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Created by hanskottke on 11/11/2009
Last updated: 14/04/12 at 13:01
Oster-Aktion der LINKEN Braunschweig
Wie jedes Jahr eine kleine Aktion zu Ostern des Kreisverbandes Braunschweig - die LINKE
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Ostermarsch 2012 in Braunschweig
Braunschweiger Ostermarsch 2012 Kriege ächten! Zivil handeln! Abrüsten!
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http://www.youtube.com/watch?v=MCnL1W5a774&feature=youtube_gdata
Im Rahmen des Kulturfrühstücks des Kolleg 88 e.V. Braunschweig hielt Prof. Dr. Wolfgang Kinkel einen sehr interessanten Vortrag mit dem Titel: “Der ZUFALL als Voraussetzung für KREATIVITÄT und ORDNUNG”.
Vorüberlegungen seines Vortrags bestanden in folgenden Hypothesen:
Die Welt, in der wir leben, ist nicht vorbestimmt, sondern z u f ä l l i g .
Wie aber kann aus ZUFALL und “Chaos” ORDNUNG entstehen?
Was wissen dazu W i s s e n s c h a f t und P h i l o s o p h i e ?
Fachübergreifende Einsichten aus Mathematik, Physik und Informatik mit Evolutionstheorie, Gehimforschung, Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwissenschaften sollen die oben gestellten Fragen helfen zu beantworten.
Z i e l ist es auch zu zeigen, wie wir lernen können, mit dem ZUFALL zu leben – in Natur und Gesellschaft.
Schon die erste These ist ein ganz schön großer Brocken… Doch eine Hypothese (altgriechisch ὑπόθεσις, hypóthesis = ‚Unterstellung‘, ‚Voraussetzung‘, ‚Grundlage‘) ist eine Aussage, deren Gültigkeit man für möglich hält, die aber nicht bewiesen oder verifiziert ist. Für Hypothesen ist es üblich, dass die Bedingungen angegeben werden, unter denen sie gültig sein sollen.
Es heißt also, sich seine eigenen Gedanken über die von Prof. Dr. Kinkel gemachten Hypothesen zu machen. Einstein schleuderte den “Quantentheoretikern” den berühmten Ausspruch entgegen: “Gott würfelt nicht!” Hinter seiner Weltordnung stand noch ein deterministisches Weltverständnis.
Doch dabei geht es Prof. Dr. Kinkel keineswegs um die Annahme “eines blinden Schicksals” oder “Zufalls”. Seine Ausführungen sind da wesentlich differenzierter!
Aber urteilt selbst – hier die zwei Scripte zu seinem Vortrag:
Kinkel: Zufall – Script 1
Kinkel: Zufall – Script 2
Prof. Dr. Kinkel hat mir zugesagt, später noch einen Podcast zu dieser Thematik zu erstellen, den ich dann in diesen Artikel setzen werde.
CIAO Hans
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http://www.hanskottke.de/wordpress/?p=2612
Thorsten Stelzner, Lyriker in Braunschweig, lässt sich tief ins Seelenleben blicken. Was der gebürtige Wolfenbütteler in seinen Lebensjahren so alles erlebt und in seinem Umfeld beobachtet hat, schlägt sich nieder in seinen Versen. Thorsten Stelzner ist ein Kritikaster, Lästerer, Richter, Nörgler, Lästermaul, Tadler.
Seine Biographie beschreibt er wie folgt:
Das Licht der Welt erblickte ich,
denn ich war nicht blind
im Alter von Sekunden nur,
denn ich war noch Kind…..
Das war am 19.03. 1963 im beschaulichen Wolfenbüttel – Jägermeisterstraße – Eltern – zwei Geschwister – zwei Platzwunden – eine Gehirnerschühütttterung – schwingt noch nach! Dann Umzug nach Braunschweig/Weststadt. Ganz heftiger Kulturschock für einen 7-jährigen. Auf die Fresse gab´s. Am ersten, am zweiten, am dritten Tag, – ich war der Neue und neue sind doof und Opfer. Klassenwechsel, super! Jetzt war ich nicht mehr nur der doofe Neue, sondern auch die Petze und der Feigling. Das sollte sich ändern, etwas später, da kommen wir noch zu.
Er erlaubte mir, Videoaufnahmen von seinen “tagesthemen” beim Satirefest in der Brunsviga zu machen.
Hier einige Ausschnitte:
Links:
Homepage von Thorsten Stelzner
Kalender 2012 – Tagesthemen – Lyrik/Kunstkalender Stelzner/Lehnhof
CIAO Hans
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http://www.hanskottke.de/wordpress/?p=2571
Thorsten Stelzner beim Satirefest-Brunsviga 2012 in Braunschweig
Thorsten Stelzner, Lyriker in Braunschweig, lässt sich tief ins Seelenleben blicken. Was der gebürtige Wolfenbütteler in seinen Lebensjahren so alles erlebt und in seinem Umfeld beobachtet hat, schlägt sich nieder in seinen Versen. Thorsten Stelzner ist ein Kritikaster, Lästerer, Richter, Nörgler, Lästermaul, Tadler.
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Lichterkette 2012 im Braunschweiger Land
24.000 Menschen beteiligten sich am Sonntagabend bei der Lichterkette (pro Atomausstieg) im Braunschweiger Land.
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(der Text wirkt nur mit der Musik!)
Moritat auf Bundespräsident Wulff
So hört all ihr Bürger,
was hier zuland passieret ist.
Glaubt es kaum,
doch es ist wahr,
der Präsident Wulff
ist nicht mehr da.
Als “teutscher” Soldat
erhielt er den Marsch,
geblasen vom Heerchor,
das war echt für’n Arsch.
Nach nur 20 Monaten
in seinem Amt
war seine Führung
doch schnell recht vakant.
Er trieb’s mit den Freunden,
nahm Geld von ihnen an!
Das ist nicht das Rechte
für’n Ehrenmann,
das ist nicht das Rechte
für’n Ehrenmann!
Doch nun kommt es dicke
und keiner kann’s versteh’n:
Glaubt es kaum,
doch es ist wahr,
er will dafür Rente
und auch Mobiliar.
Ein Ehrensold,
der stehe ihm zu.
Als Jungpensionär
setzt er sich dann zur Ruh.
Ist das denn der Brauch
hier in unserem Land?
Mir ist kein zweiter
Fall derart bekannt.
Wird einer gekündigt,
fällt Lohn einfach flach!
Das ist nicht die Rettung
für’n Arbeitsmann,
das ist nicht die Rettung
für’n Arbeitsmann.
Die Mehrheit der Bürger
verstehet dies alles nicht.
Glaubt es kaum,
doch es ist wahr,
sie bliesen beim Marsch
die Vuvuzela.
So’n Präsident,
das ist allen klar,
den wollen sie wählen,
wohl alle fürwahr.
Dann spricht er für’s Volk,
und das hoffen wir mal,
wär doch ein sehr deutliches
neues Fanal.
Verlangt wird er offen
und nicht korrumpiert!
Damit sowas niemals
mehr wieder passiert,
damit sowas niemals
mehr wieder passiert.
CIAO Hans
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http://www.hanskottke.de/wordpress/?p=2558
Auf einer interessanten Veranstaltung des energieforum region braunschweig ging es um erneuerbare Energien.
Seit November 2011 hat Braunschweig einen neuen Stadtrat. Wie wirkt sich dies auf die lokale Energiepolitik aus? Hierzu wurden die Mitglieder des Braunschweiger Rates befragt.
2010 wurde für die Stadt Braunschweig ein Klimaschutzkonzept erstellt. Basierend hierauf hatte der vorherige Rat erste Maßnahmen beschlossen. Wie wird der gegenwärtige Stand der Umsetzung bewertet und welche Änderungen und Weiterentwicklungen sind nötig?
Die Einbindung der Braunschweiger Bürger ist von zentraler Bedeutung für die Energiewende. Durch welche Unterstützung und welche Instrumente soll diese erfolgen, um die Klimaschutzziele auch wirklich zu erreichen?
Ich habe ein paar Videoaufnahmen gemacht:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Unterstützt wurde die Veranstaltung von
Link: SUN-AREA- Solardach-Potenzialkataster für Braunschweig
CIAO Hans
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http://www.hanskottke.de/wordpress/?p=2548
Energiewende in Braunschweig - Ratsmitglieder nehmen Stellung Teil 4
Seit November 2011 hat Braunschweig einen neuen Stadtrat. Wie wirkt sich dies auf die lokale Energiepolitik aus? Hierzu sollen die Mitglieder des Braunschweiger Rates befragt werden. 2010 wurde für die Stadt Braunschweig ein Klimaschutz- konzept erstellt. Basierend hierauf hatte der vorherige Rat erste Maßnahmen beschlossen. Wie wird der gegenwärtige Stand der Umsetzung bewertet und welche Änderungen und Weiterentwicklungen sind nötig? Die Einbindung der Braunschweiger Bürger ist von zentraler Bedeutung für die Energiewende. Durch welche Unterstützung und welche Instrumente soll diese erfolgen, um die Klimaschutzziele auch wirklich zu erreichen?
