bekannte Buchautor und Soziologe, der 1973 das Studienhaus in St. Blasien im Schwarzwald gründete. Kooperativ arbeiten und individuell lernen – so das Credo des Referenten, der mit seiner humorvollen Art eindrucksvoll demonstrierte, wie Lernen Spaß machen kann.
Und schließlich hatte sich die Reise nach Wenden für den Referenten – in der Einladung als Professor Endres angekündigt – auch selbst gelohnt. „Ich bekam hier den Professorentitel verliehen, den ich noch gar nicht habe. Ich bin hoch erfreut”, meinte Endres verschmitzt.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1187
WENDEN. 36 Mädchen und 42 Jungen hat die Konrad-Ade-nauer-Gemeinschaftshaupt-schule Jahr in den „Ernst des Lebens” entlassen. Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der St-Severinus-Kirche versammelten sich die Zehntklässler und ihre Eltern in der Aula des Schulzentrums, wo sie ein von den Entlassschülern selbst gestaltetes, unterhaltsames Programm erwartete.
Die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Hauptschule, die sonst in den Handwerksbetrieben und der Industrie der Region gut unterkommen, haben unter den wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu leiden. Trotz vieler guter Noten und mehrwöchiger Praktika fällt es ihnen momentan schwer, Ausbildungsstellen zu finden. Nicht alle, die eine Berufsausbildung anstreben, waren dabei erfolgreich. Bürgermeister Peter Brüser, der um die schwierige Situation für Schulabgänger Bescheid weiß, konnte in seiner Ansprache an die Entlassschüler und ihre Eltern die Bereitstellung eines zusätzlichen Ausbildungsplatzes durch die Gemeinde Wenden bekannt geben. Auch die Bäckerei Hesse in Welschen Ennest hat in der Zwischenzeit noch zwei Stellen angeboten.
Leider reicht das bei weitem nicht und viele der Entlassschüler werden nun ihre Ausbildung in einer weiterführenden Schule fortsetzen und später in ein Ausbildungsverhältnis eintreten.
Entsprechend wünschte der Schulleiter der Wendener Hauptschule, Joachim Winkelmann, seinen Schülerinnen und Schülern den Mut und die Kraft, ihre Zukunft zu gestalten. Mit ihrem Schulabschluss hätten sie bereits den ersten Schritt gemacht und damit den Schlüssel zum Tor der Welt der Eigenständigkeit und Selbstverantwortung erworben.
Aus der Schule entlassen wurden: Daniel Adameit, Melissa Godenau, Marina Halbe, Daria Hoberg, Carina Holweg, Benedikt Jung, Dana Kunick, Anne-Sophie Martin, Nicole Quinker, Julia Rademacher, Raphael Schneider, Janina Schönauer, Florian Schönauer, Tanina Siscaro, Cazz Laurent Sträube, Ayse Ebru Tokgöz, Tim Tolle, Nina Kristin Viol, Marina Willner, Marie Christin Wurm, Erblin Zeqiraj, Christine Adloff, Philipp Alscher, Tobias Bauer, Ramona Bell, Sebastian Clemens, Christian Clemens, Saskia Dornseifer, Kevin Ferrari, Sarah Franz, Daniel Grebe, Marcel Junge, Yasemin Kab-lan, Christian Kaiser, All Ihsan Karaca, Lisa-Christin Knickmann, Esra Mentese, Verena Noehl, Nicola Ochel, Esra Sap, Daniela Simon, Nicolas Vitale, Nadine Wurm, Rebecca Wurm, Malak Zebib, Rico Zielenbach, Arionet Aliu, Vanessa Maria Arns, Isa Aydogan, Goran Babic, John-Martin Braun, Tim Fleischer, Sara Anja Ganß, Jan Peter Grebe, Carina Hachenberg, Rene Hermanni, Jennifer Hüpper, Nicole Jäschke, Lena Loreen Jungherr, Meltem Ka-lay, Marcel Klug, Dominik Kühnel, Rene Niederschlag, Marcel Ochs, Sara Quast, Özlem Serin, Janis Andrea Sikic, Alexander Stahl, Jennifer Cindy Stenger, Manuel Stracke, Ramon Thissen, Dennis Witzmann, Daniel Söhnchen, Bianca Söhnchen, Stefan Stracke, Patrick Oppen und Kaltrina Miftari.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1106
Die Hauptschule Wenden entließ in den vergangenen Tagen im Rahmen ihrer diesjährigen Schulentlassfeier 36 Schülerinnen und 42 Schüler.
sz • Nach einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst in der St.-Severinus-Kirche Wenden versammelten sich die 78 Zehntklässler und ihre Eltern in der Aula des Schulzentrums, wo sie ein von den Entlassschülern selbst gestaltetes, unterhaltsames Programm erwartete.Mit dem Tag der Entlassung endete für die Hauptschüler eine sechsjährige Schulzeit, in der sie sich mit Hilfe ihrer Lehrer auf den nun beginnenden neuen Abschnitt in ihrem Leben vorbereiten konnten. Die Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Hauptschule, die sonst in den Handwerksbetrieben und der Industrie der Region gut unterkommen, haben unter den wirtschaftlich schwierigen Zeiten ebenfalls zu leiden. Trotz vieler guter Noten und mehrwöchiger Praktika fällt es ihnen momentan schwer, Ausbildungsstellen zu finden. Nicht alle, die eine Berufsausbildung anstreben, waren dabei erfolgreich. Bürgermeister Peter Brüser, der um die schwierige Situation für Schulabgänger Bescheid wusste, konnte in seiner Ansprache an die Entlassschüler und ihre Eltern die Bereitstellung eines zusätzlichen Ausbildungsplatzes durch die Gemeinde Wenden bekannt geben.
Allerdings reicht dieses bei weitem nicht, viele der Entlassschüler werden nun ihre Ausbildung in einer weiterführenden Schule fortsetzen, um später in ein Ausbildungsverhältnis einzutreten.
Entsprechend wünschte der Leiter der Wendener Hauptschule, Joachim Winkelmann, seinen Schülern den Mut und die Kraft, ihre Zukunft zu gestalten. Mit ihrem Schulabschluss hätten sie bereits den ersten Schritt gemacht und damit den „Schlüssel zum Tor der Welt, der Eigenständigkeit und Selbstverantwortung” erworben.
