Recent Event Highlights: Zwanziger ./. Weinreich beendet, Widerspruch des DFB abgewiesen, Widerspruch des DFB abgelehnt, "Das Lügengebilde des DFB", "DFB missbilligt Diffamierung von Dr. Theo Zwanziger", DFB will vor dem Landgericht Koblenz klagen, and 19 more...
Created by sportticker on Nov 18, 2008
Last updated: 03/11/10 at 08:42 AM
Tags: Jens Weinreich Theo Zwanziger DFB Demagoge
Der monatelange Rechtsstreit zwischen Jens Weinreich und dem DFB ist beigelegt worden. In einer gemeinsamen Erklärung bezeichnen beide Seiten den Streit um die Auslegung des Begriffs "unglaublicher Demagoge" für beendet. Zudem muss der DFB die von Weinreich erwirkte Gegendarstellung gegen die irreführende DFB-Pressemitteilung vom 14. November 2008 nicht veröffentlichen.
http://jensweinreich.de/?p=3381
Das Landgericht Frankfurt am Main weist in einer mündlichen Verhandlung den Widerspruch des DFB gegen die von Jens Weinreich erwirkte Gegendarstellung zur DFB-Pressemitteilung vom 14. November 2008 ab.
http://jensweinreich.de/?p=3215
Im Streit mit dem DFB veröffentlicht der Journalist Jens Weinreich auf seiner Homepage einen Spendenaufruf, um seine künftigen Anwalts- oder auch Verfahrenskosten decken zu können. Weinreich schreibt dazu: "Ende November, als hier tageweise knapp 10.000 Menschen vorbei schauten, wollte ich auf Spenden, die mir angeboten wurden, verzichten. Ich hatte kurzzeitig vor, einen pdf-Reader zu schreiben und als Pay-as-you-want online anzubieten. Davon bin ich schnell abgekommen, aus zwei simplen Gründen: Erstens musste ich mich inhaltlich unbedingt vom verzehrenden DFB-Thema entfernen, mich entkrampfen und mich wieder auf meine Arbeit konzentrieren. Zweitens war es mir peinlich. Diesen Skrupel habe ich nun überwunden. Wenn es nun wiederum andere peinlich finden, dass ich um Spenden bitte, muss ich damit leben. Was man im DFB darüber denkt, ist mir ohnehin egal."
http://jensweinreich.de/?p=3038
DFB-Präsident Theo Zwanziger erklärt gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", er werde unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits mit Jens Weinreich im Amt bleiben. Damit widerruft Zwanziger seine Drohung vom 8. Dezember 2008, er werde zurücktreten. Damals hatte er mit Blick auf Weinreichs Aussage, Zwanziger sei ein "unglaublicher Demagoge", erklärt: "Wenn das verfassungsrechtlich zulässig ist, werde ich sehr ernsthaft erwägen, ob ich dieses Amt weiterführe." Seine persönliche Ehre werde er "nicht auf dem Altar des Amtes opfern".
Indes ist weiter unklar, ob es überhaupt zu der von Zwanziger mehrmals angekündigten Verhandlung im Hauptverfahren kommt. Es gebe den Entwurf einer Klageschrift, zu der noch eine Sachverständigen-Stellungnahme eingeholt werde. "Die Entscheidung, ob wir sie einreichen werden, ist noch nicht getroffen", sagte Zwanziger.
http://www.faz.net/s/RubFB1F9CD53135470AA600A7D04B278528/Doc~EE35C567C79BF4B4C96E9666E83C580A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html
In einer mündlichen Verhandlung lehnt das Landgericht Berlin den Widerspruch des DFB gegen die von Jens Weinreich erwirkte einstweilige Verfügung vom 25. November 2008 ab.
Der Deutsche Fußball-Bund wird im Rechtsstreit mit dem freien Journalisten Jens Weinreich dazu verpflichtet, aufgrund der irreführenden Pressemitteilung vom 14. November 2008 eine Gegendarstellung Weinreichs auf www.dfb.de zu veröffentlichen. Der Deutsche Fußball-Bund kündigt Widerspruch gegen die Entscheidung an.
http://jensweinreich.de/?p=2324
Theo Zwanziger erwägt im Fall einer weiteren juristischen Niederlage im Rechtsstreit gegen den freien Journalisten Jens Weinreich einen Rücktritt als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes. Am Rande einer DFB-Pressekonferenz sagte er, "wenn das verfassungsrechtlich zulässig ist, werde ich sehr ernsthaft erwägen, ob ich dieses Amt weiterführe." Seine persönliche Ehre werde er "nicht auf dem Altar des Amtes opfern", so Zwanziger weiter. Er machte klar, dass er nicht bereit sei, in dem Rechtsstreit auch nur einen Schritt zurückzuweichen und sei sich sicher, "dass ich den Prozess gewinne".