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http://www.youtube.com/watch?v=UPCRDko8bBk&feature=youtube_gdata
Energiewende in Braunschweig - Ratsmitglieder nehmen Stellung Teil 3
Seit November 2011 hat Braunschweig einen neuen Stadtrat. Wie wirkt sich dies auf die lokale Energiepolitik aus? Hierzu sollen die Mitglieder des Braunschweiger Rates befragt werden. 2010 wurde für die Stadt Braunschweig ein Klimaschutz- konzept erstellt. Basierend hierauf hatte der vorherige Rat erste Maßnahmen beschlossen. Wie wird der gegenwärtige Stand der Umsetzung bewertet und welche Änderungen und Weiterentwicklungen sind nötig? Die Einbindung der Braunschweiger Bürger ist von zentraler Bedeutung für die Energiewende. Durch welche Unterstützung und welche Instrumente soll diese erfolgen, um die Klimaschutzziele auch wirklich zu erreichen?
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Energiewende in Braunschweig - Ratsmitglieder nehmen Stellung Teil 2
Seit November 2011 hat Braunschweig einen neuen Stadtrat. Wie wirkt sich dies auf die lokale Energiepolitik aus? Hierzu sollen die Mitglieder des Braunschweiger Rates befragt werden. 2010 wurde für die Stadt Braunschweig ein Klimaschutz- konzept erstellt. Basierend hierauf hatte der vorherige Rat erste Maßnahmen beschlossen. Wie wird der gegenwärtige Stand der Umsetzung bewertet und welche Änderungen und Weiterentwicklungen sind nötig? Die Einbindung der Braunschweiger Bürger ist von zentraler Bedeutung für die Energiewende. Durch welche Unterstützung und welche Instrumente soll diese erfolgen, um die Klimaschutzziele auch wirklich zu erreichen?
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http://www.youtube.com/watch?v=nSUNanUOaKI&feature=youtube_gdata
Energiewende in Braunschweig - Ratsmitglieder nehmen Stellung Teil 1
Seit November 2011 hat Braunschweig einen neuen Stadtrat. Wie wirkt sich dies auf die lokale Energiepolitik aus? Hierzu sollen die Mitglieder des Braunschweiger Rates befragt werden. 2010 wurde für die Stadt Braunschweig ein Klimaschutz- konzept erstellt. Basierend hierauf hatte der vorherige Rat erste Maßnahmen beschlossen. Wie wird der gegenwärtige Stand der Umsetzung bewertet und welche Änderungen und Weiterentwicklungen sind nötig? Die Einbindung der Braunschweiger Bürger ist von zentraler Bedeutung für die Energiewende. Durch welche Unterstützung und welche Instrumente soll diese erfolgen, um die Klimaschutzziele auch wirklich zu erreichen?
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ACTA Demonstration in Braunschweig.mpg
Freiheit JA - ACTA NEIN Demonstration in Braunschweig 25.Februar 2012
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http://www.youtube.com/watch?v=QFoao8_iS44&feature=youtube_gdata
(1)
Ich sitze an meinem Computer und versuche, mir einfach einmal vorzustellen, wie es mit der Menschheit so läuft…
Zunächst stelle ich mir vor, ich wäre in einer Höhle und bin einer der ersten Menschen. Mein Name ist Homo sapiens und wir befinden uns in der Zeit vor ca. 60.000 Jahren. Das ist noch nicht lange her, wenn man bedenkt, dass die Erde vor 4,6 Milliarden Jahren entstand. Unvorstellbare Zahlen – ich nehme mir immer analog die Zahlen in Euro vor: 60.000 Euro kann ich mir vorstellen, bei Milliarden Euro kommen wir schon in den Bereich eines Eurorettungsschirmes…
Meine Vorfahren sind auf einer langen Wanderung aus Afrika über den afrikanischen Graben bis nach Europa gelangt – ganz langsam, nur 5 km pro Generation sind sie gewandert.
Und nun sitz ich hier in meiner Gruppe als Ergebnis von Zufall und Zwang: dem Zufall meiner Gene und dem Zwang meiner Umwelt. Ich habe mich angepasst und kann überleben.
Mein aufrechter Gang ermöglicht mir, Tiere in der Gruppe zu jagen, und der Gebrauch von Werkzeugen brachte mir das Feuer. Durch meine starken Kieferknochen kann ich das erjagte Fleisch besser verwerten, und mein einzigartiges Gehirn gibt mir die Freiheit, nicht nur Teil der Natur zu sein, sondern auch die Natur in meinem Sinne zu nutzen. Doch wir leben trotzdem immer an der Hungergrenze. Die Jagd ist anstrengend und nicht immer erfolgreich.
Wir sammeln Früchte von den Bäumen und Samen, die unseren Speiseplan ergänzen und uns mitunter über Wasser halten.
Wir haben eine feste Gruppenstruktur. Gewiss gibt es mitunter Streitereien in unserer Gruppe, doch wichtig ist nur die Zeugung von Nachwuchs, damit unsere Gruppe überlebt und sich gegen die Konkurrenz durchsetzt.
Und wir begraben unsere Toten, was uns von den Tieren unterscheidet.
Die Natur bestimmt unser Leben, die Sonne, das Eis, der Schnee und der Regen.
Die Tiere, die wir jagen, sind der Boden unserer Kultur: wir malen ihre Bilder an die Wand der Höhle.
Die Vergangenheit sind unsere Toten und die Zukunft bestimmt die Frage des Erfolges in der Jagd.
Was werden wird: wir wissen es nicht. Unser Motto lautet einfach: überleben!
(2)
In den folgenden Jahrtausenden bildeten wir viele erste Hochkulturen in Asien, Afrika und Amerika.
Die periodischen Überschwemmungen machten das Land fruchtbar, wodurch intensive Landwirtschaft betrieben werden konnte. So wurden wir nomadisierenden Wildbeuter zu Ackerbauern und Viehzüchtern. Für den Bau von Bewässerung und Staudämmen wurde zudem eine gesellschaftliche Organisation notwendig. Die Verteilung des knappen fruchtbaren Landes und die Zuteilung der Wassernutzung erforderte eine Verwaltung und Rechtsprechung. Es begann eine Aufspaltung der Menschen in verschiedene Gruppen mit verschiedenen Rechten, eine Trennung in Herrschende und Beherrschte.
Eine Bevorratung von Getreide war für die Fälle ausbleibender Überschwemmungen erforderlich. Auch die Bevorratung erforderte Organisation und Planung. Zur Berechnung der Flut wurde ein Kalender entwickelt, der Kenntnisse in Mathematik und Astronomie voraussetzte. Mathematik wurde auch für den Bau der Städte benötigt.
Parallel zur politischen Organisationsbildung entstand in fast allen Hochkulturen eine religiöse Hierarchie, die den Herrscher als von den Göttern eingesetzt stützte. Gesellschaftliche Normen wurden als Gesetze festgeschrieben. Bekannt ist der sogenannte Kodex Hammurabi im altbabylonischen Reich. In 280 Paragrafen regelte er Aspekte des bürgerlichen Rechts, das Straf- und Verwaltungsrecht. Es überlieferte zahlreiche Einzelfallentscheidungen, die sich oft durch große Härte auszeichneten.
Wir Menschen suchten stets nach einem Ordnungsprinzip. Eine Ordnung stabilisiert das gesellschaftliche Gefüge und dämpft unsere individuellen Ängste.
Auslöser für viele kulturelle Entwicklungen war der Glaube an das Leben nach dem Tod und der daraus sich entwickelnde Totenkult, der bei den Ägyptern so stark ausgebildet war, dass sich die Menschen ihr ganzes Leben mit der Ausgestaltung ihres Grabes beschäftigten.
Im traditionellen religiösen Mythos wird durch den Mythos das Dasein der Menschen mit der Welt der Götter verknüpft.
Im Reich der Ägypter – wie auch in anderen Hochkulturen – hatte jeder Gott seinen eigenen Tempel, in dem Statuen der jeweiligen Götter standen.
Der sumerischen Gilgamesch-Epos ist religionsschöpfend. Es geht um Weltverständnis, Welterklärung und um Fertigwerden mit der Welt, dem Zusammenleben mit anderen Menschen und damit um Fertigwerden mit dem eigenen Leben. Wir Menschen suchen einen Weg durch das Leben.
Und dabei ist es immer wieder die Angst, die uns ein Wohlbefinden oder Glücklichsein erschwert. Die Angst vor der Zukunft, die Angst vor dem eigenen Tod. Durch die Angst können wir nicht glücklich oder frei sein.
(3)
Die meisten Religionen des Altertums waren polytheistisch – nur wenige Religionen des Altertums waren monotheistisch wie das Judentum und später das Christentum und der Islam.