Entlassen wurden: Daniel Adameit, Melissa Godenau, Marina Halbe, Daria Hoberg, Carina Holweg, Benedikt Jung, Dana Kunick, Anne-Sophie Martin, Nicole Quinker, Julia Rademacher, Raphael Schneider, Janina Schönauer, Florian Schönauer, Tanina Siscaro, Cazz Laurent; Sträube, Ayse-Ebru Tokgöz, Tim Tolle,, Nina Kristin Viol, Marina Willner, Marie Christin Wurm, Erblin Zeqiraj, Christine Adloff, Philipp Alscher, Tobias Bauer, Ra-mona Bell, Sebastian Clemens, Christian Clemens, Saskia Dornseifer, Kevin Ferrari, Sarah Franz, Daniel Grebe, Marcel Junge, Yasemin Kablan, Christian Kaiser, Ali Ihsan Karaca, Lisa-Christin Knickmann, Esra Mentese, Verena Noehl, Ni-cola Ochel, Esra Sap, Daniela Simon, Ni-colas Vitale, Nadine Wurm, Rebecca Wurm, Malak Zebib, Rico Zielenbach, Arionet Aliu, Vanessa Maria Arns, Isa Ay-dogan, Goran Babic, John-Martin Braun, Tim Fleischer, Sara Anja Ganß, Jan Peter Grebe, Carina Hachenberg, Rene Her-manni, Jennifer Hüpper, Nicole Jäschke, Lena Loreen Jungherr, Meltem Kalay, Marcel Klug, Dominik Kühnel, Rene Niederschlag, Marcel Ochs, Sara Quast, Öz-lem Serin, Janis Andrea Sikic, Alexander Stahl, Jennifer Cindy Stenger, Manuel Stracke, Ramon Thissen, Dennis Witzmann, Daniel Söhnchen, Bianca Söhnchen, Stefan Stracke, Patrick Oppen und Kaltrina Miftari.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1109
Das Landessportfest der Schulen für die Jahrgänge 1996 bis 1999, Wettkampf IV, Leichtathletik, fand dieser Tage auf dem Sportplatz des Konrad-Adenauer-Schulzentrums in Wenden statt. Jeweils eine Mannschaft schickten das St.-Franziskus-Gymnasium Olpe, die Realschule Attendorn und die Realschule Wenden. Mit gleich drei Mannschaften beteiligte sich die Wendener Hauptschule an den Wettkämpfen, um sich auf Kreisebene zu messen. Zu den Disziplinen zählten: 40-Meter-Pendelstaffel, Zonenweitsprung, Hochsprung, Medizinballstoß, Ringtennis-Weitwurf und Ball-Transportlauf. Die Siegermannschaften (Hauptschule Wenden und Realschule Attendorn) nehmen am Westfalenfinale in Paderborn teil.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1111
Von 72 Entlassschülern der Wendener Hauptschule haben erst 26 eine Ausbildungsstelle.
yve • Sie feierten das Ende der Schulzeit. 72 Jugendliche der Wendener Hauptschule ließen ihre Zeit am Konrad-Adenauer-Schulzentrum in Wenden Revue passieren. Der Blick in die Zukunft ist jedoch ernüchternd: Von 72 Entlassschülern haben erst 26 einen Ausbildungsvertrag in der Tasche.
Dass nahm Peter Brüser, Bürgermeister der Gemeinde Wenden, zum Anlass, eine Initiative zu starten. In der Sitzung des Wendener Gemeinderates am Mittwochabend informierte er über diese Problematik die anwesenden Ratsmitglieder. Er habe von der prekären Situation auf der Abschlussfeier gehört. Jugendliche ohne Lehrvertrag würden nun an verschiedenen Maßnahmen teilnehmen – seien gewissermaßen „zwischengeparkt”.Brüser teilte den Ratsmitgliedern mit, dass er sich daraufhin veranlasst gesehen habe, eine zusätzliche Ausbildungsstelle zur/zum Fachangestellten für Bürokommunikation bei der Gemeinde Wenden anzubieten. Besonders betroffen von dem Ausbildungsplatzmangel seien die Mädchen. Als weiteren Schritt habe er sich an Unternehmen gewandt und schriftlich über die Lage berichtet. „Für die betroffenen Schüler und ihre Eltern ist dies eine sehr schwierige Situation. Die Gemeinde hat daher trotz ihrer hohen Ausbildungsquote einen zusätzlichen Ausbildungsplatz zur Verfügung gestellt. Ich bitte Sie daher zu prüfen, ob nicht auch Sie einen Ausbildungsplatz oder einen zusätzlichen bereit stellen können”, heißt es in dem Schreiben. Ausbildung sei eine Investition – auch in der Krise, teilte Brüser den Unternehmen mit. Und Industrie- und Handwerksverbände hätten in ihrem Aufruf der „Partner des Ausbildungspaktes” zu Recht darauf hingewiesen, dass es in den kommenden Jahren kaum möglich sein werde, jetzt unterlassene Ausbildung nachzuholen. Laut Aufruf würden sich demografiebedingt immer weniger Jugendliche um Ausbildungsplätze bewerben. Daher appellierten nicht nur die „Partner des Ausbildungspaktes” an die Unternehmen, trotz der wirtschaftlichen Lage möglichst viele Ausbildungsplätze bereits zu stellen, sondern auch er in seiner Funktion als Bürgermeister der Gemeinde Wenden.
Brüser verkündete, dass ihm bereits telefonisch von einer Firma mitgeteilt worden sei, dass eine Zusatzstelle zur Verfügung stehe. „Und wenn es nur bei einer bleibt, die 80 Euro Porto haben sich auf jeden Fall gelohnt”, betonte Brüser.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1113
WENDEN, (wö) Ball-Transportlauf, Ringtennis-Weitwurf und Medizinballstoß waren drei der sechs Stationen, die beim Landessportfest der Schulen Kreiswettkampf WK IV am Schulzentrum Wenden auf dem Programm standen. Sechs Mannschaften mit Jugendlichen der Jahrgängsstufen ‘96 bis ‘99 der Hauptschule Wenden, Realschule Wenden und Attendorn sowie des St.-Franziskus-Gymnasiums Olpe beteiligten sich am Mannschaftswettkampf. Die Realschule Attendorn belegte hierbei den 1. Platz unter allen Realschulen und Gymnasien. Die Mannschaft l der HS Wenden erzeilte den 1. Platz unter den drei Hauptschulteams.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1115
WENDENERHÜTTE. An der Wendener Hütte wird zur Zeit die LWL-Ausstellung „Mythos Wald” präsentiert. Erstmalig hat das Museum dabei museumspädagogische Begleitprogramme zur Ausstellung vom LWL übernommen und sie auf die Bedürfnisse der Besucher und auf die eigenen Möglichkeiten hin überarbeitet. Das Angebot wurde bislang sehr gut angenommen.Am Freitag, 19. Juni, um 9:30 Uhr besucht die 5. Klasse der Hauptschule Wenden mit ihrem Lehrer Berthold Schneider die Ausstellung. Sie wird ein Programm durchführen, das für die Altersstufe gedacht ist und den Titel „Ich glaub” ich steh’ im Wald”
trägt. Der Besuch ist eingebettet in eine Unterrichtsreihe zum Thema Wald, in der auch den Hüttenwanderweg mit seinen Stationen zum Haubergswesen und zum frühindustriellen Bergbau als Informationsquelle genutzt wird.