Jens Weinreich sagte gegenüber der dpa: "Ich kann die Aussage Zwanzigers nicht nachvollziehen." Die heftige Reaktion des DFB-Präsidenten ändere nichts am juristischen Sachverhalt, fügte der freie Journalist hinzu.
http://www.n-tv.de/1065404.html
Im Interview mit sportticker.net bezeichnet Prof. Günter Bentele, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentlichkeitsarbeit und PR an der Universität Leipzig sowie Mitglied des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR), den Konflikt zwischen Zwanziger und Weinreich als "öffentlichen Boxkampf".
Es sei auffällig, so der Kommunikationswissenschaftler, dass Jens Weinreich "einige zentrale Begriffe wie Wahrheit, Lüge, Demagogie, Propaganda, Kampagne häufig nicht nur recht locker, sondern teilweise sehr vereinfachend, auch fahrlässig und auch falsch verwendet."
Der Deutsche Rat für Public Relations, so Bentele weiter, habe sich in seiner Sitzung am 3. Dezember mit dem Fall beschäftigt und werde "wie üblich - die Beteiligten anschreiben und um Stellungnahme bitten und dann - nach ausführlicher Diskussion - ein Urteil/eine Entscheidung fällen."
http://www.sportticker.net/?p=1713
Der DFB strebt eine Klage im so genannten Hauptsacheverfahren an, um zu klären, ob der Journalist Jens Weinreich "im Rahmen der Presse- und Meinungsfreiheit einen berechtigten Grund hatte, Dr. Zwanziger als ´unglaublichen Demagogen` zu diffamieren oder ob er damit die persönliche Ehre des DFB-Präsidenten verletzt hat." Der Verband will die Klage „in naher Zukunft“ einreichen und sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, da mit der einstweiligen Verfügung, die Weinreich am 25.11.2008 erwirkt hat, der letzte Versuch "auf eine gütliche Beilegung des Verfahrens" gescheitert sei.
Jens Weinreich teilt dazu auf seinem Blog mit, er habe dem DFB ein schriftliches Angebot unterbreitet und wäre bereit gewesen, seine "Ansprüche auf Unterlassung, Gegendarstellung und Widerruf wegen der Pressemitteilung [des DFB vom 14.11.2008, Anm. sportticker.net] nicht weiter zu verfolgen [...], hätte der DFB diese Mitteilung zurückgezogen." Er habe jedoch keine Antwort darauf vom DFB erhalten, so der Journalist weiter.
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&no_cache=1&tx_dfbnews_pi1[showUid]=16520&cHash=3e0587f2fc
Das Landgericht Berlin erlässt eine einstweilige Verfügung und untersagt dem DFB zu behaupten:
(1) Weinreich habe "den DFB-Präsidenten Theo Zwanziger ohne Anlass als ´unglaublichen Demagogen` bezeichnet";
(2) den Eindruck zu erwecken, Weinreich „habe zur Vermeidung einer von Dr. Theo Zwanziger angekündigten Klage [...] eine entschuldigende Erklärung abgeben lassen" sowie
(3) „im Zusammenhang mit der Bezeichnung des Dr. Theo Zwanziger als ´unglaublichen Demagogen` zu verbreiten, ´die Grenzen der Meinungsfreiheit wurden hier eindeutig überschritten`", ohne zugleich darauf hinzuweisen, dass das Land- und Kammergericht Berlin die Äußerung von Jens Weinreich als eine zulässige Meinungsäußerung angesehen haben.
Aufgrund der einstweiligen Verfügung stellt der DFB am 26.11.2008 eine „entsprechend überarbeitet[e]“ Version der ursprünglichen Pressemitteilung vom 14.11.2008 auf die Verbandshomepage DFB.de und teilt mit, er prüfe „derzeit über seinen Rechtsanwalt, ob Widerspruch gegen diese einstweilige Verfügung eingelegt wird.“
http://jensweinreich.de/?p=2028
Theo Zwanziger erhält den Preis "Gegen Vergessen - Für Demokratie" für sein Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Rechtsextremismus.