Die Religion ermöglichte uns, unsere Gegenwart so zu leben, wie sie ist, während wir gleichzeitig auf eine bessere Zukunft im Jenseits warten. Ein unendliches und gutes Wesen, eben ein göttliches Wesen, das uns über alles liebt, bewahrt uns vor der Einsamkeit, der Angst und der Endlichkeit unseres Lebens. Wir werden unsere Liebsten in einem jenseitigen Leben wiedersehen. Was für ein Trost! Und um so gerettet zu werden brauchen wir nur zu vertrauen – einen Glauben an Gott und Demut, die in der Einsicht in die Notwendigkeit und im Willen zum Hinnehmen der Gegebenheiten begründet ist – einer erzwungenen Selbstunterwerfung.
Mit dem Auftreten der ersten Philosophen im alten Griechenland um ca. 500 v.Chr. geschieht nun etwas grundlegend Neues: sie wollen das Seelenheil nicht mehr durch ein höheres Wesen, einen anderen – nämlich Gott erreichen, sondern suchen das Seelenheil durch sich selbst, durch eigene Erkenntnis, eigene Vernunft. Dabei wurde das Geschäft der Philosophie von freien Bürgern in Athen betrieben, von Männern, die wohlhabend waren, Zeit und Muße hatten und natürlich auch ihre Sklaven! (bis auf wenige Ausnahmen, wie Sokrates oder Diogenes).
Als erstes wollten sie ein Mindestmaß an Erkenntnis über die Welt, in der sich unser Leben abspielt, und die Instrumente der Erkenntnis erwerben.
Des weiteren fragten sie nach der richtigen Weise des Zusammenlebens der Menschen, der praktischen Ethik. Und schließlich die Frage nach der Weisheit, um die Ängste zu überwinden und ein möglichst glückliches und freies Leben führen zu können.
Die Griechen (vor allem im Stoizismus) versuchen das Wesentliche der Welt vor allem in ihrem inneren Wesen der Harmonie, der gleichzeitig gerechten und schönen Ordnung zu sehen, dem “Göttlichen”, was sie Cosmos nennen. Dieses Göttliche ist kein persönliches Wesen, sondern die Weltordnung, das Universum als Ganzes. Diese wunderbare Ordnung der Dinge wird von den Griechen auch “Logos” genannt. Stellt man sich die Welt als ein harmonisches Lebewesen dar, so ist das Weltall beseelt und mit Empfindungsvermögen und Vernunft begabt. Alles was geschieht, geschieht zu Recht und der letzte Zweck des Lebens besteht darin, seinen richtigen Platz in der Ordnung zu finden. Es geht vor allem um die Beschreibung des Cosmos, seine Organisation und Harmonie – nicht um die Störungen wie z.B. Naturkatastrophen.
Sich mit dem Cosmos zu verbinden oder sich in ihn eiunzuordnen wurde zur Richtschnur für jede gerechte Handlung, das Prinzip jeder Moral und jeder Politik. Konkret ging es darum, im praktischen Leben zu einem Einklang mit der Harmonie zu gelangen, um in ihr seinen richtigen Platz zu finden, der jedem im Ganzen zusteht.
In den Augen der griechischen Stoiker (wie teilweise auch der Buddhisten) wird die menschliche Existenz vor allem von zwei Dingen blockiert: das Festhalten an der Vergangenheit und die Sorge um die Zukunft. Ständig verpassen wir dadurch den Augenblick und können diesen nicht voll auskosten. Abschneiden muss man also zweierlei: die Furcht vor der Zukunft und die Erinnerung an das Ungemach der Vergangenheit. Letzteres geht mich nichts mehr an, ersteres noch nicht. Nach Epiktet ist das gute Leben ein Leben ohne Hoffnungen und Ängste, in dem man seiner Existenz versöhnt ist und die Welt, so wie sie existiert, voll akzeptiert.
Die stoische Philosophie bleibt anonym und unpersönlich. Für sie ist der Tod nur ein Übergang von einem persönlichen Zustand in einen Zustand der Verschmelzung mit dem Kosmos, wobei wir unsere Individualität verlieren.
(4)
Und genau hier setzt nun das Christentum an und besiegt schließlich die griechische Philosophie. Das Christentum verspricht uns wirklich alles, was wir wollen: eine endlich auch persönliche Unsterblichkeit und mit ihr das Heil unserer Angehörigen. 15 Jahrhunderte wird das Christentum die westliche Welt beherrschen! Im Christentum hat auch die Vernunft Platz. Vernunft heißt hier aber, die großen Texte der Evangelien zu verstehen, die Botschaft Christi auszulegen. Es gilt, die Natur als Schöpfung Gottes zu verstehen und zu deuten. Dabei nimmt der Glaube den Platz der Vernunft ein: Es geht nicht mehr so sehr darum, durch sich selbst zu denken, als auf einen anderen zu vertrauen. Demut ist notwendig, um den Verstand auszuschalten, um zu vertrauen und dem Glauben Raum zu geben genauso wie die Demut eines Gottes, der sich so erniedrigt, dass er Mensch wird unter den Menschen.
Die Weisheit oder Lebensdisziplin wird eine schulische Disziplin – Scholastik – man philosophiert über den Sinn der Heiligen Schrift oder die Natur als Werk Gottes, aber nicht mehr über die letzten Zwecke des menschlichen Lebens.
Und das Christentum gibt einen neuen Impuls: der moralische Wert eines Menschen hängt NICHT wie bei den Griechen von seinen natürlichen Gaben oder Talenten ab, sondern von dem Gebrauch, den er davon macht, also von seiner Freiheit und nicht von seiner Natur! Damit verlassen wir die hierarchische aristokratische griechische Welt. Die Christen behaupten, dass der Logos – also das Göttliche – nicht mehr mit der harmonischen Weltordnung als solcher identisch ist, sondern in einem außerordentlichen Wesen, in Christus, verkörpert! Das Christentum ersetzt die anonyme Heilslehre der Griechen durch das Versprechen, dass wir durch Christus als Person gerettet werden. Die menschliche Person wird durch das Christentum aufgewertet. Die Menschenwürde ist für alle dieselbe. Alle Menschen sind gleichwertig. Die Freiheit und nicht mehr die Natur wird zum Fundament der Menschheit!
Das Christentum räumt dem Gewissen einen bedeutenden Platz ein. Weil es den Geist höher stellt als den Buchstaben des Gesetzes, schreibt es praktisch keine Gebote für das tägliche Leben vor…
Im Gegensatz zu den griechischen Stoikern verspricht uns das Christentum die Unsterblichkeit der einzelnen Person. “Die Liebe in Gott” und die “Nächstenliebe” erweist sich aus der Sicht der Christen stärker als der Tod. “Die Liebe in Gott” ermöglicht die Unsterblichkeit der Seele, die Auferstehung unseres Körpers. Im Christentum finde ich quasi meine Unsterblichkeit (und nicht nur meine!).
(5)
Im 16. Jahrhundert gerät der christliche Glaube, der den strengen Zwängen der Kirche unterstellt war, in eine schwere Krise. Neue Erkenntnisse der Wissenschaft stellen die Prinzipien der Kirche in Frage. Kopernikus (1543) und Galileo (1632) stoßen die Erde aus dem Zentrum der Weltsicht und setzen die Sonne an ihre Stelle. Die Gundmauern des Christentums selbst wurden erschüttert und der Gehorsam gegenüber Gott war nicht mehr selbstverständlich. Die Zerstörung des Weltbildes d.h. der Ersatz der Vorstellung der Welt als eines wohlgeordneten Ganzen, in welchem die räumliche Struktur eine Hierarchie der Vollkommenheit und der Werte verkörperte, durch die eines grenzenlosen oder sogar unendlichen Universums, welches nicht länger durch natürliche Unterordnung, sondern nur durch die Identität seiner letzten und grundlegenden Bestandteile und Gesetze zusammengehalten wird, hat in den Köpfen der damaligen Zeit einen Zustand der Verwirrung hinterlassen. Von nun an wird die “experimentelle Methode” , die bisher praktisch unbekannt war, die Grundlage der Zukunft der modernen Wissenschaft.
Wenn die Weltordnung, Harmonie, Schönheit und Güte nicht mehr durch Gott vorgegeben sind, dann muss der Mensch selbst von außen Ordnung in dieses Universum bringen.Um einer desillusionierten Welt Sinn zu geben, bedarf es einer aktiven Erarbeitung der Weltordnung.
Immanuel Kant (Kritik der reinen Vernunft 1781) formuliert den Gedanken, dass sich die Wissenschaft von nun an als eine Arbeit der Verknüfung versteht, einer Synthese.
Von nun an wird der Mensch in den Mittelpunkt gestellt und man spricht von der Philosophie des Humanismus. Die neue humanistische Ethik mit dem Begriff der Freiheit des Menschen wurde besonders durch Rousseau (1755) beeinflusst. Er beschäftigte sich mit der Frage, was ist der Unterschied zwischen Mensch und Tier? Bei Aristoteles definiert sich der Mensch als “vernünftiges” Tier. Bei Rosseau ist das entscheidende Unterscheidungsmerkmal die Freiheit. Der Mensch besitzt die Fähigkeit, sich sein ganzes Leben lang zu vervollkommnen, während das Tier von Anfang an und auf sichere Weise von der Natur, vom Instinkt geleitet wird, und sozusagen “augenblicklich”, von Geburt an, vollkommen ist. Ein Tier hat nicht die Freiheit, sich zu perfektionieren. Im Menschen ist die Natur zwar noch da, doch der Mensch kann von den natürlichen Regeln abweichen und sich sogar eine Kultur schaffen. Der Mensch kann sich Exzessen hingeben, was dem Tier verwehrt ist. Im Menschen “spricht der Wille noch, wenn die Natur schweigt”.