Die Klasse wird einen Internetauftritt anfertigen, der schon mittags online geht.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1192
Engagiert setzen sich seit 2001 Busbegleiter der Haupt- sowie der Realschule am Konrad-Adenauer-Schulzentrum in Wenden für die Sicherheit ihrer Mitschüler ein. Vertreter der Gemeinde Wenden, der Verkehrsbetriebe Westfalen-Süd (VWS), Schulleiter und Lehrer, die das Projekt begleiten, bedankten sich gestern bei den Jugendlichen für die im abgelaufenenen Jahr geleistete Arbeit.
Freiwillig nehmen die Schüler des KAS an einem straffen Ausbildungsprogramm teil. Nicht nur praktische Übungen und Rollenspiele unter der Leitung von Bernd Neumann, Verkehrssicherheitsberater der Polizei für den Bereich Olpe/Wenden, sondern auch Seminare zum Thema Gewaltvermeidung bei Kriminalhauptkommissar Michael Klein gehören dazu. Dank wurde den Busbegleitern im Rahmen einer kleiner Feierstunde bei einem gemeinsamen Mittagessen ausgesprochen. Neben Zertifkaten erhielten die Schüler von der Gemeinde Wenden und der VWS Ferienkarten. Bei der Dankesfeier zugegen waren Bernd Neumann (4. v. L), Hans-Jürgen Wilde,
stellv. Dienststellenleiter der VWS in Olpe, Hauptschulleiter Horst Schlabach, Lehrer Jörn Bohn, der mit seinen Kollegen Thorsten Nebel und Martin Lässig das Busbegleiter-Projekt koordiniert und Realschulleiter Joachim Winkelmann (v. r.) sowie Martina Plump (6. v. r.), seit den Osterferien als Bedienstete der Gemeinde Wenden für den Bereich „Busbegleiter” zuständig, Michael Grebe, Leiter des Wendener Schulamtes (9. v. r.), und Jürgen Dietrich von der VWS, verantwortlich für Marketing und Vertrieb (nicht auf dem Bild).
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1120
Von Josef Schmidt
WENDEN. Lob von allen Seiten gab es gestern für gut 25 Schüler der Wendener Realschule und der Konrad-Adenauer-Hauptschule (KAS), die für ihre mehrjährige ehrenamtliche Tätigkeit als „Busbegleiter” ausgezeichnet wurden und die Schulen nach diesem Schuljahr verlassen.
Seit 2000 laufe das Busbegleiter-Projekt, bei dem die Haupt- und die Realschule erfolgreich kooperierten, wie die Rektoren Horst Schlabach (Realschule) und Joachim Winkelmann (KAS) erfreut mitteilen können. Winkelmann: „Es sind immerhin rund 800 Schüler, die täglich mit den Bussen zu unseren Schulen und wieder zurück gefahren werden – bis heute unfallfrei.”Begleitet wird das Projekt von drei Lehrern: Für die KAS sind Torsten Nebel und Martin Lässig „mit von der Partie”, für die Realschule Björn Bohn. Vor Beginn ihrer Tätigkeit werden die angehenden Busbegleiter erst einmal geschult. Auf dem „Stundenplan” stehen u. a. Fächer wie Anti-Aggressionstraining oder Verkehrserziehung. Hilfreich zur Seite steht den Schulen dabei die Kreispolizeibehörde mit ihrem Verkehrssicherheitsberater Bernd Neumann und Michael Klein, Experte in Sachen „Gewaltprävention”. Wie man mit gezielter Sprachtechnik beispielsweise Aggression aus einer Situation nehmen kann, lernen die Busbegleiter u. a. bei Schulsozialpädagogin Bettina Flender-Leweke.
Jeweils zwei Busbegleiter sind für jede Haltestelle vorgesehen. Nachdem sie geschult sorden sind, haben sie ein Auge auf die Schüler und achten darauf, das Streitigkeiten nicht eskalieren und es kein Gedrängel oder Gerangel gibt, wie ansonsten in Schulbussen häufig anzutreffen.
Aber auch „vor den Haustüren” herrscht Ordnung: „Wir können auch Busbegleiter an fast allen ,Heimat-Haltestellen’ postieren”, berichtet Winkelmann. Unterstützt wurden die ,Aufpasser’ dabei auch von den Mitarbeitern der Gemeinde Wenden, Kerstin Pump und Michael Grebe, die das Geschehen an den Haltestellen beobachteten.
Erfreut über die Hilfe der Busbegleiter zeigten sich gestern auch die Vertreter der Verkehrsbetriebe Westfalen -Süd, Hans-Jürgen Wilde (stellv. Dienststellenleiter) unJürgen Dietrich (VWS Marketingabteilung). Sie dankten den ehrenamtlichen Helfern und überreichten ihnen eine VWS-„Funkarte”, mit der die Schüler die VWS-Busse in den Ferien kostenlos nutzen können.
Eine weitere Anerkennung erhalten die Busbegleiter in Form von Zertifikaten, die ihre ehrenamtliche Tätigkeit dokumentieren und die sogar in den Zeugnissen auftauchen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1118
WENDEN, (julian) Unter dem Motto „Mitspielen kickt – Die Welt auf tausend Mini-Spielfeldern” veranstalteten die Konrad-Adenauer Hauptschule und die Realschule Wenden einen Aktionstag.
106 Jugendliche in 18 Teams spielten in zwei Altersklassen gegeneinander. Die Besonderheit lag darin, dass ein Team aus zwei Hauptschülern, zwei Realschülern und zwei Mädchen bestehen musste. Die Mannschaften spielten im K.O.-System gegeneinander.Im Finale der Unterstufe gewannen am Ende die All Stars überragend mit einem 7:1 über die Fantastischen 6. Im kleinen Finale sicherten sich die Streetsoccers ‘09 mit einem 3:l-Sieg über das Dream Team den dritten Platz.