"Selten haben wir aus allen Bereichen der Gesellschaft so viel Zustimmung für einen Preisträger erhalten wie diesmal für Dr. Theo Zwanziger", so Joachim Gauck, Vorsitzender der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.".
Der ZDF-Intendant Dr. Markus Schächter hielt die Laudatio auf den DFB-Präsidenten und sagte, Theo Zwanziger habe seinen "Worten immer Taten für die Demokratie folgen lassen."
http://www.gegen-vergessen.de/archiv/zwanziger_preisverleihung.html
Die im und dem sportnetzwerk verbundenen Journalisten, Wissenschaftler und Sympathisanten werfen dem DFB-Präsidenten in einer Pressemitteilung vor, er tausche "Pressefreiheit gegen Diffamierung". Sie erwarten, "dass das DFB-Präsidium und sein Präsident Theo Zwanziger die Pressemitteilung vom 14. November unverzüglich widerrufen, diese Pressemitteilung von der Homepage des DFB zurückziehen und sämtliche Empfänger über diesen Widerruf und über die vorliegenden Gerichtsbeschlüsse informieren.”
Jens Weinreich, Mitbegründer des sportnetzwerks, wird u.a. unterstützt von: Hajo Seppelt (ARD-Dopingexperte); Herbert Fischer-Solms, Astrid Rawohl (beide Deutschlandfunk); Thomas Kistner, Thomas Hahn, Javier Caceres (alle Süddeutsche Zeitung); Anno Hecker, Michael Reinsch (beide Frankfurter Allgemeine Zeitung); Wolfgang Hettfleisch (Frankfurter Rundschau); Jan Mühlethaler (Neue Zürcher Zeitung); Lars Werge (Ekstrabladet); Oliver Fritsch (direkter-freistoss.de) u.v.m.
http://sportnetzwerk.eu/
Mit der Pressemitteilung "DFB antwortet DJV und VDS" reagiert der Deutsche Fußball-Bund auf den Appell der beiden Journalistenverbände, die Auseinandersetzung mit Jens Weinreich beizulegen.
Darin teilt der DFB mit, es gehe ihm "nicht darum, ´den Sportjournalisten Weinreich öffentlich anzuprangern`, wie Sie [DJV und VDS, Anm. sportticker.net] in Ihrer Pressemitteilung vom 19. November schreiben." Zudem betont der Verband, es liege nicht an ihm, "den Streit beizulegen, auch in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Weinreich."
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&no_cache=1&tx_dfbnews_pi1[showUid]=16464&cHash=b9b791f912
DFB-Präsident Theo Zwanziger bezieht Stellung zu seiner Auseinandersetzung mit dem freien Journalisten Jens Weinreich um den "Demagogen"-Vorwurf. Stefan Niggemeier kommentiert, man könne Zwanziger in dem Interview bei der "Selbstdemontage" zusehen.
In einem anderen Interview auf sport1.de darf Theo Zwanziger unkritisch über die Erfolge des DFB im Jahr 2008 philosophieren.
http://www.sueddeutsche.de/sport/356/398141/text/print.html
Die Schweizer Zeitung "Blick" berichtet über den "Krieg gegen einen Journalisten - und damit gegen eine ganze Branche."
Bereits am Vortag haben die Spanische Zeitung "Marca" und das brasilianische "Portal Imprensa" die Pressemitteilung der European Federation of Journalists (EFJ) aufgegriffen und über die Auseinandersetzung zwischen Zwanziger und Weinreich berichtet.
http://www.blick.ch/sport/fussball/international/dfb-boss-zwanziger-tritt-gegen-journalisten-nach-105679
Das NDR-Medienmagazin "Zapp" berichtet über das unsportliche Spiel des Theo Zwanziger und den DFB, der sich weigert, dazu ein Interview zu geben.
http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_video/0,,SPM2488_VID5113912,00.html
Der Deutsche Journalistenverband (DJV) appelliert in einer gemeinsamen Presseerklärung mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) an den DFB, die Auseinandersetzung mit dem Sportjournalisten Jens Weinreich beizulegen. Michael Konken, Bundesvorsitzender des DJV, betont: "Es gehe nicht an, dass der Sportjournalist Weinreich öffentlich so angeprangert werde."
http://www.djv.de/SingleNews.20+M54a9c0a9f7f.0.html
Die European Federation of Journalists (EFJ) verurteilt die Kampagne des DFB gegen Jens Weinreich. Aidan White, Generalsekretär des Weltverbandes International Federation of Journalists (IFJ), bezeichnet den Vorgang als "shocking example of intimidation of a journalist who is raising matters of public concern."