Daraus folgt: die Menschen sind Träger ihrer eigenen individuellen Geschichte und es gibt die Geschichte ihrer Gesellschaften – Kultur und Politik. Da es keine Menschennatur gibt, da kein natürliches oder soziales Programm ihn vollständig einschließen kann, ist der Mensch, ob Mann oder Frau, frei, unendlich vervollkommnungsfähig und keineswegs durch vorgebliche, mit der Rasse oder dem Geschlecht verknüpfte Bedingungen vorprogrammiert. Und weil der Mensch frei ist, in keinem natürlichen oder historischen Code eingeschlossen ist, ist der Mensch ein moralisches Wesen. Er hat die Freiheit der Wahl zwischen guten und schlechten Taten.
Das Tier und die Natur sind eins – der Mensch und die Natur sind zwei…
Doch diese Freiheit muss da aufhören, wo die Freiheit der anderen anfängt. Kant forderte in seinem kategorischen Imperativ 1785 „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Wir müssen also Rücksicht nehmen auf die Freiheit des anderen.
Umsetzung grundlegender Werte und Ideen der Aufklärung waren die Ziele der Französischen Revolution 1789 – insbesondere die Menschenrechte. „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ war ihr Motto, die Würde des Menschen hatte sie sich auf ihre Fahnen geschrieben. In Paris sorgten Revolutionsausschüsse und Volksgesellschaften dafür, dass sogar alle Kirchen der Hauptstadt schließlich dem Kult des höchsten Wesens – der Vernunft – geweiht wurden und dass in sämtlichen Pariser Sektionen ein Kult für die Märtyrer der Freiheit eingeführt wurde. Die frühen religionspolitischen Maßnahmen der Revolution zielten auf die Gleichstellung der Religionen und die Beseitigung der kirchlichen Standesprivilegien.
(6)
Ein Philosoph der Postmoderne hat die Ordnung wirklich vom Thron gestoßen: Friedrich Nietzsche (1844-1900). „Gott ist tot“ – lautet sein berühmtester Ausspruch. Er kritisiert gleichzeitig den Humanismus und Rationalismus: “Es gibt nichts außerhalb der Lebenswirklichkeit, nicht darüber, nicht darunter, nicht im Himmel, nicht in der Hölle, und sämtliche Ideale von Politik, Moral und Religion sind nichts als “Götzen”, metaphysischer Schwulst, Erdichtungen, die nichts anderes im Sinn haben, als vor dem Leben zu fliehen, um sich dann gegen es zu wenden.” Nietsche negiert die Suche nach einer Ordnung, die uns von Ängsten befreit. Die Welt ist im Gegensatz ein Chaos, eine unreduzierbare Pluralität von Kräften, Instinkten, Trieben, die unaufhörlich miteinander rivalisieren. Nietsche gibt die Empfehlung in seinem “amor fati”, das Leben vorbehaltlos zu lieben, ein bisschen weniger zu bedauern, ein bisschen weniger zu hoffen, dafür die Wirklichkeit, so wie sie ist, ein bisschen mehr und wenn möglich sogar vorbehaltlos zu lieben!
Da regt sich hoffentlich Widerspruch bei euch! Ist das nicht einfach destruktiv?
Wie kann man z.B. einen Holocaust akzeptieren? Geht es nicht darum, das Überleben der Menschheit zu sichern? Ist das Interesse an Kooperation und Harmonie nicht größer als das an Konflikt und Krieg?
Wie ist es mit dem Problem der gerechten Gesellschaft, der ethischen Prinzipien, welche die Beziehungen unter freien und gleichen Menschen bestimmen sollen? Wollen wir unsere Geschichte nicht kollektiv gestalten und daran teilhaben?
Viele Philosophen haben sich darüber Gedanken gemacht – und in meinen Augen ist jeder Mensch sein eigener Philosoph.
Wir leben in Zeiten der Globalisierung. Internationale Konzerne und Finanzmärkte bestimmen das Geschehen auf unserem Planeten Erde. Uns einzelnen Menschen wird jeder Einfluss auf das Weltgeschehen weitgehend entzogen. Wachstum oder Tod ist die Philosphie des globalisierten Wettbewerbs. Dabei spielt die Technik eine immer größere Rolle. Wachsen oder zugrunde gehen ist der absolute Zwang und das Wesen unserer Gesellschaften geworden. Die Technik wird zu einer Art Zweck an sich. Höhere Ziele im Sinne eines Fortbestandes der Menschheit gibt es nicht mehr.
(7)
Und da stellt sich mir die Frage: Der Mensch – eine Fußnote der Evolution?
(siehe mein Gedicht hier)
Eine Lösung wäre vielleicht meine Einzigartigkeit: wenn ich mich von mir selber löse, um die anderen zu verstehen, wenn ich mein Erfahrungsfeld erweitere, wenn ich das Besondere meiner Ursprungssituation überwinde und damit gleichzeitig zu einer Berücksichtigung der weiteren und reicheren Möglichkeiten gelange, die jene der ganzen Menschheit sind…
CIAO Hans
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http://www.hanskottke.de/wordpress/?p=2513
Der Mensch – eine Fußnote der Evolution?
Träum ich von der Menschheit in der Nacht,
wie oft schon bin ich aufgewacht!
Der Mensch – Produkt der Evolution -
ist teils Natur und doch auch schon,
nicht mehr nur Tier, nicht mehr Instinkt,
Naturbeherrschung ihm gelingt!
Im Gegensatz zum Tier ist er befreit,
entscheidet selbst, – ob gut ob bös – nach Anlaufzeit.
Entscheidet selbst über Exzesse,
kein Tier hat dafür ein Interesse.
Nur die Menschheit hat Geschichte,
jedes Individuum erscheint in eignem Lichte.
Geht es voran – in stetem Schritt,
ich dacht es lang – doch träum nicht mit.
In Freiheit die Natur ausrauben,
Produkte schaffen, die im Müll verstauben,
im Müll auf Halden armer Länder landen,
Gesundheit geht dabei zuschanden.
Die Welt geteilt in Nord und Süd,
wie es durch Menschenhand geschieht,
der Norden reich im Überfluss,
der Süden arm bis zum Verdruss.
Wachstum ist das große Losungswort,
Profit die Triebkraft an jedem Ort.
Konsumieren sollen wir ohne Ende,
stets neue Produkte gehn durch unsere Hände.
Bedürnisse werden ständig neu geschaffen,
die Werbung macht aus uns nur Affen.
Kaufen, kaufen – ohne Verstand,
auf’s Neue schaun wir wie gebannt.
Einen Euro hat der Bauer im Süden zum Leben,
Zukunft für seine Familie wird’s nicht geben.
Da kann er sich noch so mühen,
Wohlstand wird ihm niemals blühen.
Die Wirtschaft tut die Menschheit spalten,
wenn wir uns weiter daran halten,
dann ist der Menschheit Ende wohl in Sicht,
Teil der Natur – und dann auch wieder nicht.
Die Evolution wird sich bedanken,
weist die Menschheit bald in Schranken.
Wir werden Fußnote der Geschichte,
die Evolution erscheint im neuen Lichte…
CIAO Hans
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Ich wünsche allen meinen Lesern ein erfolgreiches Neues Jahr 2012 und hoffe, dass wir noch viele gemeinsame Ziele durchsetzen können.
Das alte Jahr
liegt nun in Krämpfen,
Stund um Stund
die Kraft versiegt.
Das Neue will,
doch muss es sich gedulden,
was soll das kommt,
die Zeit steht niemals still.
Die Menschen jubeln,
endlich alles neu,
vergessen alle schlechten Taten
doch wirklich neu wirds nie -
da könnt ihr lang drauf warten.
Vergangen ist weg – unwiederbringlich,
die Zukunft sich nicht verplanen lässt,
nur eins – und dazu seid bereit -
die Gegenwart ist unsere Ewigkeit!
CIAO Hans
PS: “Du denkst zu pessimistisch” schreiben mir einige meiner Freunde … nun ja plage mich mit einer Bronchitis herum …
Deshalb auch ein hoffnungsfroher Einstieg ins Neue Jahr:
Thorsten Stelzner: “Mach was draus – 2011 wie 2012″
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Die Videos sprechen für sich…
CIAO Hans
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Nach der Wahl ist vor der Wahl: Nicaragua hat gewählt, Venezuela wird noch wählen Wie geht es weiter im lateinamerikanischen Integrationsprozess, mit der ALBA? Welche Wirkungen entfaltet er nach innen und außen? Welche Ursachen, Hintergründe, Aus- bzw. Nachwirkungen hatten oder haben der Putsch in Honduras und der Putschversuch in Ecuador? Welche Ziele verfolgt die deutsche Entwicklungspolitik in der Region? Und welche Rolle spielen die deutschen Stiftungen?