Bei den Oberstufen spielten die Mannschaften im Modus „Jeder gegen Jeden”. „Die Trickser” gewannen alle ihre Spiele und standen somit als Sieger der Oberstufe fest. Zweiter wurde die Borussia Heizung.
Das Ziel dieser Events und Aktionen auf den Mini-Spielfeldern soll nicht nur die Kooperation zwischen den beteiligten Schulen und Vereinen intensivieren, sondern vor allem die Integration von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund fördern.
Zum Schluss bedanken sich die Akteure bei den Schiedsrichtern, die nach Überzeugung der Beteiligten alle Spiele wirklich sehr gut geleitet haben.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1122
Von Josef Schmidt
WENDEN/ARNSBERG. Die Schüler der Wendener Konrad-Adenauer-Schule (KAS), die für ihren Lehrer Egbert Plum eine Aufsehen erregende Streik- und Protestaktion auf die Beine gestellt hatten (wir berichteten ausführlich), können seit gestern über einen Teilerfolg jubeln: Wie der Pressesprecher der Bezirksregierung Arnsberg, Christoph Söbbeler, auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, sei die geplante Versetzung Plums an die Hauptschule Neunkirchen (Siegerland) in .eine Abordnung umgewandelt worden – zunächst für die Dauer eines Jahres.
Zur Erinnerung: Nach den Streiks von über 200 Schülern in der vergangenen Woche auf dem Schulhof, nach Gesprächen bei Bürgermeister Brüser und Protesten vor dem Kreishaus in Olpe hatten sich auch Vertreter der Klassen- und Schulpflegschaft eingeschaltet sowie die Wendener SPD. Dennoch hatte die für die Hauptschulen in den Kreisen Olpe und Siegen zuständige Schulrätin Ulla Barth die Versetzung wegen des Lehrerüberhangs an der KAS als unabwendbar bezeichnet. Hoffnung keimte bei den Schülern auf, als bekannt wurde, dass die letzte Entscheidung von der Bezirksregierung Arnsberg getroffen werde.
Nach einem Gespräch von mehreren Wendener Sozialdemokraten an einem „runden Tisch” – u. a. mit Schulsprecher Tim Tolle und Anne Noehl von der Schulpflegschaft hatte Jochen Sauermann erklärt, eine zeitlich befristete Abordnung sei das anzustrebende realistische Ziel. Sauermann wörtlich: „Ich sehe nicht schwarz.” Zudem sei die Abordnung auch eine Möglichkeit, bei der niemand sein „Gesicht verliere”, eben ein vernünftiger Kompromiss. Christoph Söbbeler (RP Arnsberg) sagte gestern, die Entscheidung sei seines Wissens auch schon vom Lehrer-Personalrat abgesegnet worden. Nach dem nächsten Schuljahr solle die personelle Situation an der Konrad-Adenauer-Schule und möglicherweise auch der Neunkirchener Hauptschule neu unter die Lupe genommen werden.
Neuen personellen Erfordernissen müsse dann natürlich auch wieder Rechnung getragen werden.
Hintergrund: Vertreter der Schulpflegschaft hatten darauf hingewiesen, dass an der „KAS” in den nächsten Jahren mehrere Lehrer in Pension gingen und Plum dann wieder zurückkehren könne.
Söbbeler: „Natürlich gibt es kein Besitzrecht auf einen Lehrer. Aber es ist schön, wenn sich Schüler für einen Lehrer einsetzen.” Die jetzige Entscheidung sei eine pragmatische.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1124
Wenden. Der Golf-Erlebnistag war auch im GC Siegen-Olpe ein voller Erfolg, zum Tag der offenen Tür kamen zahlreiche Interessenten und hatten mächtig viel Spaß bei ihren ersten Versuchen, mit dem kleinen Ball umzugehen.
So bietet in diesem Frühjahr die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden gemeinsam mit dem Golfclub Siegen-Olpe eine Golf-AG für sportliche Jugendliche der Klassen 8 und 9 an. Von den vielen Bewerbern um die Teilnahme haben zwölf den Zuschlag bekommen. Jeden Dienstagnachmittag lernen sieben Jungen und fünf Mädchen bei Golf-Professional Martyn Robinson, Gaby Bracht (Lehrerin an der KAS und Golferin im GCSO), Präsident Rainer Bracht und Jugendwartin Vreneli Breyer-Helmrath, mit dem Schläger umzugehen. Kürzlich war „Elternsprechtag” für die AG. Einige Mütter und Väter guckten sich an, was ihre Kids gelernt haben und wie viel Spaß ihnen die AG macht. Anders als bei so manchem Elternsprechtag in der Schule konnten lauter „Einsen” und „Zweien” verkündet werden, denn der Trainingseifer der Schüler wird mit Erfolgen belohnt. Fußball ade oder nicht? Man kann ja beides versuchen, jedenfalls staunen die Nachwuchsgolfer nicht schlecht über ihre eigenen langen Schläge und die Tatsache, wie viel Ballgefühl nötig ist, um einen Chip nah ans Loch und schließlich den Ball auch hinein zu kriegen.
Die Talent-Scouts des Clubs halten Ausschau nach begabten Spielern: Drei Hauptschüler erhalten für ein Jahr kostenlose Mitgliedschaft und werden bei ihrer Erstausstattung unterstützt.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1126
Von Hartmut Poggel olpe@sauerlandkurier.de
Wenden. Eine recht stürmische Woche liegt hinter rund 90 Wendener Hauptschülern. Kein Orkan, sondern die drohende Versetzung eines beliebten Lehrers brachte die jungen Leute mächtig in Harnisch.
Am Montag begannen die Schüler mit ihrem Streik, auf Transparenten forderten sie „Plum muss bleiben”.Schulrätin Ulla Barth hatte gegen Mittag dann an der Schule ein Gespräch mit Schulleiter Joachim Winkelmann und den Schülern geführt, in dem sie die angekündigte Versetzung noch einmal bekräftigt hatte. Am Dienstag dann setzten sie ihre Unterstützung für den Pädagogen mit einem Protestmarsch zum Wendener Rathaus, wo sie ebenfalls mit Transparenten („Ohne Plum – ohne uns”) vehement den Verbleib des Lehrers forderten und auch ein Gespräch mit Bürgermeister Peter Brüser führen konnten.