Dagegen nennt der Deutsche Journalistenverband (DJV) die Pressemitteilung des DFB lediglich "unglücklich" und spricht laut dem "Kölner Stadtanzeiger" von einer "Privatfehde".
http://www.ifj.org/en/articles/european-journalists-condemn-german-football-bosses-attack-on-reporter
Im Interview mit Elke Wittich vom "SportsWire" äußert sich Weinreich zu seinem Streit mit dem DFB-Präsidenten Theo Zwanziger. Er sieht seine Integrität, Reputation und Existenzgrundlage als Journalist aufs Schändlichste angriffen und beschuldigt den DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach, dieser habe "Sportfunktionären, Sportpolitikern des Bundestages und einigen ausgewählten Journalisten die Mitteilung mit weiteren Wahrheitsbeugungen garniert verschickt und ausdrücklich dazu aufgefordert, diese Unwahrheiten gegen mich zu verwenden und zu verbreiten."
http://www.sportswire.de/2008/11/jens-weinreich-ich-habe-ein-dickes-fell/
Jens Weinreich reagiert auf die "Verleumdungskampagne" gegen ihn und stellt den "18 Lügenkomplexen" des DFB "62 Wahrheiten" entgegen. Die Pressemitteilung sei "gespickt mit Lügen, Unwahrheiten, Wahrheitsbeugungen, falschen Angaben, unzutreffenden Sachverhalten, irreführenden Aussagen."
http://jensweinreich.de/?p=1746
Der DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach verschickt eine von DFB-Pressechef Harald Stenger verfasste Pressemitteilung und "missbilligt auf das Schärfste die von dem Berliner Journalisten Jens Weinreich seit nunmehr fast vier Monaten initiierte Kampagne gegen Dr. Theo Zwanziger."
http://www.dfb.de/index.php?id=500014&tx_dfbnews_pi1[showUid]=16381
Mit dem Artikel "Zwanzigers Heimspiel" von Axel Kintzinger (Financial Times Deutschland) beginnt der Einstieg der klassischen Medien in die Thematik.
Inzwischen befassen sich auch: Deutschlandfunk (16.11.), "Frankfurter Rundschau" (16.11.), n-tv.de (17.11.), sueddeutsche.de (17.11.), PR-Journal (17.11.), "Stuttgarter Zeitung" (17.11), "Die Welt" (18.11.), "Kölner Stadt-Anzeiger" (18.11.), "Berliner Zeitung" (19.11.), "taz" (19.11), "junge Welt" (21.11.), tagesschau.de (21.11.), epd Medien (22.11.), "Der Spiegel"/SpOn (24.11.), "Südkurier" (25.11.), "Süddeutsche Zeitung" (26.11.), "Freitag" (27.11.), "FAZ" (28.11.), "Handelsblatt" (3.12.), bild.de (8.12.), "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (9.12) und "Westdeutsche Zeitung" (9.12) mit dem Thema DFB ./. Weinreich.
http://www.ftd.de/sport/:Neuer-Prozess-Zwanzigers-Heimspiel/438378.html
Weinreich erhält vom Anwalt des DFB-Präsidenten den Entwurf einer Unterlassungsklage mit der Drohung einer Klageerhebung vor dem Landgericht Koblenz. Sollte Weinreich jedoch bis 12. November, 10 Uhr, ausdrücklich erklären, dass er sich davon distanziert, dass er Herrn Dr. Zwanziger mit dem Begriff "unglaublicher Demagoge" im strafrechtlichen Sinne in die Nähe des Tatbestands der Volksverhetzung bringen wollte, würde der DFB von der Klageerhebung absehen. Weinreich ließ die Frist verstreichen und durch seinen Anwalt u.a. mitteilen, dass er es für einen "höchst befremdlichen Vorgang" halte das Hauptklageverfahren vor dem Landgericht Koblenz zu führen, da Theo Zwanziger in Koblenz lange Jahre als Richter und Regierungspräsident tätig war.