Dazu sprach Laura Medina, Botschafterin der Bolivarischen Republik Venezuela:
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Und auch Ingo Niebel (er ist nicht verwandt mit Entwicklungsminister Niebel!). Er lebt und arbeitet als Historiker und freier Journalist in Köln. Seit seiner ersten Mission als Internationaler Wahlbeobachter in Venezuela 2003 hat er die Bolivarische Republik mehrmals bereist. 2006 erschien sein Buch “Venezuela not for Sale. Visionäre gegen neoliberale Putschisten” (Berlin, Kai Homilius Verlag). Seine Beiträge sind erschienen in der Jungen Welt, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Aus Politik und Zeitgeschichte, Gara, im WDR, im geheimdienstkritischen Magazin Geheim sowie in anderen deutschen, baskischen und spanischen Medien ( seine Website ).
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CIAO Hans
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Lateinamerika: ALBA vor neuen Herausforderungen (2)
Wie geht es weiter im lateinamerikanischen Integrationsprozess, mit der ALBA? Welche Wirkungen entfaltet er nach innen und außen? Welche Ursachen, Hintergründe, Aus- bzw. Nachwirkungen hatten oder haben der Putsch in Honduras und der Putschversuch in Ecuador? Welche Ziele verfolgt die deutsche Entwicklungspolitik in der Region? Und welche Rolle spielen die deutschen Stiftungen? Ingo Niebel lebt und arbeitet als Historiker und freier Journalist in Köln. Seit seiner ersten Mission als Internationaler Wahlbeobachter in Venezuela 2003 hat er die Bolivarische Republik mehrmals bereist. 2006 erschien sein Buch "Venezuela not for Sale. Visionäre gegen neoliberale Putschisten" (Berlin, Kai Homilius Verlag). Seine Beiträge sind erschienen in der Jungen Welt, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Aus Politik und Zeitgeschichte, Gara, im WDR, im geheimdienstkritischen Magazin Geheim sowie in anderen deutschen, baskischen und spanischen Medien.
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Lateinamerika: ALBA vor neuen Herausforderungen (1)
Laura Medina, Botschafterin der Bolivarischen Republik Venezuela... Nach der Wahl ist vor der Wahl: Nicaragua hat gewählt, Venezuela wird noch wählen...
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Mit der Maus blättern…
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DIDF - Kultur- und Literaturtage - Dr. Andreas Kamphenkel
Vor 50 Jahren wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei unterzeichnet. Weil in den 60er Jahren in Deutschland Arbeitskräftemangel herrschte, erhoffte man sich Hilfe aus den Mittelmeerländern und es wurden Anwerbeabkommen - darunter auch mit der Türkei - unterzeichnet. Aus den einstigen "Gastarbeitern" wurden später "ausländische Arbeitnehmer" und heute, ein halbes Jahrhundert später "Menschen mit Migrationshintergrund". Das DIDF-Interkulturelles Forum ev in Braunschweig wollte diesen Jahrestag zum Anlass nehmen um dieses Thema mit kulturellen Mitteln zu beleuchten.
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DIDF - Kultur- und Literaturtage - Horst Vergin
Vor 50 Jahren wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei unterzeichnet. Weil in den 60er Jahren in Deutschland Arbeitskräftemangel herrschte, erhoffte man sich Hilfe aus den Mittelmeerländern und es wurden Anwerbeabkommen - darunter auch mit der Türkei - unterzeichnet. Aus den einstigen "Gastarbeitern" wurden später "ausländische Arbeitnehmer" und heute, ein halbes Jahrhundert später "Menschen mit Migrationshintergrund". Das DIDF-Interkulturelles Forum ev in Braunschweig wollte diesen Jahrestag zum Anlass nehmen um dieses Thema mit kulturellen Mitteln zu beleuchten.
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DIDF - Kultur- und Literaturtage - Thorsten Stelzner
Vor 50 Jahren wurde das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei unterzeichnet. Weil in den 60er Jahren in Deutschland Arbeitskräftemangel herrschte, erhoffte man sich Hilfe aus den Mittelmeerländern und es wurden Anwerbeabkommen - darunter auch mit der Türkei - unterzeichnet. Aus den einstigen "Gastarbeitern" wurden später "ausländische Arbeitnehmer" und heute, ein halbes Jahrhundert später "Menschen mit Migrationshintergrund". Das DIDF-Interkulturelles Forum ev in Braunschweig wollte diesen Jahrestag zum Anlass nehmen um dieses Thema mit kulturellen Mitteln zu beleuchten.
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Afrika – der unbekannte Kontinent auf einer größeren Karte anzeigen
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Eine traurige Geschichte aus Afrika:
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Tango meines Lebens
Mein Leben ist wie ein Tango ... Gedanken zum Leben und zu meinem Lebenslauf ...
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Occupy_BS_24_10_2011
Protestaktion #Occupy in Braunschweig am 24.10.2011...
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Protestaktion #Occupy in Braunschweig am 24.10.2011...
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Heute am 15. Oktober 2011 fanden in der ganzen Welt internationale Aktionstage gegen die Macht der Banken statt. (Worldwide events map hier)
Auch in Braunschweig, einer Stadt in Norddeutschland, wurde spontan eine Aktion ohne große Vorankündigung oder Organisation durchgeführt. Allein durch durch Weitergabe des Treffpunktes von Mund-zu-Mund und einige Emails trafen sich dann doch einige “Empörte” auf dem Bankplatz und ließen in einzelnen Wortbeiträgen ihrer Wut über die bestehenden Finanzsysteme freien Lauf.
Das initiative Motto “OccupyWallStreet worldwide” wurde in Braunschweig zu einem “Besetzt den Bankplatz”.
Im Anschluss an die Kundgebung erfolgte eine Spontandemonstration zum Ritterbrunnen an der Schlossfassade.
Die Bewegung in Braunschweig ist noch sehr spontan und unorganisiert. Doch einige Teilnehmer kündigten eine Fortsetzung der Aktionen jeden Montagnachmittag an.
Ich bin gespannt, wie sich diese internationale Protestbewegung auch in Braunschweig entwickeln wird …
CIAO Hans
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Bei der Kommunalwahl in Braunschweig erhielt die CDU unseres Oberbürgermeisters Hoffmann eine herbe Abfuhr: sie erhielt 38,2 % und fuhr damit einen Verlust von -6,3 % ein. Der bisherige Koalitionspartner der CDU – die FDP – erlebte ein Desaster: die FDP rutschte auf 2,1 % ab und ist im Braunschweigter Rat nur noch mit einer Stimme vertreten. Damit ist die bisherige Mehrheit der CDU/FDP-Mehrheit von einer Stimme (die des OBs) dahin.
Die SPD kam bei einem kleinen Zuwachs von 0,3 % auf insgesamt 29,5 %. Doch eine Koalition mit den Grünen, die immerhin um 7,6 % zunahm und jetzt bei 17,4 % liegt, bringt auch keine regierungsfähige Koalition.
Bleiben noch die kleinen Parteien: die BIBS (Bürgerinitiativen Braunschweigs) nahm um -2,2 % ab und kam auf 4,8 %. DIE LINKE nahm auch leicht ab (-0,9%), konnte sich aber bei 3,5 % halten.
Die große Überraschung war die PIRATENpartei, die aus dem Stand 3,9 % erhielt.
Das Grafikpool amtliches Endergebnis der Ratswahl in Braunschweig. Und die Wahl der Stadtbezirksräte 2011.
Ich selbst war Kandidat der LINKEN, erreichte aber nicht die notwendige Stimmenzahl für den Einzug in eines der Parlamente. Trotzdem war ich überrascht über die vielen Wähler, die mir ihr Vertrauen schenkten. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für ihre Stimmen!
Und so sieht der Rat der Stadt Braunschweig nach den Wahlen in Sitzen aus:
Damit ist eine einfache Koalitionsbildung SPD/Grüne nicht ausreichend für eine Mehrheit. Die SPD hat sich gegen eine Koalitionsbildung entschieden. Damit kommt es in Braunschweig zu einer Politik der wechselnden Mehrheiten. In Sachfragen sollen die Argumente der einzelnen Parteien entscheiden. Die bisherige Blockadepolitik der CDU/FDP mit ihrer 1-Stimmenmehrheit (vom OB Hoffmann) ist damit zu Ende.
Auch wenn ich über das Abschneiden der LINKEN zunächst enttäuscht war, so bietet diese neue Konstellation des Braunschweiger Rates doch einen interessanten Neuanfang. DIE LINKE behält ihre 2 Sitze im Rat.