Rund 70 der 90 Schüler setzten dann ihre Demonstration vor dem Kreishaus in Olpe fort. Zwei Schüler konnten mit der Schulrätin sprechen, auch in diesem Gespräch wurde noch einmal der Stand der Dinge, die Versetzung an eine Schule in Neunkirchen im Siegerland, von Ulla Barth eindeutig klar gestellt.
Dem Protest hatten sich inzwischen Eltern angeschlossen, die sich ebenso wie die Schüler darüber beklagten, dass eine ausführliche und nachvollziehbare Begründung für die Versetzung fehle, zumal in Wenden in den kommenden Jahren einige Pädagogen in den Ruhestand gehen.
„Das Vorgehen verdient Respekt”
Am Mittwoch lud dann die SPD Wenden Schüler- und Elternvertreter zu einem Gespräch ein. Vorsitzender Jochen Sauermann: „Dieses Gespräch hat ausdrücklich nichts mit dem “Kommunalwahlkampf zu tun, wir haben uns schon immer für eine personell und fachlich starke Hauptschule eingesetzt. Dies ist eine wichtige Aufgabe der Kommunalpolitik. Wir müssen als Kommune ein Interesse daran haben, eine gute Hauptschule mit guten Lehrern zu erhalten.” Den Schülern zollt er ausdrückliches Lob: „Was wir hier sehen, ist lebendige Demokratie – im 60.
Jahr der Bundesrepublik. Das Vorgehen der Schüler verdient Respekt.”
Ergebnis des Gesprächs am Mittwochabend: „Wir wollen Eltern und Schüler mit der Schulleitung an einen Tisch bringen, um einen Informationsaustausch zu erreichen.”
Und genau dies bemängelte Schulrätin Ulla Barth im Gespräch mit dem SAUERLANDKURIER: „Es wird zuviel über-, und zu wenig miteinander gesprochen.” Dadurch seien zu viele Teil- und Falschinformationen in Umlauf geraten.
Die Schulrätin: „Die Dienstaufsicht liegt bei der Bezirksregierung in Arnsberg. Ich bin in diesem Fall nur Ausführende. Und mein Kenntnisstand ist, dass Egbert Plum versetzt wird. Die Wendener Schule hat einen Lehrerüberhang. Was soll ich um umgekehrten Fall denn Eltern sagen, deren Schüler an Schulen mit Unterversorgung unterrichtet werden?”
Bei dem Gespräch zwischen SPD, Schülern und Eltern wurde die Möglichkeit einer zeitlich befristeten „Abordnung” Plums an die Siegerländer Schule ins Spiel gebracht. Barth: „Vorbehaltlich der Zustimmung der Personalvertretung in Arnsberg bleibt es bei einer Versetzung.”
Zur Sache
Berechtigter Zorn und Bürokratie – sie prallen beim Schülerprotest in Wenden aufeinander. Keine Frage: Meine Sympathien liegen auf der Seite der Schüler, zumal ich als Vater eines 16-Jährigen die Sorgen aller sehr gut nachvollziehen kann.
Der an einer Lehrerperson festgemachte Protest wirft jedoch ein Schlaglicht auf die Bildungspolitik in Bund und Land. Da muss wie in einem Basar offenbar zwischen Schulen um 0,47 Lehrerstellen gefeilscht werden, ist die Zukunft junger Leute von mathematischen Berechnungen abhängig.
Landauf, landab wird in Fensterreden über die Bedeutung von Bildung und Ausbildung für den Wirtschafts- und Hochtechnologiestandort Deutschland schwadroniert. Kinder sind unsere Zukunft, zumindest sagen alle Politiker so. Aber wenn es ernst wird, ist (angeblich) kein Geld da, um den Lehrer- und Erzieherberuf für junge Menschen attraktiv zu machen. Aber ohne sie keine Bildung, keine Mechaniker, Mechatroniker, Krankenschwestern, Physiker, Ingenieure, Ärzte… usw.
Ulla Barth ist sicher die falsche Adressatin für Anwürfe, das sind unsere Bundes- und Landespolitiker. Ein Paradigmenwechsel in der Politik ist bitter nötig. Hartmut Poggel
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1128
Von Josef Schmidt
WENDEN. Die Schüler- und Elternvertretung der Konrad-Adenauerschule (KAS) in Wenden, die gegen die Versetzung des Lehrers Egbert Plum kämpfen (unsere Zeitung berichtete), erhalten Schützenhilfe von der SPD Wenden. SPD-Vorsitzender Jochen Sauermann berief nach Bekanntwerden der Protest-Initiative einen „runden Tisch” ein, um doch noch eine Kompromisslösung auf den Weg bringen zu können.
Sauermann und weitere Sozialdemokraten trafen sich mit KAS-Schülersprecher Tim Tolle, Anne Noehl (Schulpflegschaft) und Schüler Daniel Söhnchen, um sich zu informieren und das weitere Vorgehen abzustimmen.
Wert legt Sauermann auf die Feststellung, dass sein Engagement nichts mit dem Kommunalwahlkampf zu tun habe. Sauermann: „Ich mache seit vielen Jahren Projekte mit der Schule, und es ist Aufgabe der Kommunalpolitik, sich für eine Schule vor Ort einzumischen.” Vor allem, wenn Schüler ein so beeindruckendes Beispiel für Demokratie und Solidarität gegeben hätten.
Hintergründe nach wie vor unklar
Bei den Eltern und Schülern sei nach wie vor nicht klar, warum ausgerechnet Plum gehen müsse und ebenso wenig, wie die Entscheidung zustande gekommen sei.
Bereits gestern, einen Tag nach dem „runden Tisch”, habe er ein Gespräch mit Plum und Schulleiter Winkelmann geführt, um das weitere Vorgehen abzuklären, nicht ohne einen ,Silberstreif am Horizont’ zu sehen.
Nach Informationen unserer Zeitung versuchen Eltern, Schüler und SPD, die geplante Versetzung Plums in eine zeitlich befristete Abordnung umwandeln zu lassen. Hintergrund: In den nächsten Jahren verliert die KAS durch Pensionierung mehrere Lehrer, so dass die derzeitige „Überversorgung” vom Tisch wäre und einer Rückkehr des beliebten Pädagogen nichts im Wege stünde.
Anne Noehl von der KAS-Elternvertretung gab sich kämpferisch: „Wir geben nicht auf, treffen uns seitens der Elternschaft am nächsten Mittwoch. Wir erwarten an die 30 Leute, denn fast alle, die ich angerufen habe, haben sofort gesagt, ,das ist uns wichtig’.”