http://jensweinreich.de/?p=1659
Dem "Gießener Anzeiger" zu Folge soll DFB-Präsident Zwanziger auf einer Podiumsdiskussion am 6. November in Gießen, dem Moderator Herbert Fischer-Solms (Deutschlandfunk) "demagogische Fragen" vorgeworfen haben. Laut seinem Anwalt bestreitet Theo Zwanziger die Darstellung des "Gießener Anzeigers". Oliver Fritsch vom Blog "Direkter Freistoß" berichtet dagegen, dass Fischer-Solms die Formulierung des DFB-Präsidenten bestätigt.
http://giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=4064398&template=d_artikel_import&_adtag=sports&_zeitungstitel=1133842&_dpa=sport
Stefan Niggemeier stößt mit seinem Artikel "Theo Zwanziger als Schießdudenfigur" eine massive Diskussion in Blogs und Foren an.
Zudem weist Niggemeier darauf hin, dass Zwanziger damit leben muss, dass er unrecht hat. Denn der Duden definiere das Wort Demagoge keineswegs als Beschreibung eines Straftatbestandes.
Inzwischen zählt der "Webweiser" von Jens Weinreich über 500 Blogs, Webseiten, Foren und andere Internetformate (Stand 25.02.2009), die sich mit dem Thema DFB ./. Weinreich beschäftigen.
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/page/4/
Der DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sagt im Interview mit Oliver Fritsch vom Blog "Direkter Freistoß": "Ich bin kein Prozesshansel, ich kann Kritik einstecken. Doch in diesem Fall muss ich darauf verweisen, dass Artikel 5 unseres Grundgesetzes nicht nur die Meinungsfreiheit schützt, sondern auch die persönliche Ehre. Herr Weinreich hat mich Demagoge genannt. Daraufhin habe ich im Duden nachgeschlagen, und der definiert dieses Wort genau wie ich es empfinde: „Volksverhetzung“. Das ist laut § 130 des Strafgesetzbuches eine strafbare Handlung, die mit Freiheitsstrafe bedroht ist. Und nun will ich von Gerichten geprüft wissen: Darf man mich als Volksverhetzer bezeichnen?"
http://www.direkter-freistoss.de/2008/11/16/ich-bin-kein-prozesshansel/
Der 9. Zivilsenat des Kammergerichts Berlin weist die Beschwerde ebenfalls ab. Beide Instanzen stellen klar, dass es sich bei dem Ausdruck "unglaublicher Demagoge" nicht um eine Verunglimpfung von Zwanziger handle und auch keine Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Dr. Zwanziger vorliegt. Das Urteil von Jens Weinreich über den DFB-Präsidenten sei inhaltlich begründet und vom Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt.
Der sofortigen Beschwerde gegen den Beschluss vom 9. September gibt das Landgericht Berlin nicht statt.
http://jensweinreich.de/
Das Landgericht Berlin entscheidet, den “Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung” zurückzuweisen.
http://jensweinreich.de/
Jens Weinreich erhält vom Anwalt der DFB-Präsidenten eine Unterlassungserklärung mit einem Ultimatum von weniger als 24 Stunden. Darin behaupte der Anwalt von Theo Zwanziger, dass die Formulierung "unglaublicher Demagoge" eine "schwere Persönlichkeitsverletzung" seines Mandanten darstelle und dieser immer gegen Volksverhetzung gekämpft habe. Weinreich gibt die Unterlassungserklärung nicht ab mit der Begründung, er habe dies nie bestritten.
http://jensweinreich.de/?p=1437
Jens Weinreich nennt den DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger in einem Kommentar im Blog "Direkter Freistoß" einen "unglaublichen Demagogen". Weinreich reagiert damit auf den Auftritt des DFB-Präsidenten bei einem Kongress des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), den der Journalist als einen „der schlimmsten in meiner nach unten offenen Peinlichkeitsskala“ bezeichnet. Zwanziger habe mehrfach behauptet, dass allein das Bosman-Urteil Schuld an allen Problemen des Fußballs, des DFB im allgemeinen und der DFL im besonderen sei.
http://www.direkter-freistoss.de/2008/07/25/killt-das-kartellamt-unseren-schonen-fusballstandort/