Die PIRATEN müssen sich als neue politische Kraft erst noch bewähren. In Gesprächen hörte ich immer wieder, “die können den Rat entern…”, und viele Protestwähler haben die PIRATEN gewählt, weil sie sich durch die bisherigen Parteien nicht richtig vertreten fühlten. An Programmpunkten haben sie außer der Datenschutzproblematik und einer Reform des Urheberrechts nicht viel zu bieten. Wir werden sehen, wie sie sich bei den kommunalpolitischen Themen verhalten werden. Dort müssen sie ihre Positionen noch finden. Bei vielen jungen Wählern – der Gruppe der Internetnutzer – hatten die Piraten einen Hauch von Freiheit und Abenteuer…
Nun steht der OB Dr. Hoffmann von der CDU einem Rat vor, in dem er seine Politik nicht mehr durchpeitschen kann. Er ist als Oberbürgermeister der Stadt bis November 2014 gewählt. Konfrontiert mit den neuen Verhältnissen im Rat sagte OB Dr. Hoffmann in der Braunschweiger Zeitung vom 14. September 2011: “Was will ich denn noch durchkriegen?” und verwies stolz auf die Großprojekte wie Privatisierungen, Flughafen, Schloss- und Eintrachtstadienausbau während seiner bisherigen Regierungszeit. Daran sei nichts mehr rückgängig zu machen…
Na – ich bin gespannt auf die Entscheidungen im neuen Rat. Und wenn OB Hoffmann keine rechte Lust mehr hat, wie obiges Zitat andeutet, dann sollte er ruhig mal überlegen, auch früher von seinem Posten zurückzutreten und den Weg für eine neue Politik in Braunschweig freimachen!
CIAO Hans
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Oskar Lafontaine beim Kommunalwahlkampf in Braunschweig 2011
Oskar Lafontaine zu den Grundsätzen der LINKEN - seine Rede auf dem Kohlmarkt in Braunschweig zum Kommunalwahlkampf 2011 ...
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Oskar Lafontaine beim Kommunalwahlkampf in Braunschweig 2011
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Auch dieses Jahr rief das “Braunschweiger Bündnis für den Frieden” zum Antikriegstag auf.
Dieses Jahr standen folgende Forderungen im Mittelpunkt:
Keine deutschen Kriegseinsätze weltweit
Bundeswehr raus aus Afghanistan
Keine Waffenexporte in Krisengebiete
Für Frieden zwischen Palästina und Israel
Abrüstung und soziale Entwicklung statt Krieg
Bei sonnigem Wetter erläuterten die FriedensaktivistInnen ihre verschiedenen Aktivitäten. An einem “Diskussionspavillon” konnten Interessierte mit den Rednern des Friedenszentrum Braunschweig e.V. weitere Informationen erhalten.
Besonders schön fand ich die Bildergalerie von Braunschweiger Kriegsgegnern zu den “Schrecken des Krieges”. Gemalt wurden sie in Anlehnung eines Bildes von Pablo Picasso, das er zu der Bombadierung von Guernica malte. Ich finde, auch die Bilder der Braunschweiger Kriegsgegner drücken den Aufschrei der Gefühle sehr gut aus.
Hier das Orginal von Picasso:
CIAO Hans
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Antikriegstag in Braunschweig 2011
Antikriegstag des "Braunschweiger Bündnis für den Frieden" ...
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DIE LINKE - Kommunalwahlen 2011 in Braunschweig
Schnappschüsse aus dem Kommunalwahlkampf ...
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Das Kulturzentrum BRUNSVIGA und Radio OKERWELLE 104,6 präsentierten an diesem Sonntag ihr Hoffest im Zeichen des Kommunalwahlkampfes in Braunschweig.
Der Kommunalwahlkampf hier in Braunschweig kommt in seine entscheidende Phase: am 11. September wird gewählt. Alle Parteien stehen unter organisatorischer Höchstspannung.
Da auch ich für DIE LINKE kandidiere und aktiv am Wahlkampf teilnehme, habe ich in diesen Tagen den Stress politischer Arbeit gespürt. Es galt alte Pappen zu erneuern, Plakate zu kleben und über 1.000 davon auch in der Stadt aufzuhängen. An vielen Infoständen und -veranstaltungen gilt es präsent zu sein – egal ob die Sonne scheint oder es in Strömen regnet.
Die kleineren Parteien haben es da aufgrund ihrer kleineren Mitgliedszahlen und beschränkter Finanzmittel besonders schwer. Vor diesen vielen organisatorischen Aufgaben kommt die inhaltliche Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen manchmal zu kurz. So habe ich auch in den letzten Wochen nicht mehr so viele Beiträge in diesem Blog schreiben können.
Auch gilt es einige Tiefschläge zu verarbeiten. So hat die CDU-Braunschweig Wahlwerbung zur Briefwahl verteilt, die den Eindruck erweckte, es handele sich um eine Information des Wahlamtes. In der Anleitung zur Briefwahl: “Machen Sie auf Ihrem Stimmzettel drei Kreuze für die CDU”… DIE LINKE und die SPD hat gegen diese Art von Information an die Bürger protestiert.
Gestern lag in meinem Treppenhaus “Braunschweig Extra”, eine Zeitung, in deren Impressum ein Henrik Grotjahn verantwortlich zeichnet bei einer Auflage von 120.000 Stück! Schon auf dem Titelblatt wird man mit Parolen wie “Unser Schloss – 85 Prozent finden es toll!” oder “Wechselstimmung nicht erkennbar” konfrontiert. Mit “Respekt aus allen Lagern” für Oberbürgermeister Gert Hoffmann und “Im Rat droht Chaos-Mehrheit”, wenn Schwarz-Gelb ihre Mehrheit verliert, geht die Werbung für die CDU weiter. Ich weiß, wieviel die Wahlzeitung der LINKEN bei einer Auflage von 40.000 gekostet hat. Und hier erhalten mit “Braunschweig Extra” mal so nebenbei alle Haushalte Braunschweigs eine CDU-Postille. Bin gespannt, ob es in den letzten Tagen vor der Wahl noch zu weiteren politischen Fehltritten kommt…
Um die Verteilung der publizistischen Medien etwas zu korrigieren hier der Link zu der Wahlzeitung DIE LINKE Braunschweig.
Zurück zum Hoffest in der Brunsviga. Dort traten alle Parteien zur Kommunalwahl in Braunschweig mit eigenen produzierten kulturellen Beiträgen auf. Der CDU-Chor sang ein biederes Lied, die Grünen referierten über Energie und ich durfte meine Schaurige Moritat des Rates von Braunschweig vortragen. Die BIBS ließ einfach Videos von CDU-Stadtbezirkskandidaten und das Lied der Jungen Union auf einem Laptop vorspielen und fragte, welche inhaltliche Aussage die Zuschauer daraus ziehen (…). Die FDP spielte einen kurzen Sketch und der SPD-Chor sang ein ganz fetziges Liedchen…
Gut, dass es in Braunschweig wenigstens noch das Kulturzentrum Brunsviga gibt, damit Politik auch mal in anderem Rahmen dargestellt werden kann. Politische Arbeit kann auch sehr viel Spaß machen – wie die kulturellen Beiträge des Hoffestes gezeigt haben. Ich für meinen Teil bin gespannt, ob sich meine viele Arbeit im Kommunalwahlkampf dann auch in konkreten Zahlen bei der Kommunalwahl wiederspiegelt. Alle drei Kreuze für DIE LINKE – eine Belohnung für unsere Arbeit haben wir verdient!
PS: Wer sich nicht aktiv in den Wahlkampf einbringen kann und die Möglichkeit hat, etwas für den Wahlkampf zu spenden, sollte dies ruhig mal überlegen…
Konto: 640 991 301 Postbank Hannover BLZ 250 10030 Verwendungszweck: Wahlkampfspende, Name und Adresse
CIAO Hans
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Sarah Wagenknechts neues BuchIch habe das neue Buch von Sarah Wagenknecht gelesen und war echt überrascht! Erwartet hatte ich eine Analyse unseres kapitalistischen Systems nach streng marxistischen Lehrsätzen – doch ich fand eine realistische Beschreibung unseres Wirtschaftssystems mit vielen Einblicken in die Strukturen des Finanzkapitals und auch die Einsicht, warum dieses gegenwärtige System langfristig nicht funktionieren kann und zwangsläufig von einer Krise in die nächste führt…
Sarah Wagenknecht beschreibt die Entwicklung des Kapitalismus nach dem Zusammenbruch und dem einsetzenden Wiederaufbau in Deutschland. Sie beginnt mit dem gebrochenen Versprechen des ehemaligen Bundeskanzlers Ludwig Erhards, der nach eigenen Worten “…eine Wirtschaftsverfassung anstreb[t]e, die immer weitere und breitere Schichten unseres Volkes zu Wohlstand zu führen vermag. [Für ihn] stand am Ausgangspunkt der Wunsch, über eine breitgeschichtete Massenkaufkraft die alte konservative soziale Struktur endgültig zu überwinden…“. Und Sarah endet mit einem Kapitel: Erhard reloadet – Wohlstand für alle, nicht irgendwann, sondern jetzt!