Versetzungsort: Neunkirchen
Schülersprecher Tim Tolle hob hervor, dass viele Schüler bisher das Gefühl gehabt hätten, die höheren Behörden hätten den Protest nicht so richtig zur Kenntnis. Deshalb freue er sich, dass die örtliche Politik sich für die Angelegenheit interessiere und bei dem angestrebten Kompromiss mithelfen wolle.
In Erfahrung bringen konnte unsere Zeitung zwischenzeitlich, wohin Plum versetzt werden soll: Die Gemeinschaftshauptschule Neunkirchen (Siegerland) soll in den Genuss des Pädagogen kommen. Dort hat sich Plum auch schon vorgestellt. Der Schule fehlen für das nächste Schuljahr voraussichtlich drei bis vier Lehrer.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1130
ob Wenden/Olpe. „Wir verstehen nicht, warum unser Lehrer von unserer Schule weggehen soll”, das war das wichtigste Argument der rund 100 Schüler der Hautschule Wenden, als sie sich gestern Vormittag vor dem Rathaus zu einer Demonstration für ihren Pädagogen eingefunden hatten. Am Vortag hatten sie an der Schule einen Streik organisiert, um ihr Anliegen durchzusetzen.
„Herr Plum ist seit 15 Jahren an der Schule tätig und wir Schüler haben immer einen tollen Draht zu ihm gehabt”, sagte Sprecherin Janina Schönauer sachlich, aber auch ohne Verständnis für die geplante Maßnahme. „Ich selber wäre ohne Herrn Plums Hilfe sicher nicht zum jetzt bevorstehenden erfolgreichen Abschluss gekommen.” Auch andere Schüler der Stufe 10 sprachen sich für ihn aus. „Er war immer für uns zur Stelle, kümmerte sich auch um unsere persönlichen Probleme und war sogar in den Ferien zur Hilfe bereit.” Es geht um die Versetzung von Lehrer Egbert Plum, der neben seiner Tätigkeit als Klassenlehrer der 10.2 auch in den übrigen Klassen in den Bereichen Technik, Mathematik, Physik und Chemie unterrichtet.
Auch hat er, so die Schüler am gestrigen Morgen, sich um Praktika und Hilfen für den beruflichen Einstieg nach dem Schulabschluss gekümmert: „Der Lehrer liegt uns am Herzen. Er muss an unserer Schule bleiben, und deswegen sind wir heute alle hierher gekommen, um beim Bürgermeister um Hilfe zu bitten.”
Anschließend machten sich die Schüler auf zum Kreishaus nach Olpe. Eine Delegation sprach dort mit Schulrätin Ulla Barth. Diese lobte das Engagement der Schüler, bat aber um Verständnis, dass aufgrund eines Stellenüberhangs eine Versetzung unumgänglich sei.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1136
Von Kerstin Wördehoff
und Josef Schmidt
WENDEN. Der Widerstand gegen die geplante Versetzung des 48-jährigen Hauptschullehrers Egbert Plum von der Konrad-Adenauer-Hauptschule (KAS) weitet sich aus. Nachdem die Schüler bereits Montag Vormittag in der Schule gestreikt hatten (wir berichteten), ging der Protest gestern nun auch außerhalb der Schule weiter.
Knapp 90 Schüler zogen zunächst zum Wendener Rathaus, wo sie mit Bürgermeister Peter Brüser sprachen, rund 70 von ihnen weiter zum Olper Kreishaus. Auch die Elternvertretung erklärte, sich einschalten zu wollen.
„Wir wollen Plum” und „Plum muss bleiben” skandierten die aufgebrachten Schüler lautstark vor dem Eingang des Kreishauses und verlangten eine Stellungnahme von Schulrätin Ulla Barth. „Zwar hat sie sich gestern in unserer Schule blicken lassen, aber uns die Versetzung von Herrn Plum nie persönlich erklärt”, beklagten die Schüler. Darauf warteten sie zunächst vergeblich. Erst, als sich zwei Schülerinnen in das Gebäude der Kreisverwaltung wagten, war Ulla Barth bereit, ihnen persönlich die Ausweglosigkeit ihres Protests vor Augen zu führen: „Es lässt sich nichts ändern.”
Aber auch Eltern wollen die Entscheidung der Schulrätin nicht hinnehmen. Anne Noehl, 2. Vorsitzende des KAS-Fördervereins und Pflegschaftsvorsitzende der 10. Klasse, deren Klassenlehrer Plum ist: „Ein Jahr zuvor war die Klasse mit einem anderen Lehrer noch eine Problemklasse. Wenn die den Plum nicht bekommen hätten, wären die abgeschmiert.” Plum könne den Unterrichtsstoff gut vermitteln, setze einen gewissen Rahmen, in dem sich die Schüler dann durchaus frei bewegen könnten.
„Mehrere Lehrer gehen in den Ruhestand”
Noehl weiter: „Nach unseren Informationen gehen mehrere Lehrer in den nächsten Jahren in den Ruhestand. Und Plum kann gut und gerne noch 15 Jahre hier unterrichten. Wir werden jetzt in der Schulpflegschaft genau überlegen, was wir tun können.” Man solle lieber jemanden gehen lassen, der einen Zeitvertrag habe.
Den Protest der Schüler, unter denen sich auch ihre eigene Tochter befand, lobte Noehl ausdrücklich, auch, wenn die Schüler dafür unent-schuldigte Fehlstunden in
Kauf nähmen: „Es ist wichtig, für Dinge einzustehen, ganz egal wie sie ausgehen.”
Plum, wohnhaft in Netphen und seit etwa 15 Jahren an der Schule, wollte gestern auf unsere Anfrage nichts zu seinem Fall sagen. Er sei zwar kein Landesbeamter, sondern Angestellter, aber dienstrechtlich gälten für ihn ähnliche Vorschriften – im Klartext: Maulkorb.
Schulrätin Ulla Barth hatte len eine Rolle, soll heißen: Gerade Plum könne man andernorts gut gebrauchen.
Hintergrund: Plum ist nicht nur beliebt, sondern auch vielseitig, unterrichtet zahlreiche Fächer. Studiert hat er Sport und Biologie, gibt aber auch Mathe, Physik, Chemie, Informatik und Technik.
Aber, so Barth, auch der Anfahrtsweg des Lehrers zu seiner künftigen Schule spiele eine Rolle. Und auch dieser die Versetzung Plums u. a. damit begründet, dass Klassenlehrer der Abschlussklassen eher für eine Versetzung in Frage kämen. Klassenlehrer unterer Klassen sollten ihre Schüler noch weiterführen können. Zudem spiele der Fächerbedarf an anderen SchulePunkt spreche für die Plum-Versetzung.