In ihrem Buch weist sie nach, dass die Prinzipien der “sozialen Marktwirtschaft” außer Kraft gesetzt sind. “Die Politik der bürgerlichen Parteien einschließlich der gewendeten Sozialdemokratie hat mit den Vorstellungen der Väter der sozialen Marktwirtschaft heute in etwa noch so viel gemein wie der alte deutsche Kaiser Wilhelm mit den Ideen der Pariser Kommune…“. Die Wirtschaft wird mittlerweile von globalen Großkonzernen beherrscht, was mit wachsender Marktmacht (auch Lobbyismus) und der Aushebelung von Wettbewerb verbunden ist. Die Prinzipien des Konzeptes einer sozialen Marktwirtschaft wie Sozialstaat, Prinzip der persönlichen Haftung, das Prinzip der gemischten Wirtschaft (kleine und mittlere Unternehmen dominieren) und die Verhinderung von wirtschaftlicher Macht sind mittlerweile außer Kraft gesetzt. Erhards Versprechen – “Wohlstand für alle” – könne nur durch einen kreativen Sozialismus eingelöst werden.
Treffend beschreibt sie in ihrem Buch die Zockerei der Finanzgiganten. An die Stelle von Unternehmenskrediten im Investmentbanking sind Kredite an andere Banken, Hedge-Fonds und Heuschrecken getreten. “Finanzinnovationen” bleiben dabei auf der Strecke. “Die großen Banken sind so zu Investitionsverhinderern und Innovationsbremsen geworden, die wesentlich dazu beitragen, dass der zu gewaltiger Größe angeschwollene Finanzsektor seine wichtigste Aufgabe nicht mehr erfüllt: die Ersparnisse der Gesellschaft einer möglichst produktiven Verwendung zuzuleiten. Stattdessen werden wirtschaftliche Ressourcen und menschliche Kreativität und Erfindungsgabe auf vollkommen sinnlose Betätigungsfelder abgelenkt, die den allgemeinen Wohlstand nicht nur nicht fördern, sondern ihm schweren Schaden zufügen…“.
Jedes Kapitel enthält viele aktuelle Beispiele des gegenwärtigen ungehemmten Finanzkapitalismus und schließt mit einem Fazit (quasi Zusammenfassung, was ich sehr schön finde), wie z.B. folgendem: “Wir leben nicht [mehr] in einer Leistungsgesellschaft. Lebensperspektiven und individuelle Aufstiegschancen werden heute entscheidend von der Herkunft vorherbestimmt. Wirklicher Reichtum ist nicht über Arbeitseinkommen zu erwerben, sondern nur über Profit- und Vermögenseinkommen. Der Zugriff auf diese Einkommen konzentriert sich in den Händen von kaum mehr als einem Prozent der Bevölkerung, das über die wichtigsten Wirtschaftsgüter, über Ländereien und große Geldvermögen verfügt und dieses Eigentum großenteils von seinen Vorvätern ererbt hat. Nur in ganz wenigen Fällen beruht es auf eigener Leistung…“.
Oder: “Das entscheidende Motiv der kapitalistischen Produktion ist die Erzielung von Profit. Der Kapitalismus entwickelt sich nur solange dynamisch, solange es für die erwirtschafteten Profite stets wieder ausreichende Investitionsgelegenheiten mit entsprechenden Renditeaussichten ergibt… Das neoliberale Programm [der gegenwärtigen Politik] bestand darin, die Profite, die sich nicht mehr aus einer selbsttragenden Wirtschaftsdynamik ergaben, durch Umverteilung zulasten der Löhne und Gehälter sowie des Staates und der Sozialleistungen zu erhöhen… Im Ergebnis dieser Entwicklung sinkt der Lebensstandard der Mehrheit der Menschen. Armut in einem lange überwundenen Ausmaß ist in die Industrieländer zurückgekehrt… Das der kapitalistischen Produktion zugrunde liegende Streben nach Profit ist von einem Wachstumsmotor zu einem aggressiven Wohlstandkiller geworden…“.
Der Kapitalismus in seiner jetzigen Prägung zerstört Kreativität und die Fundamente der Demokratie. Durch die wachsende Macht der global agierenden Großunternehmen werden Staaten erpressbar und die Menschen geraten “in Geiselhaft mächtiger Wirtschaftslobbys”.
Die Alternative? Kreativer Sozialismus! “Es wäre allerdings völlig falsch, den Kerngehalt der neuen Wirtschaftsordnung auf Umverteilung zu reduzieren. Es geht nicht einfach nur darum, den Wohlstand der ganzen Gesellschaft auf eine neue, breitere und bessere Grundlage zu stellen. Es geht darum, Ludwig Erhards Versprechen endlich umzusetzen. Es geht um einen kreativen Sozialismus.“.
In ihrem letzten Kapitel umreißt Sarah einige Ansätze eines kreativen Sozialismus. Ich möchte nur einige Stichpunkte nennen: anders konsumieren, mehr Wohlstand durch mehr Gleichheit, Wohlstand ist mehr als Einkommen, Homo oeconomicus (Abbau des Wohlstandgefälles entscheidend für Gesundheit, Lebenserwartung und andere soziale Faktoren), Ungleichheit macht einsam und krank…
Diese neuen Ansätze werden in Sarahs Buch leider nur kurz angerissen. Eine tiefere Ausführung ihrer Gedanken wünschte ich mir in einem weiteren Buch. Aber das Lesen ihres Buches hat mir viele neue Erkenntnisse gebracht. Und deshalb möchte ich auch mit ihrem letzen Satz schließen:
“Der Kapitalismus ist zum wichtigsten Hinderungsgrund für ein Leben in Freiheit, Demokratie und Wohlstand geworden. Deshalb lautet die politische Forderung unserer Zeit: Freiheit statt Kapitalismus.”
CIAO Hans
Links:
dradio – Von Umsturzgeschrei keine Spur…
Rezensionen auf amazon.de
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millionpleas - Internationale Aktion zur Abschaffung der Atomwaffen (Braunschweig)
Weltweit wurden am 25. Juni 2011 zur Abschaffung der Atomwaffen online-Aktionen durchgeführt. Dies ist ein kleines Video zur Aktion millionpleas aus Braunschweig (Germany)
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10. Braunschweiger Selbsthilfetag am 18.06.2011
Selbsthilfegruppen in Braunschweig aus vielen Bereichen stellen sich der Öffentlichkeit vor...
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Wird in Braunschweig genug gegen die Armut getan? – dies war das Thema einer Veranstaltung des Friedenszentrum Braunschweig e.V. und des Braunschweiger Friedensbündnisses.
Vertreter aller Ratsparteien sowie ein Vertreter der Stadt waren zu der Diskussion eingeladen. Doch weder die Stadt noch die CDU oder SPD waren erschienen. Aber auch so gab es eine recht lebendige Diskussion.
Gunter Kröger von der AWO führte in einleitenden Worten aus, dass die Stadt Braunschweig im Jahre 2001 besonders durch die Kürzungen von 20 % im sozialen Bereich (z.B. Balz, Mutter/Vater-Kind-Kuren, u.a.) das Problem der Armut in Braunschweig erst richtig offensichtlich wurde. Er forderte ein Präventionsnetzwerk Kinderarmut, den Ausbau von Familienzentren und eine kostenlose Bildung für alle – von der Krippe bis zum Studium. Armut dürfe nicht nur als Betreuungsaufgabe gesehen werden, sondern auch als Bildungsauftrag.
Monika Döhrmann vom Mütterzentrum/MehrGenerationenHaus führte aus, dass das Mehrgenerationenhaus offen für alle sei – inklusive Migranten. Dort gibt es vielfältige Beratung und Betreuung. Eine Sozialarbeiterin arbeitet dort und ein Secondhand-Laden ist vorhanden. Menschen werden bei ihren Problemen begleitet, wie z.B. Schuldnerberatung, Hausaufgabenhilfe oder Babybetreuung.
Chritiane Reinsch als Vertreterin des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter wies auf die Schwierigkeiten hin, die viele Menschen bei Behördengängen haben. Sie bietet z.B. eine Begleitung zum Jobcenter an (früher nannte man dies Arbeitsamt) und zweimal wöchentlich findet eine Rechtsberatung durch Rechtsanwälte statt. Armut betreffe besonders die Kinder.
Hansi Volkmann vom DGB bedauerte die Mittelstreichung im Sozialsektor durch das Land. Diese Lücke werde durch die Stadt Braunschweigt nicht ausgefüllt. Er wies auf das Hamburger Modell, ein Beispiel, wie auch Jugendliche wieder aus der Arbeitslosigkeit (verbunden mit Armut) wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen könnten. Es gelte, einen kommunalen Arbeitsmarkt mit gerechter Entlohnung zu schaffen. Der DGB ist Mitglied des Präventionsnetzwerkes, doch dort gelte es vor allem, die Leitbilder auch mit Leben zu füllen.
Uwe Söhl von der Diakonie bemängelte, dass die Stadt kein Konzept zur Bekämpfung der Armut habe. Noch 2007 konnte der Oberbürgermeister Hoffmann das Problem der Armut öffentlich in Zusammenhang mit dem Vorurteil “saufender Eltern” nennen. Gottlob hat sich das Klima seitdem etwas geändert. Er wollte Großanschaffungen bei Hartz IV-Familien (wie z.B. Kühlschränke usw.) nicht über die Regelsätze abgewickelt wissen. Mit dem Hartz IV-Regelsatz von 364 € sei dies für die betroffenen Familien nicht zu schaffen.
Es folgte eine lebhafte Diskussion. Wer ist arm? Es gibt zwei Definitionen: einmal die Definition des statistischen Landesamtes, wonach Menschen unter 60 % des durchschnittlichen monatlichen Verdienstes als arm eingestuft werden (durchschnittlicher Monatsverdienst=1.370 € (2009), d.h. unter 822 €=arm) und zum anderen die Gruppe von Menschen, die staatliche Förderleistungen erhalten (Fürsorgeleistungen, Asylgelder…). Bei der ersten Definition sind ca. 20 % der Braunschweiger von Armut betroffen, nach der zweiten nur 10%! (d.h. 47.000 oder 24.000 Braunschweiger!).
Wer arm ist, der hat auch meistens Bildungsdefizite. Und Kinderarmut ist auch immer Familienarmut. Bildungsgutscheine können da nicht viel ändern. Frau Döhrmann führte an, dass die Voraussetzung für Hausaufgabenhilfe ein Bescheid über die Versetzunggefährdung von der Schule nötig sei und dann die Nachhilfe nur für 3 Monate gewährt werde!
Armut führt zu gesellschaftlicher Ausgrenzung. Diese Ausgrenzung werde zum Teil über Generationen weitergegeben. Das Selbstwertgefühl armer Menschen ist meist deutlich vermindert. Und Kinder tragen darunter am meisten. Sie nehmen lieber die Schelte der Lehrer in Kauf, wenn sie mal wieder das Geld für Bücher oder Ausflüge nicht zur Schule mitbringen, als dass sie ihre Eltern dazu drängen, da sie deutlich deren Not verspüren. Und die Vorurteile gegen Armut in unserer Gesellschaft (“das sind alles Trinker” usw.) sind noch lange nicht abgebaut. Viele Bereiche haben keinen Kontakt mehr zu den armen Schichten und ihren Nöten – so halten sich die Vorurteile.
Auch Arme haben das Recht auf einer Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Schwimmbad, Theater, Kino…) und die Wiedereinführung eines Familienpasses ist notwendig. Und daran kann die Stadt Braunschweig etwas ändern, anstatt sich nur auf Spender im Bereich Armut zu verlassen.
Am Schluss der Diskussion war allen klar – Armut ist ein politisches Problem und kann nur durch aktive Maßnahmen seitens der Stadt gelöst werden.
Hallo Stadtrat – werd mal wach!
CIAO Hans
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Mein Name ist Hans Kottke, ich bin 58 Jahre alt und trete als Kandidat für die Linke zu den Kommunalwahlen in Braunschweig am 11. September 2011 an.
Ich möchte euch heute einfach einmal erzählen, wie ich in die Partei die Linke gekommen bin.
Schon als 16-jähriger habe ich mich sehr für Politik interessiert und mit meinem Vater fast jeden Abend heftige politische Auseinandersetzungen geführt. Ihr habt bestimmt schon von der Generation der 68er gehört, einer Zeit, als Schüler und Studenten gegen den Vietnamkrieg auf der Straße demonstrierten und ihre Eltern auch nach ihrem Verhalten in der Zeit des Nationalsozialismus fragten. Damals war alles noch sehr altmodisch: so durften Frauen zum Beispiel nur mit Erlaubnis ihres Ehemannes Geld vom Konto abheben…
Durch die Bewegung der Schüler und Studenten hat sich damals und in den folgenden Jahren viel geändert.
Ich zog nach dem Abitur von zuhause aus und wohnte in Wohngemeinschaften. Ich fing an Politologie und Geschichte zu studieren und verdiente mir mein Geld durch pflegerische Arbeiten in verschiedenen Krankenhäusern.
Da ich Kriegsdienstverweigerer war, habe ich meinen Zivildienst in verschiedenen Einrichtungen wie Krankentransport, Bahnhofsmission und Kinderheimen abgeleistet.
Damals gab es noch einen sogenannten Radikalenerlass, das heißt, als Linker hatte man keine Chance in den Schuldienst zu gelangen. Deshalb entschloss ich mich, Medizin zu studieren. Nach 7 Jahren Studium an der Freien Universität in West-Berlin (ich kenne Berlin nur als Mauerstadt) fing ich dann in Dannenberg als Assistenzarzt in der Chirurgie an.
Leider erkrankte ich an Depressionen und musste nach einigen Jahren meinen Beruf aufgeben. Ich hatte immer die Hoffnung, wieder in der Medizin einzusteigen. Doch es sollte anders kommen… Nach vielen ambulanten und stationären Therapien fand ich unserer Selbsthilfegruppe Angst und Depression – und von da an ging es wieder aufwärts mit mir.
Schließlich fing ich auch wieder an, mich politisch zu betätigen. Und da die Partei die Linke die einzige Partei ist, die konsequent gegen alle Kriege eintritt und sich auch für die sozialen Belange der Bevölkerung einsetzt (wie zum Beispiel Mindestlohn, kein Hartz IV), nahm ich Kontakt mit der Linken auf. Wichtig war für mich, dass die Linke sich klar von dem sogenannten „real existierenden Sozialismus“ in der ehemaligen DDR distanziert hat. Meine halbe Familie lebte in der DDR und durch viele Besuche kannte ich dort die Verhältnisse, die mir in großen Teilen nicht gefielen.
Und so fing ich langsam an, bei der Linken in Braunschweig aktiv zu werden. Ich half beim Plakatieren in Wahlkämpfen, lernte viele nette Leute in der Partei kennen und meine depressiven Verstimmungen wurden immer geringer.
Schließlich übernahm ich die Verantwortung für den wöchentlichen Infostand. Mit der Zeit wurde ich dort immer sicherer und das Gespräch mit den Menschen auf der Straße macht mir sehr viel Spaß. Dann kamen die ersten Parteitage, wo ich als Delegierter aus Braunschweig teilnahm. Mit der Zeit übernahm ich immer mehr Aufgaben und oft habe ich abends das Gefühl – ich habe etwas sinnvolles getan. Heute bin ich im Vorstand des Kreisverbandes Braunschweig der Linken und kann mit über die lokale Politik der Partei entscheiden.
Und da stehen jetzt große Aufgaben an: im September ist die Kommunalwahl in Braunschweig. Da gilt es sehr viel zu organisieren: Plakate kleben, dann aufhängen, Flyer entwerfen und drucken, usw.
Da ich auch als Kandidat für den Rat und den Stadtbezirksrat aufgestellt bin, kommen immer neue Aufgaben auf mich zu. Doch davor habe ich keine Angst – denn für mich macht Politik auch Freude.
Und ich möchte, dass auch andere, die eine Veränderung ihrer Situation erreichen möchten, den Mut zu politischer Arbeit haben.
Wie schlimm es in den vielen Bereichen unserer Gesellschaft und auch in Braunschweig aussieht, habe ich in vielen Artikeln in meinem Blog beschrieben. Das neue Medium Internet hat mich lange Zeiten immer wieder über Wasser gehalten.
Ich möchte mich besonders an die jungen Wähler wenden: bei den Kommunalwahlen dürft ihr schon mit 16 wählen. Auch wenn ich schon weiße Haare habe, so seid ihr die Generation der Zukunft! Geht am 11. September zur Wahl und macht eure 3 Kreuze bei den Abstimmungen zum Stadtrat und zu den Bezirksräten.
Wenn ihr mehr von uns Linken wissen wollt, sprecht mich am Infostand an oder lest einmal die Publikationen der Linken.
Und eins hoffe ich ganz besonders: wer Interesse hat, bei den Vorbereitungen zur Kommunalwahl hat – wie zum Beispiel beim Plakate aufhängen – und wer Interesse hat, für bessere Lebensbedingungen etwas zu tun, der sollte ruhig einmal die Linke in Braunschweig ansprechen. Ich habe für jeden ein offenes Ohr!
CIAO Hans
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http://www.hanskottke.de/wordpress/?p=2077
Unsere Stadt wehrt sich gegen den Aufmarsch von Neonazis am 4. Juni 2011, einem Tag, an dem Braunschweig das Fest “Braunschweig International” feiert – ein Treffpunkt vieler Kulturen.
Bewusst haben sich die Neonazis diesen Tag ausgesucht und schließlich die Gerichte bemüht. (Siehe einen früheren Artikel hier)
Hier einige Eindrücke von den Aktionen der verschiedenen Bündnissen…
Im Ziel waren sich alle einig – gerade unsere Stadt Braunschweig hat aus der Geschichte gelernt und genug von dem braunen Pack…
Gegen die Nazis – 4. Juni 2011 Braunschweig auf einer größeren Karte anzeigen
CIAO Hans
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DIDF - 50 Jahre Migration aus der Türkei
Konzert der Saz und Gitarrengruppen des türkischen Vereins DIDF am 28. Mai 2011 in Braunschweig ...
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HansKottke
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