Peter Brüser erklärte, er wolle sich nicht in personelle Angelegenheiten der Schule mischen, habe den Schülern aber versprochen, sich für die Gesprächsbereitschaft der Beteiligten einzusetzen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1134
Von NADINE DELISTAT und. JÖRG MEINHOLD
Wenden - Diese Schüler kämpfen, obwohl der Kampf aussichtslos scheint. Aber sie wollen keine Freistunden – sie wollen Ihren Lehrer behalten. Sie fordern: „Plum muss bleiben!”
Schüler der Konrad-Adenauer-Schule (KAS) in Wenden streikten, zogen zum Rathaus. Für ihren Lehrer Egbert Plum (48). Er unterrichtet seit 15 Jahren Mathe, Physik, Chemie, Technik, Informatik an der Hauptschule, ist Klassenlehrer der 10.2. – und sehr beliebt!„Er ist streng aber gerecht, fördert auch den Einzelnen, opfert seine Freizeit für uns – der beste Lehrer der Welt,” sagt Schulsprecher Tim Tölle(16)
Jetzt soll Plum versetzt werden. Denn an der KAS sind im Schuljahr 2009/2010 zwei Lehrerstellen zu viel besetzt. Plum soll an eine Schule, die vier Lehrer zu wenig hat. Schulrätin Ulla Barth (57), zuständig für Olpe und Siegen-Wittgenstein: „Ich versuche, Lehrermangel und -überschuss auszugleichen. Herr Plum unterrichtet begehrte Fächer, deshalb fiel die Wahl auf ihn.” Auch bei der Bezirksregierung Arnsberg steht Plums Schulwechsel fest. Sprecher Christoph Söbbeler (43): „Das ist eine normale Versetzung am Ende eines Schuljahres.”
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1132
WENDEN. Der Golf-Erlebnistag war auch im Golf-Club Siegen-Olpe ein voller Erfolg, zum Tag der offenen Tür kamen zahlreiche Interessenten und hatten mächtig Spaß bei ihren ersten Versuchen, mit dem kleinen weißen Ball umzugehen.
Weit über solche Projekte hinaus engagiert sich der Golf-Club in der Region für den Golfsport und ist stets offen für neue Golfer. So bietet die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden gemeinsam mit dem Golfclub Siegen-Olpe eine Golf-AG für sportliche Jugendliche der Klassen 8 und 9 an. Von den vielen Bewerbern haben 12 den Zuschlag bekommen. Jeden Dienstagnachmittag lernen sieben Jungen und fünf Mädchen bei Golf-Professional Martyn Robinson, Gaby Bracht (Lehrerin an der KAS und Golferin im GCSO), Präsident Rainer Bracht und Jugendwartin Vreneli Breyer-Helmrath, mit dem Schläger umzugehen.
Vor einigen Tagen war „Elternsprechtag” für die AG, und einige Mütter und Väter guckten sich an, was ihre Kids gelernt haben. Anders, als bei so manchem Elternsprechtag in der Schule konnten lauter „Einsen” und „Zweien” verkündet werden, denn der Trainingseifer der Schülerinnen
und Schüler wird mit Erfolgen belohnt.
Die Nachwuchsgolfer staunten nicht schlecht über ihre eigenen langen Schläge und die Tatsache, wie viel Ballgefühl nötig ist, um einen Chip nah ans Loch und schließlich den Ball auch hinein zu kriegen.
Kostenlose Mitgliedschaft
Wie spannend die Schüler das finden, zeigt sich daran, dass sie auch über die wöchentlichen zwei Stunden hinaus mit Engagement zum Üben kommen. Die Talent-Scouts des Clubs halten Aus-
schau nach den Spielerinnen und Spielern mit der meisten Begabung, denn drei der Hauptschüler werden für ein Jahr kostenlos die Mitgliedschaft im GCSO erhalten und natürlich bei ihrer Erstausstattung vom Club und Sponsoren unterstützt.
Der Golfclub Siegen-Olpe freut sich über das Interesse von Kindern und Jugendlichen am Golf und hilft ihnen gern beim Einstieg in ihr neues Hobby.
Bis zu den Sommerferien werden die Schülerinnen und Schüler der KAS also weiter den Schwung üben, die Regeln pauken und die Etikette erlernen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1140
Von Josef Schmidt
WENDEN. Schüler streiken für einen Mathelehrer: Was wie ein Aprilscherz anmutet, wurde gestern Morgen in der Konrad-Adenauer-Schule in Wenden Realität.
Schüler aus den oberen Klassen verließen mehrere Stunden ihre Klassenräume, protestierten lautstark und mit Transparenten gegen die geplante Versetzung ihres Lehrers Egbert Plum, der neben Mathematik Physik und Chemie unterrichtet.
Im Gespräch mit unserer Zeitung machten die Schüler ihrem Zorn Luft. Die 15-jährige Sonja brachte die Gemütslage der Streikenden auf den Punkt: „Alle haben Respekt vor ihm. Er ist zwar streng, aber gerecht, der beste Lehrer hier an der Schule.”
Und die 16-jährige Nadja, Klassensprecherin einer 8. Klasse, fügte mit Inbrunst hinzu: „Er setzt sich nicht nur für seine Klassen ein, sondern auch für einzelne Schüler.”
Mitten im Gespräch fordert eine Mikrophonstimme die Streikenden auf, wieder in die Klassen zurückzukehren, erntet dafür aber nur Pfui- und Buh-Rufe.
Hintergrund der geplanten Versetzung Plums ist eine Überversorgung der Hauptschule mit zwei Lehrerstellen für das Schuljahr 2009/2010. Die für die Hauptschulen in der Region Olpe/Siegen zuständige Schulrätin Ulla Barth ließ gestern auf Anfrage unse-Gut 200 Schülerinnen und rer Zeitung jedoch keinen Zweifel daran, dass es bei der Versetzung bleibe: „Diese Entscheidung ist sehr genau abgewogen worden und wird auch nicht mehr zurückgenommen.” Die Schule, an die Plum versetzt werde, habe vier Lehrer zu wenig.
„Plum muss bleiben” – Barth: Muss auch an andere Schulen denken
Auf ihren Transparenten ließen die Schüler der Adenauer-Schule gestern keinen Zweifel daran, dass sie bereit sind, für ihren Lehrer zu kämpfen: „Plum muss bleiben” war u. a. zu lesen. Gegen Mittag reiste jedoch eigens Schulrätin Ulla Barth an, führte ein ausführliches Gespräch mit einer Delegation der Schüler und mit Schulleiter Joachim Winkelmann. Barth ließ keinen Zweifel daran, dass sie die Versetzung durchsetzen werde. Die Wendener Hauptschule habe sogar zwei Stellen für das nächste Schuljahr zu viel. Schulleiter Winkelmann habe ihr gegenüber zwar für jede Stelle gekämpft, aber sie müsse auch an andere Schulen denken.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1138
KREIS OLPE. Der Golf-Erlebnistag war auch im GC Siegen-Olpe ein voller Erfolg. Weit über schöne Projekte wie dieses hinaus engagiert sich der GCSO für den Golfsport und ist stets offen für interessierte Noch-nicht-Golfer/innen. So bietet in diesem Frühjahr die Konrad Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden gemeinsam mit dem Golfclub Siegen-Olpe eine Golf-AG für sportliche Jugendliche der Klassen 8 und 9 an. Von den vielen Bewerbern um die Teilnahme haben 12 den Zuschlag bekommen.
Jeden Dienstagnachmittag lernen sieben Jungen und fünf Mädchen bei Golf-Professional Martyn Robinson, Gaby Bracht (Lehrerin an der KAS und Golferin im GCSO), Präsident Rainer Bracht und Jugendwartin Vreneli Breyer-Helmrath, mit dem Schläger umzugehen.
Danach war „Elternsprechtag” für die AG. Einige Mütter und Väter guckten sich an, was ihre Kids gelernt haben und wie viel Spaß ihnen die AG macht. Anders als bei so manchem Elternsprechtag in der Schule konnten lauter „Einsen” und „Zweien” verkündet werden, denn derTrainingseifer der Schülerinnen und Schüler wird mit Erfolgen belohnt.
Fußball ade oder nicht? Man kann ja beides versuchen, jedenfalls staunen die Nachwuchsgolfer/innen nicht schlecht über ihre eigenen langen Schläge und die Tatsache, wie viel Ballgefühl nötig ist, um einen Chip nah ans Loch und schließlich den Ball auch hinein zu kriegen. Wie spannend die Schülerinnen und Schüler das finden, zeigt sich daran, dass sie auch über die wöchentlich zwei Stunden hinaus fleißig zum Üben kommen.
Die Talent-Scouts des Clubs halten Ausschau nach den Spielerinnen und Spielern mit der meisten Begabung, denn drei der Hauptschüler/innen werden für ein Jahr kostenlos die Mitgliedschaft im GCSO bekommen und bei ihrer Erstausstattung vom Club und Sponsoren aus dem GCSO unterstützt.
Bis zu den Sommerferien werden die Schülerinnen und Schüler der KAS also weiter fleißig den Schwung üben, die Regeln pauken und die Etikette erlernen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1144
sz Dörnscheid. In einer Kooperation bieten die Konrad-Adenauer-Gemeinschaftshauptschule Wenden und der Golfclub Siegen-Olpe eine Golf Arbeitsgemeinschaft für Jugendliche der Klassen 8 und 9 an. Von den vielen Bewerbern um die Teilnahme haben zwölf den Zuschlag bekommen.
Jeden Dienstagnachmittag lernen sieben Jungen und fünf Mädchen bei Golf-Professional Martyn Robinson, Gaby Bracht, Lehrerin an der Schule und Golferin im Golfclub Siegen-Olpe, Clubpräsident Rainer Bracht und Jugendwartin Vreneli Breyer-Helmrath, mit dem Schläger umzugehen.
Kürzlich war „Elternsprechtag” für die AG. Einige Mütter und Väter schauten sich an, was ihre Kinder gelernt haben und wie viel Spaß ihnen die AG macht, Wie spannend die Schülerinnen und Schüler das finden, zeigt sich daran, dass sie auch über die wöchentlich zwei Stunden hinaus fleißig zum Üben kommen. Die Talent-Scouts des Clubs halten Ausschau nach den Spielerinnen und Spielern mit der meisten Begabung, denn drei der Hauptschülerinnen und Hauptschüler werden für ein Jahr kostenlos die Mitgliedschaft im Club bekommen und auch bei ihrer Erstausstattung vom Club und Sponsoren aus dem Verein unterstützt!
Bis zu den Sommerferien werden die Schülerinnen und Schüler der KAS weiter fleißig den Schwung üben, die Regeln pauken und die Etikette erlernen.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1142
hobö Wenden. Von der fast noch nagelneuen Tartanbahn auf dem Sportplatz am Konrad-Adenauer-Schulzentrum war am Donnerstagvormittag nicht fiel zu sehen. Derart dicht gedrängt liefen dort hunderte von Schülern eine Runde nach der anderen. Insgesamt beteiligten sich rund 700 Kinder und Jugendliche am Laufabzeichentag der Wendener Hauptschule.
Der Einladung der Sportfachkonferenz waren nicht nur die Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgänge der Hauptschule gefolgt, sondern auch erstmals Kinder der Westerberg-Grundschule Wenden sowie zum zweiten Mal Kinder der Katholischen Grundschule Gerungen.
Unter dem Motto „Laufen macht den Kopf frei, erhöht die Ausdauerfähigkeit in Schule und Freizeit, gibt Selbstvertrauen und hält fit” fand die Aktion zum dritten Mal insgesamt statt. Ziel der Teilnehmer ist das Laufabzeichen des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV) in fünf
verschiedenen Stufen. So konnten die Schüler auch am Donnerstag zwischen 15, 30, 60, 90 und 120 Minuten lang laufen. Das Tempo sowie den Zeitpunkt des Ausstiegs konnten die Kinder und Jugendlichen entsprechend des eigenen Leistungsvermögen selbst bestimmen. Je nach der Laufdauer bekamen sie entsprechende Laufabzeichen überreicht.
Die Schülerinnen und Schüler waren mit erstaunlich großem Engagement bei der Sache, galt es doch auch, vor zahlreichen Zuschauern zu laufen. Erfolgreiche Athleten der Sportgemeinschaft Wenden waren ebenfalls zugegen und gaben den Nachwuchsathleten wichtige Tipps. So auch der erfolgreiche Landstreckenläufer Dominik Sasse und die Deutsche Juniorenmeisterin im Hürdenlauf, Aniko Bozsik.
Die Sportfachkonferenz wertete das von einigen Sponsoren und dem Förderverein der Schule unterstützte Projekt einmal mehr als Erfolg.
http://www.kasnews.de/zeitungsarchiv/?p=1146

